Postdemokratie

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  • Michel Houellebecq, David Engels, Gerd Morgenthaler, Max Otte.

    Michel Houellebecq, Oswald Spengler und der „Untergang des Abendlandes“

    Mit dem Oswald-Spengler-Preis werden herausragende Persönlichkeiten geehrt, die sich um das Wissen über die Menschheitsgeschichte, die menschliche Evolution, die vergleichende Kulturforschung und den Zustand unserer Zivilisation verdient gemacht haben. In seinen Büchern zeichnet Michel Houellebecq ein ungeschöntes Bild der westlichen Zivilisation, das als Spiegel unserer Zeit auch für kommende Generationen instruktiv sein wird. Zudem zieht sich durch das Werk Houellebecqs eine profunde Kenntnis der Evolutions- und Verhaltensbiologie. Dies prädestiniert Houellebecq dazu, erster Preisträger des Oswald-Spengler-Preises zu sein. Im vorliegenden Band sind seine und weitere Überlegungen zum Zustand unserer Zivilisation festgehalten, die anlässlich der Preisverleihung am 19. Oktober 2018 in Brüssel vorgetragen wurden. mehr dazu
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  • Rolf Peter Sieferle

    Krieg und Zivilisation

    Band 2 der Werkausgabe: Rolf Peter Sieferles letzte große Arbeit »Krieg und Zivilisation«. Der Krieg als Universalie der kulturellen Evolution mit dem Schwerpunkt auf Europa und dem 20. Jahrhundert.

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  • Rolf Peter Sieferle

    Epochenwechsel

    Band 1 der Werkausgabe: Rolf Peter Sieferles politisches Hauptwerk in einer vom Autor bearbeiteten, unveröffentlichten Fassung.

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  • Dimitrios Kisoudis

    Was nun?

    Die Werkreihe von TUMULT#02. Hg. von Frank Böckelmann Der gute Staat ist ein starker Staat. Seine Stärke liegt in der Beschränkung auf staatliche Kernaufgaben: die öffentliche Ordnung zu erhalten und die bürgerliche Freiheit zu schützen. Der starke Staat ist weltanschaulich neutral und großzügig, wenn es um das Privatleben seiner Bürger geht. Er ist ein Ordnungsstaat, dessen Autorität auf seinem Gewaltmonopol beruht und nicht auf seiner Allgegenwart. Das Gegenteil des guten Staats ist der totale Staat. Er unterscheidet nicht zwischen privat und öffentlich, sondern reguliert schematisch das Privatleben der Bürger. Er nahm in der Weimarer Republik Gestalt an und wurde im Nationalsozialismus zum Leitbild. Heute erleben wir den totalen Staat als Sozialstaat, der gewachsene Bindungen auflöst und nur durch die Lotterietrommel der Umverteilung regieren kann. Bis ans Äußerste aufgebläht, durchdringt er jede gesellschaftliche Sphäre. Der Bürger ist nicht mehr mündig, sondern nur noch Mündel am Gängelband der sanft-totalitären Fürsorge. In der Migrationskrise, die der Sozialstaat mit verursacht hat, offenbart sich, dass seine Allmacht zugleich Ohnmacht ist. Er kann weder seine Grenzen verteidigen noch seine Bürger schützen. Und das Gewaltmonopol machen ihm längst andere Kräfte streitig. Dimitrios Kisoudis enthüllt in seiner Grundlagenschrift die Verfehlungsgeschichte des Sozialstaats und zeigt vor dem Hintergrund staatspolitischer Kontroversen, wie er zum europäischen Problem wurde. Dem Sozialstaat hält der Autor seine Idee eines Ordnungsstaats entgegen, der nicht im Frieden Konflikte schafft, sondern in Konfliktfällen Herr der Lage bleibt. mehr dazu

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  • Michael Klonovsky

    Die Liebe in Zeiten der Lückenpresse

    »Wir schaffen das« war ursprünglich der Ausruf Michael Klonovskys beim Anblick seines ersten Käsewagens in einem französischen Restaurant. Seitdem hat sein caesarischer Ausruf es weit gebracht. So weit, dass der Urheber sich mittlerweile an sein Leben im Sozialismus erinnert fühlt: »2015 ist das DDR-ähnlichste Jahr meiner seit 1990 gesamtdeutsch-bundesrepublikanischen Existenz«, schreibt Klonovsky in seinem neuen Band der Acta diurna. Das Jahr der Bereicherung markiert die Teilung des Landes in einen guten, hellen, aufgeklärten, ewigmorgigen und in einen angeblich dunklen, dumpfen, gefährlichen, ewiggestrigen Teil, einstimmig verkündet und verstärkt durch die Medienschaffenden der zweiten Deutschen Demokratischen Republik. Mit seinem heiteren Scharfsinn protokolliert Klonovsky die Umformung Deutschlands in eine sozialistische Demokratur mit halbwegs levantinischem Antlitz.

