Die neuesten Beiträge aus dem Manuscriptum-Blog:

Geschlecht – eine der letzten Bastionen der Realität

Obwohl sich das neue, aus der Gender-Theorie hervorgegangene Geschlechterregime tolerant, weltoffen und divers präsentiert, bringt es einen immer stärkeren Bekenntniszwang hervor, beklagt die Literaturwissenschaftlerin Bettina Gruber.
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Wie gelingt die „Lebenswende“?

Wenn in der Politik von der „Energiewende“, der „Verkehrswende“ oder der „Agrarwende“ die Rede ist, steht das synonym für planwirtschaftlichen Eifer, der mit Verordnungen, Verboten und kühnen Wetten auf die Zukunft hantiert.
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Freiheitsgrade in Zeiten kollektiver Irrtümer

Die Antagonisten Arnold Gehlen und Theodor W. Adorno trafen für einen intellektuellen Schlagabtausch mehrmals aufeinander. Ihrer Rolle in einer öffentlichen Inszenierung waren sich die beiden durchaus bewusst.
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Raus aus den Windeln des Sozialstaates

Je mehr Leistungen der Wohlstandsstaat gewährt, desto mehr bestimmt er unser Leben. Je mehr Ansprüche er befriedigt, desto größer wird seine Macht. Köder und Verbote, Zuckerbrot und Peitsche tilgen die individuelle Verantwortung für das eigene Leben und beschweren die lebensuntüchtig gewordenen Individuen mit der Verantwortung für planetarische Sachverhalte. Der Endpunkt: schuldbewußte Sklavenseelen. Das Buch wurde weit vor Corona geschrieben, ist aber ein wichtiger Beitrag dazu.
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Richtiges und falsches Bauen

Wie oft geht man an einem Haus vorbei, empfindet ein ästhetisches Mißbehagen und denkt: das paßt nicht. Weder zu den Nachbarbauten noch in sich, weil da Elemente unorganisch, ohne Bezug zueinander zusammengewürfelt worden sind. Dennoch wüßte man vielleicht nicht zu sagen, welche Elemente das sind und warum sie nicht passen. De la Riestra legt mit seinem Buch ein architektonische Grundlagenkunde vor, die just von diesem Ersteindruck der Häuser ausgeht und haptisch-eingängig beschreibt, was bei der Gestaltung verhunzt wurde und wie es richtig angepackt gehört.
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Victor Klemperer 2.0


Klemperers berühmtes Buch LTI, das 1947 die Wirkungsweisen der Nazi-Sprache durchforschte und ihre Manipulationen im Wortdetail nachwies, ist heutzutage ein historisch abgelegtes Werk, gut für brave Hausarbeiten. Nie aber wird sein Ansatz für den polit-medialen Sprachgebrauch unserer Tage aufgegriffen. Dabei wäre es doch gerade lohnend, zu erkennen, welche parallelen Mechanismen heute noch gültig sind und mit verändertem Sprachmaterial auf unser Unbewußtes einwirken. Michael Esders‘ Sprachregime wagt sich an diese Herkulesaufgabe und öffnet einem wahrhaft Augen und Ohren.
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