Edition Sonderwege

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  • Michael Klonovsky

    Bunt wie ein Niqab

    »Besser nicht regieren, als falsch«, bemerkte Michael Klonovsky, als er auf der Modelleisenbahnplatte in Horst Seehofers Hobbyraum den Schulzzug Richtung Hochofen starten sah. Damals konnte er nicht wissen, daß er das Motto der geschäftsführenden Bundesregierung anno 2017 ff. aussprach. Der unbändige Wille zur Anpassung der Landessitten an orientalische Gepflogenheiten ging nach den Bundestagswahlen so weit, daß fast niemand sich bereitfand, Teil einer neuen Regierung zu werden. Gleichwohl ruht das Vertrauen zahlreicher Bürger unbeirrt auf Deutschlands stiefmütterlicher Kalifin. Kein Diesel-Skandal, kein angebliches »Denkmal der Schande«, kein Opfergang junger Flüchtlingshelferinnen, ja nicht einmal der Einzug von 92 Rechtsstaatsfaschisten in den Bundestag konnte die Nachtruhe des treudeutschen Steuerzahlers ernstlich stören. Mit Allahs Hilfe wird Angela Merkel nicht vor der Eröffnung des Berliner Flughafens emigrieren.
    Michael Klonovsky, der Gregorovius oder, wie manche meinen, der Flavius Josephus der zweiten deutschen Republik, trotzt in seiner Chronik sowohl der sozialdemokratisch- salafistischen Witzlosigkeit als auch dem allgegenwärtigen Satireüberschuss. Ungerührt bindet er seinen Lesern aus Blumen des Blöden bunte Sträuße reaktionärer Blüten.

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  • David Engels, Max Otte und Michael Thöndl (Hrsg.)

    Der lange Schatten Oswald Spenglers

    Vor genau 100 Jahren wurde der bis dahin weitgehend unbekannte Privatgelehrte Oswald Spengler (1880– 1936) mit seinem Monumentalwerk vom Untergang des Abendlandes auf einen Schlag berühmt und avancierte zu einem der einflussreichsten Denker der Weimarer Republik. Dem durch und durch von der Goetheschen Formenlehre und vom Nietzscheanischen Elitismus Geprägten waren die Nationalsozialisten in ihrer Pöbelhaftigkeit und Gemeinheit zutiefst verhasst.
    Während das Buch in der Zwischenkriegszeit in fast jedem bildungsbürgerlichen Haushalt zu finden war und auch ausländische Intellektuelle wie etwa José Ortega y Gasset, André Fauconnet, F. Scott Fitzgerald oder Henry Miller beeinflusste, spielten Werk und Verfasser nach 1945 jahrzehntelang eine immer geringere Rolle.
    Indes: Fast siebzig Jahre, nachdem Theodor W. Adorno voreilig das Vergessen Spenglers konstatierte, hält sich der Universalgelehrte immer noch hartnäckig in der Diskussion und feiert in jüngster Zeit geradezu eine Wiederauferstehung. Vom Feuilleton über die Literatur bis zur wissenschaftlichen Debatte in verschiedensten Disziplinen beeinflusst er zunehmend das geistige Leben.
    Das hat seinen Grund. Mit seiner grandiosen Gesamtschau der Weltgeschichte überwand Spengler als einer der ersten Denker die eurozentrische Betrachtungsweise. Seine Prognosen erweisen sich bis heute oftmals als hellseherisch visionär. Im vorliegenden Band finden sich die Gedanken von zehn deutschen und internationalen Autoren über Spenglers Bedeutung für das einundzwanzigste Jahrhundert vereint. Ob es um seinen Stellenwert für das Verständnis der Frühgeschichte, der Geschichtsphilosophie, der Rechtsgeschichte, des modernen Finanzkapitalismus, der Rolle der USA als eines »faustischen« Imperiums oder der gegenwärtigen Identitätskrise des Westens geht – in allen Beiträgen zeigt sich: Spengler bleibt weiterhin brandaktuell. Mehr erfahren
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  • Parviz Amoghli, Alexander Meschnig

