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Erinnerung an Ernst Nolte


Allein die Art und Weise, wie Ernst Nolte über den Titel seines neuen Buches sprach, das er 2009 im Landt Verlag veröffentlichen sollte, führte ins Zentrum seines geschichtsphilosophischen Denkens. Den von uns vorgeschlagenen Haupttitel Der Islamismus lehnte Nolte ab. Er bestand darauf, bei der indirekten Umschreibung Die dritte radikale Widerstandsbewegung zu bleiben und fand sich einzig zu dem Kompromiss bereit, den Islamismus nach einem Doppelpunkt als gleichsam letzten Waggon erläuternd anzuhängen. Damit war der Zusammenhang mit den beiden anderen, durchaus modernen Widerstandsbewegungen gegen die Moderne, wie Nolte Kommunismus und Nationalsozialismus verstand, hergestellt. Ihr horizontaler, gerade nicht hierarchischer Zusammenhang war ihm für das Verstehen wichtiger als das jeweilige Phänomen als solches. Nolte war ein Ranke ohne Gott.
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Die schreibende Zunft: Mit- schwimmer oder Handpuppen?

Wir vermuten, dass sich mittlerweile jedes deutsche Medium zu Rolf Peter Sieferles postumen Veröffentlichungen geäußert hat. Wenig überraschend geschah dies überall in übereinstimmenden Molltönen aus Weh- und Klagelauten, mit denen Sieferle ein für alle Mal in den Giftschrank der verbotenen Bücher verbannt werden sollte. Aus dem trübseligen Chor versuchten nur wenige Schreiber auszubrechen. Mit seinem Artikel vom 4. August gehört der Journalist Thomas Schmid von der Welt zu dieser kleinen Schar aus »Abweichlern«. Thomas Hoof antwortet darauf mit einem Brief, den wir hier veröffentlichen…
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