Edition Sonderwege

Die Edition Sonderwege ist eine Sammlung von Einwürfen zu meist aktuellen politischen und metapolitischen Kontroversen – wobei man so recht von einer »Kontroverse« nicht reden kann, wenn eine monotone Betschwesternlitanei von einem Wutschrei übertönt wird. Das ist eher eine Ruhestörung – deshalb gehört auch die die Werkreihe Tumult hierher, die in einer Zusammenarbeit zwischen der Edition Sonderwege und Frank Böckelmanns Tumult – Zeitschrift für Konsensstörung entsteht. Die Edition ist also insgesamt ein Tummelplatz für Konsensstörer, Schimpfer, Spötter, Polterer, Misanthropen und ähnlich antiquarisch gewordene Temperamente.

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  • Volker Zastrow

    Gender - Politische Geschlechtsumwandlung

    Gender - von der Grille zur politischen Technik Was „Gender Mainstreaming“ bedeutet, können oder wollen selbst Leute nicht vernünftig erklären, die es wissen müßten. Das hat wohl Methode. Denn die Gender-Theorie ist eine sozialrevolutionäre Ideologie, die darauf zielt, die Geschlechterrollen zu zerstören – weil sie diese Rollen für künstlich, also beliebig formbar hält. Und das „Mainstreaming“-Konzept ist eine politische Technik, die das durchsetzen soll. Die EU hat sie sich zu eigen gemacht, die Bundesrepublik Deutschland inzwischen auch. Was heute die Politik bestimmt, begann vor vierzig Jahren in Baltimore mit einem unverantwortlichen Menschenversuch, der in menschenverachtender Weise ausgeschlachtet wurde. Volker Zastrow beschreibt die „politische Geschlechtsumwandlung“ in zwei profunden, zusammenhängenden, beklemmenden Essays. Mehr erfahren
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  • Jörg Guido Hülsmann

    Die Ethik der Geldproduktion

    Aus dem Englischen von Robert Grözinger

    Unsere modernen Währungssysteme wurden geschaffen, um Krisen zu bekämpfen und Wohlstand zu sichern. Aber die Finanzmärkte brechen immer wieder ein; es herrscht fortwährend Alarmstimmung. Liegt hier ein Fehler im System?

    Wir sind es nicht gewohnt, die Geldproduktion als eine Industrie wie jede andere zu betrachten, aber Jörg Guido Hülsmann zeigt, daß sie mit den üblichen Mitteln der Ökonomie und der rationalen Ethik untersucht werden kann. Er beschreibt die sozialen, kulturellen und spirituellen Folgen dauerhafter Inflation und erklärt die Funktionsweise von nationalen und internationalen Währungssystemen. Jörg Guido Hülsmann argumentiert, u.a. auf der Grundlage der christlichen Morallehre, daß die heutigen Formen der Geldproduktion ökonomisch und ethisch anfechtbar sind. Unser Währungssystem erzeugt ungerechte Einkommen, vernichtet Wohlstand, zerrüttet die moralischen Grundlagen der Gesellschaft und führt letzten Endes zu Hyperinflation oder Totalitarismus.
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  • Michail A. Xenos

    Medusa schenkt man keine Rosen

    Der offensiv-sexistische Feminismus treibt seit Jahrzehnten nicht nur in den Medien sein Unwesen. Weit schlimmer ist, daß er dort, wo er mit Hilfe einer willfährigen Politik seinen Einfluß in der gesellschaftlichen Praxis durchgesetzt hat, nicht nur Männer diskriminiert, sondern auch Zukunftspotential vernichtet. Höchste Zeit, daß sich die Geschlechterdebatte vom feministischen Deutungsmonopol emanzipiert.

    Der Autor dieser Streitschrift fordert daher die Abkehr vom „politisch korrekten“ Kavaliersgebaren gegenüber feministischen Begehrlichkeiten und den Griff zu jener Waffe, der scharfen Analyse, welche Wesen und Folgen dieser Bewegung schonungslos offenlegt. Mehr erfahren

    Regulärer Preis: 19,80 €

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  • Rainer Paris

    Gender, Liebe & Macht

    Was geht eigentlich vor, und wozu führt es, wenn die Erklärung grundlegender menschlicher Beziehungen, ja ihres Kernes – der Verhältnisse zwischen den Geschlechtern – und komplexer Moralfragen, etwa zwischen Tätern und Opfern, mit grobem ideologischem Beil zurechtgehauen und politisch mißbraucht wird oder, aus anderer Perspektive, wenn solcherart ideologische Konstrukte zu ihrer Selbsterhaltung Politik mißbrauchen? Was ist das Wesen eines komplexen Syndroms, das der Autor unverblümt Bescheuertheit nennt, und was kann es im Machtgefüge und im gesellschaftlichen Alltag anrichten? Zu all diesen Fragen nimmt der Autor, Soziologe an der Hochschule Magdeburg-Stendal, mit Mut und Entschiedenheit Stellung.