    Siegen

    Sieg und Niederlage geben der Geschichte ihre Gestalt. Besonders Siege stärken die kollektive Identität und prägen das Selbstbild eines Gemeinwesens. Als positive historische Bezugspunkte gewährleisten sie die gesellschaftliche Integration. Auch wenn es häufig die Verlierer sind, die aus der Geschichte lernen, während die Sieger sie schreiben, bleibt die Fähigkeit zu siegen das Mittel zum Fortbestand eines jeden Staatswesens. Dabei ist der Krieg nicht nur „Vater aller Dinge“, sondern Richter über Gewinner und Verlierer. In militärischen Konflikten hat der Sieg strategische, organisatorische, wirtschaftliche und nicht zuletzt mentale Gründe. Oft sind es der Wille zur Selbstbehauptung und Opferbereitschaft, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Verheerungen des 20. Jahrhunderts, zuletzt der Zweite Weltkrieg, haben diese mentale Disposition in der westlichen Welt geschwächt, wenn nicht gänzlich aufgelöst. Besonders in Deutschland haben Pazifismus und moralischer Universalismus zu einem tiefsitzenden Verdacht gegenüber jeder Form der Selbstbehauptung geführt. Die Unterscheidung zwischen Freund und Feind, zwischen Eigenem und Fremdem, sind inzwischen restlos diskreditiert. Parviz Amoghlis und Alexander Meschnigs Studie konfrontiert uns mit dem historisch bedingten Verlust des Willens zur Selbstbehauptung. Die Autoren zeigen, dass die postheroische Gesellschaft unvereinbar ist mit den Folgen globaler Entwicklungen. Ein exorbitanter Bevölkerungsüberschuss und das Erstarken des islamischen Fundamentalismus haben eine destruktive Dynamik entfaltet, die uns längst erreicht hat. Erst wenn die Fähigkeit zu „siegen“ zurückerlangt und Selbstgewissheit darüber gewonnen wird, was es zu verteidigen gilt, können die absehbaren globalen Herausforderungen bestanden werden. Doch Amoghlis und Meschnigs Befund legt nahe, daß wir nicht einmal mehr verlieren können. Mehr erfahren
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  • Nicolaus Fest

    Weltesche und Feuerholz

    »Telefonat mit einem ernsthaften, leicht deprimierten Christen: Die Zeiten seien schrecklich. Ich widerspreche. Im Gegenteil, für Pessimisten seien sie wunderbar, schon weil der Zeitenlauf die eigene Position, wonach alles noch schlimmer würde, ständig ins Recht setze. Zudem bestätige sich die alte Erkenntnis, dass man nur mit Pessimisten intelligent lachen könne. Optimisten bräuchten weder Witz noch Humor, um die Realität zu ertragen; sie glaubten voll unduldsamen Eifers an den goldenen Morgen, an den Neuen Menschen, das Paradies, den ewigen Frieden und den Endsieg. Da sei amüsierte Distanz zu sich selbst nur hinderlich. Weder Lenin noch Mao oder Hitler zeigten irgendeinen Witz, auch die meisten anderen Linken würden erst im Alter klug, zynisch und erträglich; davor seien sie fast immer nervende Besserwisser. Ob Jesus Humor hatte, ob er über sich und die Welt lachen konnte, sei die schwierigste Frage. Schweigen, dann die melancholische Antwort: Wie bei uns allen – vermutlich erst am Kreuz.« Mehr erfahren
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  • Helen Smith