    »Klonovsky enttäuscht am laufenden Band seine Feinde und belohnt seine Leser.« (Alexander Wendt)
    Lesen Sie hier die ganze Rezension von Alexander Wendt bei der Achse des Guten.

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  • Peter Furth

    Massendemokratie

    Mit einem Vorwort von Frank Böckelmann

    Der Begriff »Massendemokratie« kennzeichnet die politische Gegenwart der westlichen Welt wie kein zweiter. Der Berliner Sozialphilosoph Peter Furth läßt keinen Zweifel daran, daß die Massendemokratie etwas grundsätzlich Neues ist, auch wenn »Masse« und »Demokratie« sehr vertraut klingen.

    In der Tat geht es um die alten Gegensätze der Politik und der politischen Theorie, um Masse und Individuum, Freiheit und Gleichheit, Bourgeois und Citoyen, Liberalismus und Sozialismus. Die überrasch-ende Leistung der Massendemokratie besteht jedoch darin, diese Gegensatzpaare erstmals miteinander korreliert zu haben – mit teils überraschenden und paradoxen Folgen. Möglich war das nur im Rahmen einer historisch einzigartigen Überwindung der Knappheit an materiellen Gütern und  finanziellen Ressourcen. Seitdem genießen die Massen der Massendemokratie ihr Menschenrecht als ein »Privileg für alle«.

    Allerdings, ihre medialen Erwartungen überstrahlen ihre tatsächlichen Erfahrungen. Wird es dabei bleiben? Die materielle Versorgung kann einbrechen, und in der Angst vor dem Terrorismus kündigt sich an, daß sich Aufstandsmassen und »Unterhaltungsmassen« (Peter Sloterdijk) einander gegenüber stehen werden. Peter Furths Aufsätze schließen an die Arbeiten von Panajotis Kondylis (1943−1998) an, der dem Begriff »Massendemokratie« erstmals eine klare Kontur gegeben hat. Furth enthält sich in seinen kühlen Analysen jeder Bewertung. Schlaglichtartig beleuchtet er nur unsere wirkliche Lage. Sie könnte sich eines Tages ändern, aber zuvor will sie erkannt sein.
    »...Es herrschen keineswegs die Massen, wie Furths Analyse glasklar offenlegt, sondern das krasse Gegenteil ist der Fall.« (Junge Freiheit)

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  • Jörg Schönbohm

    Politische Korrektheit

    Politische Korrektheit: Denken in den streng vorgezeichneten Bahnen derer, die in einzelnen gesellschaftlichen Bereichen und zu mehr oder weniger grundlegenden Fragen die Deutungshoheit für sich beanspruchen – und jede Verlautbarung in eine oft abstruse, von schauderhaften Worthülsen strotzende Sprache gießen. mehr dazu
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  • Freiheit statt Demokratie

    Russland ist ein Ärgernis Zu diesem Schluss kommen die westlichen Eliten in Politik und Medien. Russland stört – spätestens seit der Ukraine-Krise 2014. »Russland-Versteher« ist zum Schimpfwort verkommen. Eindrucksvoll schildert Thomas Fasbender, wie anders Russland in der Tat ist. Anders als die westeuropäischen Vorurteile glauben machen und anders als das westeuropäische Ideal einer zeitgemäßen Demokratie. In dreizehn abwechslungsreichen Kapiteln und vielen eindrucksvoll verdichteten Szenen erzählt Fasbender vom Alltag in Russland und von seiner dramatischen Geschichte. Er beschwört die Urtümlichkeit des riesigen Landes zwischen Ostsee und Pazifik, zwischen Arktis und Kaukasus, und er vermittelt intime Einblicke in die schicksalsgeprüfte Mentalität seiner Bewohner. Sein Fazit: Russland will den Weg des Westens nicht gehen, und Russland wird ihn nicht gehen. Und das beileibe nicht wegen seines Präsidenten. Der russische Mensch hat sein eigenes Verständnis von Freiheit, und das verträgt sich nicht mit der europäischen Verliebtheit in Vernunft- und Gesetzestreue … Fasbender hat ein Buch mit Herz und Verstand und in einer besonders schönen Sprache geschrieben, ein Buch gegen den Strom, das eine fremde, nahe Welt erschließt. »Wir sind anders als die Russen, und sie sind anders als wir. Was liegt daher näher, als ihr Anderssein zu verstehen? Aber unsere Eliten haben Angst, dass den Menschen auf der Straße der russische Eigensinn am Ende sympathisch ist. Das Beharren darauf, anders, eben man selbst zu sein.« Thomas Fasbender mehr dazu