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    Regulärer Preis: 8,80 €

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  • Konrad Adam

    Der kurze Traum vom ewigen Leben

    Unsere Gesellschaft altert – rasant, erbarmungslos. Aber auf die damit verbundenen Fundamentalfragen hat sie keine Antworten, für existentielle Probleme keine Lösungen – aufschieben statt anpacken ist das verhängnisvolle Szenario. Konrad Adams brillant geschriebener Essay zeigt die bedrohlichen Verwerfungen, die sich aus diesem Prozeß für den Fortbestand der Gesellschaft ergeben, analysiert Ursachen und prognostiziert Folgen. Ist der vermeintliche Gewinn an Gegenwärtigkeit wirklich zu haben bei einem Schwinden an Vergangenheit und einem Verblassen der Erwartungen an eine menschenwürdige Zukunft? Und hinter allem steht die tiefe Sorge: Was wird aus dem Menschen, dem alten Menschen, der ja jeder von uns einmal sein wird. Menschlichkeit versus Geschäft – was bleibt von Sinn und Wert des Lebens?

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    Regulärer Preis: 8,80 €

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  • Jürgen Elsässer

    Nationalstaat und Globalisierung

    Spannender kann eine Konstellation kaum sein: Jürgen Elsässer, einer der klügsten und eigenständigsten Köpfe im Linksmilieu, referiert vor der grundkonservativen Preußischen Gesellschaft zu diesem brisanten Thema.

    Mit der seltenen Gabe ausgestattet, schwierige, komplexe Sachverhalte für jedermann verständlich und in glasklarer Sprache darzustellen, analysiert er die Ursachen der heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise. Das Preisgeben nationaler Kontroll- und Regulierungsmechanismen, das daraus resultierende ungezügelte Treiben der Hedge-Fonds und die irrationale Vermehrung von Scheingeldströmen gehören zu den wichtigsten. Im offenen Widerspruch zum Zeitgeist weist er nach, daß Nationalstaaten keineswegs überlebt sind. Gerade in kritischen Situationen können sie flexibel agieren und reagieren – ganz im Unterschied zu den behäbigen, überbürokratisierten und nationales Recht einschränkenden supranationalen Gebilden. Eine hochaktuelle, überaus erhellende Lektüre.

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  • Oswald Spengler

    Politische Schriften 1919-1926

    Adornos Einschätzung, Spengler habe kaum je ebenbürtige Kritiker gefunden, sagt viel über die Größe dieses originellen, unabhängigen, aber eben (und gerade deswegen) auch verkannten und weithin ungeliebten Denkers aus. Wie ein Geschichtsphilosoph Vergangenes analysiert, Gegenwärtiges diagnostiziert und, beides verbindend, Künftiges prognostiziert, darüber läßt sich trefflich streiten. Wenn aber die Prognosen eintreffen, hat sich die Vorgehensweise des Urhebers bewährt – hier hat Oswald Spengler Trümpfe in der Hand, die ihm niemand streitig machen kann. Grundzüge der Globalisierung, daraus resultierende wirtschaftliche und politische Verwerfungen, geopolitische Verschiebungen und vieles mehr hat er in kühnen Strichen umrissen.
    Man muß nicht wie Spengler zum Feind der Demokratie werden, darf aber sehr wohl fragen, ob ihre jetzige Erscheinungsform die einzig denkbare und beste ist. Man muß auch nicht den Untergangsprognosen bis zu Ende folgen, sollte aber genau die Gefahren analysieren, die den Untergang herbeiführen könnten – und deren gibt es nicht wenige. Eine Wiederbelebung Spenglers ist dringend geboten. Die vorliegende Auswahl wichtiger Schriften ist unser Beitrag dazu. Mehr erfahren

    Regulärer Preis: 19,80 €

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  • Konrad Löw

    Hitler in uns?