    Männerstreik

    Die „Mannosphäre“ boomt. Unter den vielen Interessengruppen, die sich für die Anliegen von Männern einsetzen, ist die MGTOW-Bewegung („Men Going Their Own Way“) eine der gewichtigsten. Vor allem in den USA, zunehmend aber auch bei uns. Eine echte Grundlagenschrift, ja geradezu ein Evangelium für die Bewegung ist Helen Smiths folgenreiches Werk Männerstreik, das nun in deutscher Erstausgabe erschienen ist. Als hellhörige Spurensucherin begibt sich die Autorin auf den Sonderweg der Männer und vollzieht anhand vieler Beispiele die Gründe für ihren Separatismus nach. Das amerikanische Original wurde von Lesern wie Kritikern begeistert aufgenommen. Das Wall Street Journal etwa sah in dem Buch einen „bedeutenden Beitrag für das Verständnis des geschlechtlichen Ungleichgewichts, das der Feminismus in seinem Kielwasser hinterlassen hat“. Ein grundschürfender Essay von Thomas Hoof, der einen Blick in das finstere Herz der Geschlechter-Apartheid wirft, schließt das Buch ab, indem er Thesen wie diese aufstellt:
    Von Männern wird erwartet, daß sie sich in eine Gesellschaft einbringen, mehr lesen ...
    – die die fixe Idee pflegt, Frauen seien seit Ewigkeiten benachteiligt gewesen, weil sie in der Vergangenheit in geringerem Maße bevorteilt waren als heute, und es sei die Pflicht heutiger junger Männer, diese Untaten ihrer Vorväter abzubüßen;
    – die die Frauen darüber belehrt, daß sie und die Männer sich außer in den Negativ- und Positivformen ihrer Geschlechtsorgane nicht weiter unterschieden und daß jede Frau, wenn sie sich nur ordentlich recke und schnell und viel rede, die Männer an Körpergröße und Verstand sogar überrage;
    – die unablässig Frauen »ermutigt«, aber nicht etwa dazu, Hindernisse zu überwinden, sondern indem ihnen alle Hindernisse beiseite geräumt werden. Jedes weibliche Scheuen vor einer Barriere erweckt den Ruf nach deren »gendersensibler Umgestaltung«, etwa durch die Reinigung der Mathematik-, Physik- und Informatikcurricula (in Schule und Universität) oder der körperlichen Eingangstests (zum Beispiel bei Polizei und Armee) von allen Bestandteilen, die Frauen Mühsal bereiten und sie »überfordern« könnten;
    – in der Frauen auf wirtschaftliche Teilhabe pochen, aber die ernsthafte wirtschaftliche Teilnahme (Unternehmensgründungen, technische Innovationen) schuldig bleiben. Statt dessen wird ihnen ein Quotenfahrstuhl bereitgestellt, der Männern Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten verstellt – im öffentlichen Dienst seit langem, in der dem Aktienrecht unterstehenden Privatwirtschaft in Kürze. – in der Frauen eine leidensstiftende Differenz zwischen Selbstwahrnehmung und medial geprägtem Ideal erfahren, was sie psychisch zunehmend labilisiert und ihre Partnerschaftsideale und sexuellen Bedürfnisse hochgradig verwirrt;
    – in der bei jeder sexuellen Beziehung zu einer dieser verwirrten Frauen jeder Mann jederzeit und zwar existentiell von den Fußangeln bedroht ist, die das Sexualstrafrecht ausgelegt hat;
    – in der er, falls er mit einer Frau einen »Bund fürs Leben« schließt, mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit damit rechnen muß, daß dieser Bund nach ein paar Jahren zerbricht und seine Kinder mit ihrer Mutter und einem (oder mehreren, nacheinander wechselnden) Stiefvater aufwachsen und seine Vaterschaft sich auf Besuchsrechte und Unterhaltspflichten reduziert.
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  • Wolfgang Hetzer

