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Frankfurter Buchmesse. Eine Nachbetrachtung.

Der Stand der Manuscriptum-Verlage auf der Frankfurter Buchmesse wurde in der Nacht zum 13. Oktober von unbekannten Anhängern der Meinungsfreiheit ausgeräumt und demoliert. Schon einen Tag zuvor war der Stand des Verlags Antaios Ziel eines Angriffs gewesen. Zum Messebeginn hatte sich der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Alexander Skipis in einer öffentlichen Erklärung unter exzessivem Gebrauch der Vokabeln „Meinungsfreiheit“, „Vielfalt“, „Toleranz“ als Fremdenführer zu den vorgeblich rechten Sehenswürdigkeiten unter den Ausstellern der Messe betätigt und dazu aufgerufen, diesen Verlagen gegenüber „Haltung zu zeigen“. Manuscriptum wurde dabei als eine von drei besonderen Attraktionen mit Halle und Standnummer benannt. Alexander Skipis war, bevor er beim Börsenverein unterschlüpfte, in Diensten der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth und des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch.
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Charta 2017. Petition zu den Vorkommnissen der Buchmesse.

Die Vorkommnisse auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse machen deutlich, wie widersprüchlich es in unserem Land zugeht: wie unter dem Begriff der Toleranz Intoleranz gelebt, wie zum scheinbaren Schutz der Demokratie die Meinungsfreiheit ausgehöhlt wird. Wenn ein Branchenverband wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Buchhandlungen und Verlage vereint, darüber befindet, was als Meinung innerhalb des Gesinnungskorridors akzeptiert wird, wenn gar zu »aktiver Auseinandersetzung« mit missliebigen Verlagen unter Nennung ihrer Standnummer aufgerufen wird und diese dann im »Kampf gegen Rechts« beschädigt und ausgeräumt werden – dann ist unsere Gesellschaft nicht mehr weit von einer Gesinnungsdiktatur entfernt. Dagegen wendet sich die „Charta 2017“ in Form einer Petition, zu deren Erstunterzeichnern Jörg Friedrich, Uwe Tellkamp, Matthias Matussek und Markus Vahlefeld gehören.
Sie können hier unterzeichnen...

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