Die neuesten Beiträge aus dem Manuscriptum-Blog:

Konstrukte haben keine blutende Nase!

In den letzten Tagen und Wochen haben erstaunlich viele Prominente und Politiker gegen das „Gendern“ protestiert. Die Literaturkritikerin Elke Heidenreich gab zu Protokoll, die „Sprachverhunzung“ gehe ihr „furchtbar gegen den Strich“. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß argumentierte derweil, Gendersprache sei „nicht inklusiv und integrierend, sie ist exklusiv und grenzt aus“.
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Die unsichtbare Faust in Afrika

Jene Forscher, die Gewalt und Krieg als globale Phänomene untersuchen, haben dazu in jüngster Vergangenheit folgende Erkenntnisse vorgelegt: „Zehntausend Jahre hindurch ist ein produktiver Krieg stets die verlässlichste Triebkraft zur Eindämmung von Gewalt und zur Schaffung größerer, von Leviathanen regierter Gesellschaften gewesen“.
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Grundgesetz reformieren?

In der Krise läßt sich die Realität stets am besten erkennen. Insofern sagt die aktuelle Debatte über die Rückgabe der Grundrechte ausschließlich an Geimpfte sehr viel über ihre generelle Gültigkeit aus.
Zunächst: Diese Debatte strotzt nur so vor Ungereimtheiten. Da wäre z.B. die Frage einzubeziehen, wie lange der Corona-Impfschutz hält.
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Signale aus dem Untergrund

Zeiger- oder Indikatorpflanzen der Wildflora sind von größter praktischer Bedeutung für die landwirtschaftliche und gärtnerische Arbeit. Sie charakterisieren ihren Standort nahezu unfehlbar und geben Auskunft über den Reaktionszustand des Bodens, seine Struktur, besonders den Feinbodenanteil und den Garezustand, den Nährstoffgehalt, die Wasser- und Wärmeführung, die Entwicklungsmöglichkeiten des Bodens und seine Eignung für bestimmte Fruchtarten und Bewirtschaftungsformen.
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Das Antidot zum Lockdown: Wandern!

Während die europäische Real- UND Finanzwirtschaft im zweiten Jahr vor die Wand gefahren wird und wir alle uns zuhause mitmenschenlos einigeln sollen, lautet ein Gebot der Renitenz, ja des Widerstands: Rausgehen, an die frische Luft, in die Natur. Durchatmen und schauen, wie der Frühling mit täglich neuen Blüten und Gaben erwacht. Die eigenen Gedanken, wie Nietzsche, SICH ERGEHEN. Und dabei „den Grupe“, das beste jahreszeitliche Wanderbuch, mit im Gepäck haben.
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Richtiges und falsches Bauen

Wie oft geht man an einem Haus vorbei, empfindet ein ästhetisches Mißbehagen und denkt: das paßt nicht. Weder zu den Nachbarbauten noch in sich, weil da Elemente unorganisch, ohne Bezug zueinander zusammengewürfelt worden sind. Dennoch wüßte man vielleicht nicht zu sagen, welche Elemente das sind und warum sie nicht passen. De la Riestra legt mit seinem Buch ein architektonische Grundlagenkunde vor, die just von diesem Ersteindruck der Häuser ausgeht und haptisch-eingängig beschreibt, was bei der Gestaltung verhunzt wurde und wie es richtig angepackt gehört.
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