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Geheimnisse hinter der Tür.

Wer dieses Buch aufschlägt, betritt einen geschützten Bereich, aus dem gewöhnlich nur wenige, nach politischer Opportunität ausgewählte Äußerungen an die Öffentlichkeit dringen. Werner Sohn berichtet von den Weichenstellungen und Wendungen der kriminologischen Auftragsforschung und der polizeilichen Kriminalstatistik. Der Leser erfährt Erstaunliches, teilweise unvorstellbar Erscheinendes über regierungsamtliche Einflussnahme und heftige Auseinandersetzungen zwischen Forschern, Instituten und Gestalten der deutschen Innenpolitik.
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Geschichte eines Scheiterns.

Martin van Crevelds Kulturgeschichte einer fixen Idee kommt zu einem krassen Befund: Nicht Gleichheit, sondern Ungleichheit erweist sich als typisches Ordnungsprinzip menschlicher Gemeinschaft. Ungleichheit wirkt in der Geschichte sogar als kulturstiftend und kulturbefestigend. Immer dann aber, wenn Menschen den Versuch unternehmen, ihre Gesellschaft auf das Prinzip der Gleichheit zu gründen, kehrt die Ungleichheit bald machtvoll und oft blutig zurück. Unter der Fahne der Gleichheit herrscht am Ende größte Ungleichheit, im schlimmsten Fall einhergehend mit Millionen von Menschenopfern und grausamen Verbrechen.
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Verwerfungen der Weltmoral.

Mit begrifflicher Strenge gibt Peter Furth Aufschluß über einen postmodernen Zustand, der seine eigene Legitimationsbasis, die der republikanischen Aufklärung, systematisch überfordert. »Massendemokratie« ist ein treffliches Schlagwort für die Paradoxie der westlichen Gesellschaft. In den Texten dieses Buches verschafft sich Furth von verschiedenen Seiten Zugang zu dieser Paradoxie. Seine Befunde lassen eine verfahrene Situation erkennen: Dort, wo die Herolde der »offenen Gesellschaft« deren größte Stärken vermuten – Objektivität, Universalität, Unabweisbarkeit –, macht sich ein Geburtsfehler der bürgerlichen Ära bemerkbar, der erst heute, da Politik durch Weltmoral ersetzt werden soll, seine ganze Destruktivität entfaltet.
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Impulse zu einer Renaissance.

Die jüngste politische Stiftung des Landes, die Desiderius-Erasmus-Stiftung, hat sich nicht weniger als eine Erneuerung der politischen Kultur in Deutschland zum Ziel gesetzt. In diesem Band machen sich fünfundzwanzig engagierte und renommierte Autoren Gedanken über die Zukunft unseres Landes. Alle Bereiche des politischen Lebens – kollektive Identität, Gesellschaft und Kultur, Wirtschafts- und Sozialpolitik, internationale Beziehungen, Recht und Staat, Medien und Meinungsfreiheit – kommen zur Sprache und werden hinsichtlich einer notwendigen Gesundung des gemeinsamen neu bedacht.
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