    Nach einer neueren Studie der Bertelsmannstiftung „Zur Schuld der Deutschen gegenüber den Juden aufgrund der Judenverfolgung im Dritten Reich“ sind 52 Prozent der deutschen Bevölkerung der Ansicht, daß alle jene („arischen“ und jüdischen?) Deutschen mitschuldig sind, die über das wahrscheinliche Schicksal der deportierten Juden Bescheid wußten, die aber nicht mit Aussicht auf einen nennenswerten Erfolg eingreifen konnten. Weder die Zehn Gebote noch die abendländische Ethik noch das Grundgesetz mit seinen Grundrechten und Vorschriften für ein rechtsstaatliches Verfahren noch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte noch irgendeine andere zivilisierte Rechtsordnung kennt einen solchen Schuldbegriff, wie er offenbar in den Köpfen der Mehrheit herumspukt. Auch die Katechismen der Kirchen leisten dieser Verblendung keinen Vorschub. Wie ist es zu dieser Verwirrung gekommen? Kann es sein, daß die amoralische Unvernunft angeboren ist? Viel wahrscheinlicher ist es, daß hier Kräfte am Werke sind, denen gegenüber der einzelne glaubt, er müsse kapitulieren. Da erscheint es geboten, im Bewußtsein der „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ und dem zentralen Wert des Grundgesetzes, nämlich der Menschenwürde, nach jenen Normen zu fragen, die einen ethisch fundierten Umgang mit der Vergangenheit ermöglichen.

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    Regulärer Preis: 7,80 €

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  • Hans Hermann Hoppe

    Demokratie. Der Gott, der keiner ist

    Mit einem Nachwort von Lorenz Jäger

    Dieses Buch ist frenetisch bejubelt und donnernd verdammt worden: Es ist eine fulminante Kritik an Idee und Praxis der westlichen (Medien-)Demokratien, denen Hoppe vorwirft, unter der Fahne der Freiheit die Unfreiheit zu organisieren und die Gegenwart aus der Zukunft zu subventionieren. Hoppe kommt aus dem Umfeld der amerikanischen „libertarians", die man sich hierzulande gern als „anarcho-kapitalistisch" erklärt. Aber: Seine Demokratie- und Staatskritik atmet kulturkonservativen Geist, und die staatlich betriebene kulturelle Deregulierung erscheint ihm eher als organisierte Dekadenz. Der Beifall hiesiger Staatskritiker, die ja ein recht buntes Völkchen in „anarcho-sozialistischen" und „anarcho-kapitalistischen" Farben bilden, ebbt an dieser Stelle recht schnell ab.

    Hoppes Sympathie für den Turbokapitalismus ist ebenfalls recht gering, welcher ihm als eine Folge staatlich veranlaßter Fehlallokationen erscheint. Stattdessen setzt er auf eine „natürliche Ordnung", die sich immer dann ergäbe, wenn sich die assoziative Kraft der Menschen frei und unüberwältigt durch staatliche Machtursupation organisch entfalten könne.

    Auch wenn man diese Zuversicht - ersichtlich erwachsen aus der amerikanischen „Staatsbildung von unten" – nicht teilt: Hoppes Großpamphlet, das in den USA mittlerweile in der 4. Auflage vorliegt, ist allein schon deshalb hoch empfehlenswert (und vergnüglich), weil es die hierzulande erprobten und festgebackenen Frontstellungen souverän (und zum beidseitigen Entsetzen der darin fest Eingegrabenen) völlig durcheinanderwirbelt.

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    Regulärer Preis: 29,80 €

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  • Wilhelm H. Riehl

    Land und Leute

    Dieses Werk des Volkskundlers und Sozialtheoretikers Wilhelm Heinrich Riehl (1823–1897) ist gerade im Zeitalter des Globalismus eine überaus erhellende und heilsame Lektüre. Sein Plädoyer für das Individuelle, Ungleiche, Lokale, Besondere und Nachhaltige beruht auf akribischer Beobachtung des Lebens und Arbeitens unter den verschiedenen natürlich-geographischen Bedingungen in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts. Es zeigt eindringlich, daß es zum allumfassenden rationalistischen Machbarkeitsanspruch, der sich heute in Politik und Wissenschaft gleichermaßen dokumentiert, sehr wohl bedenkenswerte Alternativen gibt.
    Angesichts eines vermeintlich alles beherrschenden und ermöglichenden politischen Rationalismus, der das neuzeitliche Denken über Staat und Politik seit Descartes so stark geprägt hat, erinnert uns Riehls Werk daran, daß es dazu eine alternative Traditionslinie politischen Denkens gibt. Neuausgabe der 10. Auflage von 1899. Mit einem Nachwort von Hans Jörg Hennecke. Mehr erfahren

    Regulärer Preis: 24,80 €

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