Goldgrund Eurasien

Der neue Kalte Krieg und das Dritte Rom
Broschiert. 128 Seiten. Maße: 21 x 13 cm
ISBN:
978-3944872-12-4
Erschienen:
2015
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Der Kampf um die globale Hegemonie und die weltweiten Rohstoffvorkommen konzentriert sich auf »Eurasien«. Für die Europäer ist der Begriff eine Provokation, weil sie sich lieber der westlichen Hemisphäre zurechnen - mit schwerwiegenden Folgen. Der alte Konflikt zwischen NATO und Warschauer Pakt lebt wieder auf, aber ideologisch haben sich die Fronten verkehrt. Der Osten ist heute liberal und der Westen sozialistisch. Der Osten pflegt den autoritären Liberalismus, der Westen den Geldsozialismus. Im Westen herrscht Dekonstruktion, im Osten wird die Tradition gegen die Angriffe der postmodernen Ideologien verteidigt.

Kisoudis legt mit diesem Essay eine meisterhafte weltgeschichtliche Skizze vor, eine einzigartige Zusammenschau von Geopolitik, Wirtschaftstheorie und Politischer Theologie, eine atemberaubende Zeitreise von der Antike über das »Dritte Rom« bis zum heutigen Kampf der Großmächte.


»Die orthodoxe Kirchenkunst hat das Blattgold als Hintergrund für Heiligenbildnisse nie aufgegeben. Am Gold festhaltend, hat die Orthodoxie verhindert, dass der Bruch mit der Tradition sich zur Tradition des Bruchs fortsetzte. Im Goldgrund findet Russland seinen historischen Anker, in ihm liegt das Geheimnis seiner Kontinuität.« Dimitrios Kisoudis 

Dimitrios Kisoudis, geboren 1981 in Öhringen/Hohenlohe, hat Historische Anthropologie in Freiburg und Sevilla studiert und arbeitet als freier Publizist. Bisherige Veröffentlichungen: Politische Theologie in der griechisch-orthodoxen Kirche (Marburg 2007); »Solange das Imperium da ist«. Carl Schmitt im Gespräch mit Klaus Figge und Dieter Groh 1971 (Berlin 2010). ...
Mehr zum Autor, weitere Veröffentlichungen

»Von der Gnade der ganz späten Geburt beflügelt und dank griechischer Vorfahren völlig unbelastet von den starren Denkmustern der deutschen Nachkriegsgeneration, spielt Dimitrios Kisoudis befreit auf und legt mit Goldgrund Eurasien eine energiegeladene politische Streitschrift vor.«

Markus Günther, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Trotz der gewagten geschichtsphilosophischen Spekulationen ist es nicht einfach, Kisoudis‘ scharfe Gegenwartskritik zurückzuweisen. Vielleicht liegt es daran, dass sich für seine Einschätzung der europäischen Demokratien als innerlich hohle, von Tugendhütern gegängelte Gemeinwesen so leicht Beispiele finden lassen.«

Ulrich Sieg, Cicero

»Mit einem sehr lakonischen Stil, einem (oft) ironischen Ton und in einem atemberaubenden Tempo legt Dimitrios Kisoudis eine brillante Analyse der Weltgeschichte vor, in der es immer wieder um den Kampf der Großmächte ging und geht.«
Dr. Daria Boll-Palievskaya, russland.ru

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