Demokratie. Der Gott, der keiner ist

Hans Hermann Hoppe

Demokratie. Der Gott, der keiner ist

Monarchie, Demokratie und natürliche Ordnung

Mit einem Nachwort von Lorenz Jäger

Dieses Buch ist frenetisch bejubelt und donnernd verdammt worden: Es ist eine fulminante Kritik an Idee und Praxis der westlichen (Medien-)Demokratien, denen Hoppe vorwirft, unter der Fahne der Freiheit die Unfreiheit zu organisieren und die Gegenwart aus der Zukunft zu subventionieren. Hoppe kommt aus dem Umfeld der amerikanischen „libertarians", die man sich hierzulande gern als „anarcho-kapitalistisch" erklärt. Aber: Seine Demokratie- und Staatskritik atmet kulturkonservativen Geist, und die staatlich betriebene kulturelle Deregulierung erscheint ihm eher als organisierte Dekadenz. Der Beifall hiesiger Staatskritiker, die ja ein recht buntes Völkchen in „anarcho-sozialistischen" und „anarcho-kapitalistischen" Farben bilden, ebbt an dieser Stelle recht schnell ab.

Hoppes Sympathie für den Turbokapitalismus ist ebenfalls recht gering, welcher ihm als eine Folge staatlich veranlaßter Fehlallokationen erscheint. Stattdessen setzt er auf eine „natürliche Ordnung", die sich immer dann ergäbe, wenn sich die assoziative Kraft der Menschen frei und unüberwältigt durch staatliche Machtursupation organisch entfalten könne.

Auch wenn man diese Zuversicht - ersichtlich erwachsen aus der amerikanischen „Staatsbildung von unten" – nicht teilt: Hoppes Großpamphlet, das in den USA mittlerweile in der 4. Auflage vorliegt, ist allein schon deshalb hoch empfehlenswert (und vergnüglich), weil es die hierzulande erprobten und festgebackenen Frontstellungen souverän (und zum beidseitigen Entsetzen der darin fest Eingegrabenen) völlig durcheinanderwirbelt.

547 Seiten, 12,5 x 19,5 cm, Leinen mit Schutzumschlag.
ISBN: 978-3-933497-86-4

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Pressestimmen

Pressestimmen

»Die Lektüre schärft den Sinn zur Wahrnehmung der Zerstörungen, welche die gleichmacherische Wohlfahrtsdemokratie an unseren nichtstaatlichen Institutionen anrichtet.« Gerd Habermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine anarchokapitalistische Utopie« Christoph Eisenring, Neue Zürcher Zeitung

»Wenn je ein Werk über die Philosophie, Ethik und Ökonomie der Freiheit die Bezeichnung "Manifest" verdient hatte, dann dieses Buch des deutschen, aber in den USA lehrenden Ökonomieprofessors« Roland Baader, Handelsblatt

»Hoppes Utopie des staatsfreien Kapitalismus läuft auf Sezessionen hinaus, auf eine Welt der Kleingebilde nach dem Muster von Singapur, Liechtenstein und Monaco. Man sollte Hoppes Buch als ein ernstes Werk lesen, aber auch als ein Dokument swiftscher Übertreibungskunst dieses literarisch hochgebildeten Autors.« Lorenz Jäger, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Doch gerade, wenn man auf zeitgeistkonformen Abwegen umherirrt, ist es erhellend, den Weg aus dem Labyrinth klar gezeichnet vor sich zu sehen. Wer wissen möchte, was Freiheit ist, freie Menschen in einer freien Ordnung - voilà: Bei Hoppe findet er die Antwort. Und niemand, der sich konservativ, liberal oder libertär nennt, sollte dies künftig tun, ohne sich dem Lackmustest der Hoppe-Lektüre unterzogen zu haben. Dieses Buch zwingt zur intellektuellen Redlichkeit.« Junge Freiheit

»Man wünscht sich eine breite Diskussion der Thesen Hoppes. Eine derartige Konroverse könnte, vorausgesetzt, sie wird offen geführt, durchaus karthatische Wirkungen zeitigen.« Michael Wiesberg, Sezzesion

»Hans-Hermann Hoppe, ein aus Deutschland stammender Universitätslehrer für Ökonomie, der seit 1986 in den USA lehrt, ergänzt den quantitativen Mängelbefund um eine qualitativ-strukturelle Fundamentalkritik, die an die Substanz der etatistisch-kartellistischen Parteienherrschaft geht.« Erich Dauenhauer, Walthari. Zeitschrift für Literatur

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