    Regulärer Preis: 19,80 €

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  • Michael Klonovsky

    Lebenswerte

    Dieses Buch geht der Frage nach, wofür es sich zu leben lohnt. Es geht fast immer um Genuss, häufig auch um Form und Haltung, aber nie um Luxus. Es geht um Handfestes und Konkretes, aber nie um die wertlose Münze abstrakten Zeitgeistgeklingels. Die Frage nach den Lebenswerten beantwortet der Autor mit einer ins Aphoristische gesteigerten Lebensklugheit, mal amüsant, mal polemisch. Sein Kompendium umfasst Lebenswerte von „Gastronomie“ bis „Ungleichheit“, von „Bücher“ bis „Selbstironie“, von „Klaviermusik“ bis „Radfahren“ und von „Anzüge“ bis „Schweigen“. Neu in dieser Ausgabe sind die Einträge „Fußball“, „Hörbücher“, „Kirchen“ und „Speisewagen“. – Peter Sloterdijk preist die vibrierende Sprache von Klonovskys Feuilletons, und Martin Mosebach zufolge beschreibt dieses Buch »eine ganz eigene Art zu sein«.

    »Solange Menschen Wein und Oliven anbauen, Sprachen lernen, Gedichte lesen, beim ersten Sonnenstrahl Tische auf die Straße stellen, solange Glocken läuten, zwischen all den Rentnern hin und wieder ein Kind auftaucht, irgendwo auf einem Klavier Bach gespielt wird und Frauen sich zurechtmachen, bevor sie das Haus verlassen, ist nichts verloren.« Michael Klonovsky
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  • Kenneth Minogue

    Die demokratische Sklavenmentalität

    Mit einem Vorwort von Barry Maley.
    Aus dem Englischen übersetzt von Siegfried Kohlhammer.

    Sklavenmentalität und Demokratie: Wie das zusammenpaßt, erklärt der renommierte englische Politikwissenschaftler Kenneth Minogue in diesem fulminanten Buch. Seine energische Warnung lautet: Die Demokratie zerstört sich selbst. Der Wohlfahrtsstaat hat uns in die Zange genommen. Je mehr Leistungen er gewährt, desto mehr bestimmt er unser Leben. Je mehr Ansprüche er befriedigt, desto größer wird seine Macht. Er kann alles, und wir lassen uns versklaven.  

    Köder und Verbote beseitigen die individuelle Verantwortung, während die kollektive in den Himmel wächst. Hedonismus tritt neben Größenwahn. Viele Leute bekommen ihr eigenes Leben nicht in den Griff, fühlen sich aber für das Schicksal der Menschheit verantwortlich. Antidiskriminierungsgesetze, grandiose Ideen von globaler Gerechtigkeit und die Vorgaben der Politischen Korrektheit reden uns ein, wir könnten die Welt retten. Wer’s glaubt, wird süchtig.

    Hoffnung und Enttäuschung: Dieser Zeitgeist wirkt in zwei Richtungen. Er macht unzufrieden und anmaßend. Er produziert Abhängige, die als Eiferer auftreten. Die ideologische Blasenbildung zerstört unsere Vitalität. Unter dem Kostendruck des parasitär schwer infizierten Staates geht die Wirtschaft in die Knie. Es droht nicht nur das Ende von Christentum und Konservatismus, sondern auch von Liberalismus und Individualismus. Es dauert nicht mehr lange. Bald wird die Enttäuschung genauso groß sein wie die falschen Hoffnungen. Da hilft nur eins: Minogue lesen.

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    Regulärer Preis: 34,80 €

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