Die neuesten Beiträge aus dem Manuscriptum-Blog:

Die großen und die kleinen Anpasser

Der postmoderne und postfaktische Künstler der BRD, den ich im Zeitraum der jüngeren Geschichte mit meinem eigenen biografischen Hintergrund erlebt habe, war immer und von Anfang an ein Meister obrigkeitlicher Konformität. Von begnadeter spätgeburtlicher Tugendhaftigkeit ging ihm der Verrat seiner persönlichen Innerlichkeit und kindgöttlichen Freiheiten leicht von der Hand.
mehr lesen...

Raus aufs Land!

Durch Deutschland wabert aktuell eine seltsame Eigenheimdebatte. Ausgerechnet kurz vor der Landtagswahl im Häuslebauer-Land Baden-Württemberg wird den Grünen vorgeworfen, sie fänden es überlegenswert, den Neubau von Einfamilienhäusern am besten gleich ganz zu verbieten.
mehr lesen...

Kleine reaktionäre Westernkunde (3)

Wer sich für das klassische Hollywoodkino begeistert („interessieren“ tun sich nur Verdruckste) und also auch Western schätzt, kennt John Fords The Searchers (1956) und hat ihn mindestens fünfmal gesehen.
mehr lesen...

Was die Steine wissen

Vor einem Felsgestein stehen, seine eigentümlichen, aus einer vormenschlichen Weltzeit stammenden Kerben, Risse, Verwitterungen, Adern, Wirbel betrachten und den Blick nicht mehr abwenden können – das kennt man vielleicht. Wie das Gefühl, daß dem Gestein, wie gewissen Baumrinden, etwas innewohnt, das in eine schweigende Kommunikation zu einem tritt. Aber was ist es? Was steckt in dieser so fremden und doch alles andere als toten Materie? Jürgen Dahls geologischer Essay, der von den „Schicksalen“ dreier Gesteinsformen handelt, bietet hierzu Aufschlüsse.
mehr lesen...

Richtiges und falsches Bauen

Wie oft geht man an einem Haus vorbei, empfindet ein ästhetisches Mißbehagen und denkt: das paßt nicht. Weder zu den Nachbarbauten noch in sich, weil da Elemente unorganisch, ohne Bezug zueinander zusammengewürfelt worden sind. Dennoch wüßte man vielleicht nicht zu sagen, welche Elemente das sind und warum sie nicht passen. De la Riestra legt mit seinem Buch ein architektonische Grundlagenkunde vor, die just von diesem Ersteindruck der Häuser ausgeht und haptisch-eingängig beschreibt, was bei der Gestaltung verhunzt wurde und wie es richtig angepackt gehört.
mehr lesen...

Wenn wir nichts mehr fertigen

Die Technologien der ersten industriellen Revolution nahmen dem Menschen die Arbeit aus den Händen. Die zweite industrielle Revolution nimmt ihm die Arbeit aus dem Kopf. Die Hand hat in den letzten zweihundert Jahren eine beispiellose Abwertung erfahren. Die Frage, die sich vor diesem Hintergrund stellt, ist: Was bleibt von uns noch übrig, wenn wir unsere Arbeit und unser Leben auf diese Weise immer mehr mit Maschinen teilen? Eduard Kaeser, zum philosophischen Publizisten gewandelter Schweizer Physiker, gibt auf diese und andere Fragen eindringliche Antworten.
mehr lesen...

Neu im Sortiment

Aus unserem Sortiment