    Bankendämmerung

    Seit Jahren steht die Deutsche Bank im Zentrum einer Krise, die sie nicht bewältigen kann. Infolge einer langen Kette an Verfehlungen ist sie national und international zu einem Risikofaktor geworden. Einst Partner der deutschen Industrie und Flaggschiff der heimischen Wirtschaft, wurde ihr der Traum von der „»globalen Bank« zum Verhängnis. Durch die Übernahme britischer und amerikanischer Investmentbanken hielt ein anderer Geist Einzug in das vormals als bieder geltende Kreditinstitut. Mit dem Auftritt der Zocker übernahmen Bonusritter, Sonnenkönige und Regenmacher das Zepter. Neben gigantischen Gewinnen standen bald groteske Verluste. Und im Rausch der eigenen Größe gestattete man sich existentielle Skandale: Fauler Hypothekenhandel in den USA und Geldwäsche in Russland deuten nur die Spitze einer Vielzahl krimineller Regelverstöße an. Sie werfen Fragen nach der Führung des Geldhauses auf, deren Trachten nur noch darauf gerichtet ist, das eigene Überleben zu retten. Wolfgang Hetzer zeigt am Beispiel der Deutschen Bank, wie sich der Finanzkapitalismus durch entfesselten Wertpapierhandel und grenzenlose Geldproduktion in schwindelnde Höhen katapultiert hat. Wir begegnen einer Fallgeschichte von Selbstüberschätzung und Habgier, an deren Ende der Untergang des einst führenden deutschen Kreditinstituts droht. Mehr erfahren
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  • Dimitrios Kisoudis

    Was nun?

    Die Werkreihe von TUMULT#02. Hg. von Frank Böckelmann Der gute Staat ist ein starker Staat. Seine Stärke liegt in der Beschränkung auf staatliche Kernaufgaben: die öffentliche Ordnung zu erhalten und die bürgerliche Freiheit zu schützen. Der starke Staat ist weltanschaulich neutral und großzügig, wenn es um das Privatleben seiner Bürger geht. Er ist ein Ordnungsstaat, dessen Autorität auf seinem Gewaltmonopol beruht und nicht auf seiner Allgegenwart. Das Gegenteil des guten Staats ist der totale Staat. Er unterscheidet nicht zwischen privat und öffentlich, sondern reguliert schematisch das Privatleben der Bürger. Er nahm in der Weimarer Republik Gestalt an und wurde im Nationalsozialismus zum Leitbild. Heute erleben wir den totalen Staat als Sozialstaat, der gewachsene Bindungen auflöst und nur durch die Lotterietrommel der Umverteilung regieren kann. Bis ans Äußerste aufgebläht, durchdringt er jede gesellschaftliche Sphäre. Der Bürger ist nicht mehr mündig, sondern nur noch Mündel am Gängelband der sanft-totalitären Fürsorge. In der Migrationskrise, die der Sozialstaat mit verursacht hat, offenbart sich, dass seine Allmacht zugleich Ohnmacht ist. Er kann weder seine Grenzen verteidigen noch seine Bürger schützen. Und das Gewaltmonopol machen ihm längst andere Kräfte streitig. Dimitrios Kisoudis enthüllt in seiner Grundlagenschrift die Verfehlungsgeschichte des Sozialstaats und zeigt vor dem Hintergrund staatspolitischer Kontroversen, wie er zum europäischen Problem wurde. Dem Sozialstaat hält der Autor seine Idee eines Ordnungsstaats entgegen, der nicht im Frieden Konflikte schafft, sondern in Konfliktfällen Herr der Lage bleibt. Mehr erfahren

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  • Rolf Peter Sieferle

    Das Migrationsproblem

    Die Werkreihe von TUMULT#01. Hg. von Frank Böckelmann

    »Man kann die Märkte nach außen wie nach innen liberalisieren, doch kann man nicht im Innern hohe Sozialstaatsstandards aufbauen und zugleich die Grenzen öffnen. Man handelt dann wie der Bewohner eines gutgeheizten Hauses, der im Winter Fenster und Türen weit öffnet. Wenn das zur Abkühlung führt, dreht er eben die Heizung weiter auf. Man braucht kein Energieexperte zu sein, um zu erkennen, daß dies auf Dauer nicht geht.«

