Die demokratische Sklavenmentalität

Kenneth Minogue

Die demokratische Sklavenmentalität

Wie der Überstaat die Alltagsmoral zerstört

Mit einem Vorwort von Barry Maley.
Aus dem Englischen übersetzt von Siegfried Kohlhammer.

Sklavenmentalität und Demokratie: Wie das zusammenpaßt, erklärt der renommierte englische Politikwissenschaftler Kenneth Minogue in diesem fulminanten Buch. Seine energische Warnung lautet: Die Demokratie zerstört sich selbst. Der Wohlfahrtsstaat hat uns in die Zange genommen. Je mehr Leistungen er gewährt, desto mehr bestimmt er unser Leben. Je mehr Ansprüche er befriedigt, desto größer wird seine Macht. Er kann alles, und wir lassen uns versklaven.  

Köder und Verbote beseitigen die individuelle Verantwortung, während die kollektive in den Himmel wächst. Hedonismus tritt neben Größenwahn. Viele Leute bekommen ihr eigenes Leben nicht in den Griff, fühlen sich aber für das Schicksal der Menschheit verantwortlich. Antidiskriminierungsgesetze, grandiose Ideen von globaler Gerechtigkeit und die Vorgaben der Politischen Korrektheit reden uns ein, wir könnten die Welt retten. Wer’s glaubt, wird süchtig.

Hoffnung und Enttäuschung: Dieser Zeitgeist wirkt in zwei Richtungen. Er macht unzufrieden und anmaßend. Er produziert Abhängige, die als Eiferer auftreten. Die ideologische Blasenbildung zerstört unsere Vitalität. Unter dem Kostendruck des parasitär schwer infizierten Staates geht die Wirtschaft in die Knie. Es droht nicht nur das Ende von Christentum und Konservatismus, sondern auch von Liberalismus und Individualismus. Es dauert nicht mehr lange. Bald wird die Enttäuschung genauso groß sein wie die falschen Hoffnungen. Da hilft nur eins: Minogue lesen.

Leinen mit Schutzumschlag.
458 Seiten
12,5 x 19,5 cm
ISBN: 978-3-937801-74-2

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Pressestimmen

Pressestimmen

»Das unentbehrliche Buch von Minogue lehrt den gefährlichen Angriff auf die Grundlagen einer freien und offenen Gesellschaft des Wettbewerbs und der differenzierten sozialen Anerkennung, ja der modernen Kultur überhaupt, verstehen wie kein anderes. Wer die Natur dieses Ideengebäudes nicht durchschaut und ihm nicht gut begründet entgegentreten kann, ist im Ideenkampf der Gegenwart schlecht gerüstet und für Zerstörungen mitverantwortlich, die dieses Denken anrichtet.«
Gerd Habermann, Neue Zürcher Zeitung

»Der australische Professor für politische Wissenschaft beschäftigt sich ausführlich mit der Frage, was staatliches Handeln und menschliche Moral miteinander zu tun haben. Er vertritt die Ansicht, dass der Staat den Menschen die Freiheit raubt und sie zu unmündigen und – salopp gesagt - faulen Bürgern macht.« Simone Schmollack, Deutschlandradio Kultur

»Wer seinen Glauben an den westlichen Fortschritt ernsthaft auf die Probe stellen will, der lese Minogues letztes, alterswildes Buch.« Marc Felix Serrao, Süddeutsche Zeitung

Autor

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