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Im Geiste Nietzsches

Wissen wir, digital vielvernetzt wie Kranke auf der Intensivstation, heute mehr von uns als früher? Von wegen. Denn schon immer neigt der Mensch zur Mythologisierung, zuvörderst von sich selbst. Die Welt ist ihm eine große, alles Mögliche umfassende Erzählung, worin seine Individualität gar nicht vorzukommen scheint, weshalb er sich in das Weltgedicht erst selber hineinerzählen muß. Was aber unbewußt geschieht. Die weitreichenden Folgen, die das hat, stellt der Kulturphilosoph Frank Lisson auf augenöffnende Weise dar. Ein Buch für veritable Selbstdenker.
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Victor Klemperer 2.0

Klemperers berühmtes Buch LTI, das 1947 die Wirkungsweisen der Nazi-Sprache durchforschte und ihre Manipulationen im Wortdetail nachwies, ist heutzutage ein historisch abgelegtes Werk, gut für brave Hausarbeiten. Nie aber wird sein Ansatz für den polit-medialen Sprachgebrauch unserer Tage aufgegriffen. Dabei wäre es doch gerade lohnend, zu erkennen, welche parallelen Mechanismen heute noch gültig sind und mit verändertem Sprachmaterial auf unser Unbewußtes einwirken. Michael Esders‘ Sprachregime wagt sich an diese Herkulesaufgabe und öffnet einem wahrhaft Augen und Ohren.
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So vital konnten Lehrbücher sein

Wer in den 50er und 60er Jahren zur Schule ging, kennt den „Schmeil“ als eines der wenigen Lehrbücher, die man freudig und freiwillig zur Hand nahm. Es bot im Fach Biologie – vor dessen molekularer Wende – Naturkunde, also jene botanischen und zoologischen Grundkenntnisse, die einem nicht nur bei Klassenarbeiten, sondern auch im Leben zugute kamen, indem sie etwa halfen, bei Streifzügen durch Wald und Feld Karnickel und Hase, Reh und Hirsch und Johannis- und Jakobskreuzkraut zu unterscheiden…
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Nicht delegieren, selber machen!

Die Axt im Haus erspart bekanntlich – so Schiller im Wilhelm Tell – den Zimmermann. Da dieser (und nicht nur er) heute sündhaft teuer und zudem schwer zu kriegen ist, greife man, wo immer das möglich ist, zu diesem Klassiker der Selber-Tun-Literatur, der zwischen 1956 und 1975 in zahlreichen hohen Auflagen erschien. Obwohl das Werk also nicht mehr jugendfrisch genannt werden kann, lohnt dieser Griff in jeder Weise. Die jahrhundertealte Tugend, sich selbst praktisch helfen zu können, kommt nach der Lektüre bei Geschickten wie Ungeschickten neu zur Geltung.
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