    »Der ›Flüchtling‹ aus der Dritten Welt hat in den letzten Jahren den ›Proletarier‹ als Heilsfigur der Linken ersetzt. Beide Konstrukte tragen aber vergleichbare wahnhafte Züge.«

    »Ein altes Rechtsprinzip lautet ultra posse nemo obligatur,d. h. jede Verpflichtung hat ihre Grenze dort, wo die Selbstzerstörung begänne. Das Leben wie auch das Überleben des politischen Gemeinwesens hat einen Vorrang vor abstrakten Rechtsprinzipien, auch wenn es einzelnen freistehen mag, den Selbstmord zu wählen. Die politische Führung ist dazu jedoch nirgendwo ermächtigt. Man kann, wenn man will, die andere Wange hinhalten; die Regierung darf jedoch nicht die Wange des Volkes hinhalten, das sie gewählt hat. «

    »Der universalistische Mainstream trifft die paradoxe Unterscheidung zwischen legitimer Tribalisierung (Islam) und illegitimer Abwehr dieser Tribalisierung (Pegida).« Rolf Peter Sieferle

    Erfahren Sie mehr zum Gesamtwerk von Rolf Peter Sieferle bei Manuscriptum

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  • Lothar Fritze

    Der böse gute Wille

    Mit den Grenzöffnungen für Migranten beheben die Anhänger des moralischen Universalismus nicht etwa eine humanitäre Katastrophe. Vielmehr verstärken sie diese mit ihren moralinvollen Willkommensgesten. Insbesondere dem deutschen Umgang mit der Migrationskrise attestiert Lothar Fritze eine »Dialektik des guten Willens« mit verhängnisvollen Nebenfolgen. Eine solche Dialektik führt — im Namen globaler Verantwortung — zu praktischer Verantwortungslosigkeit. Die Kriegsgebiete werden nicht befriedet, und die Länder, die sich als Fluchtziel anbieten, importieren mit den Migranten auch die Konflikte aus deren Heimat. Damit gefährden die Aufnahmeländer ihre staatliche Souveränität. Wo die Gefahr wächst, erweitert der schwankende Staat seine Zwangsgewalt — vor allem gegen die angestammte Bevölkerung — während sein Gewaltmonopol erodiert. In diesem Buch deutet Lothar Fritze den deutschen Umgang mit der Migrationskrise als einen neuen, gefährlichen Sonderweg. Mehr erfahren
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  • Václav Klaus und Jiří Weigl

    Völkerwanderung

    Allein nach Deutschland kam im Jahr 2015 über eine Million Migranten. Weitere Millionen Menschen machen sich auf den Weg nach Europa. Die Verantwortungslosigkeit der europäischen Politik mit Angela Merkel an der Spitze feuert die neue Völkerwanderung zusätzlich an. Statt die natürlichen Interessen souveräner Nationalstaaten zu pflegen, predigt die deutsche Kanzlerin einen fahrlässigen Willkommenseifer. Städte und Kommunen versuchen derweil verzweifelt, das Chaos zu verwalten. Die Bürger laufen ihren politischen Vertretern davon, und die Hegemonie deutschen Gefühlsdusels zerstört den Frieden Europas. Den protestierenden ost- und mitteleuropäischen Staaten droht Brüssel schon mit Sanktionen …
    Dagegen ergreift einer der herausragenden Staatsmänner Europas das Wort. Der langjährige Präsident Tschechiens Václav Klaus fordert, sich von den barmherzigen Tagträumen zu verabschieden. Den europäischen Führungseliten wirft er vor, mit dem Druck der Flüchtlingsmassen die Reste europäischer Nationalstaatlichkeit zu zerstören. Václav Klaus fürchtet um die Zukunft Europas.

    »Störfeuer im Konsenspalaver« (Paul Ingendaay)
    Lesen Sie hier den ganzen Artikel von Paul Ingendaay auf faz.net.

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