Politik & Gesellschaft

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  • Alexander Gauland

    Helmut Kohl. Ein Prinzip

    Alexander Gauland schrieb sein vielschichtiges Portrait vor einem Vierteljahrhundert, als er selbst der CDU noch aktiv verbunden und Kohl "sein" Kanzler war. Es steckt darin eine Zuversicht und Tatkraft, die der Autor bekanntermaßen später in einer alternativen, der CDU abgewandten Partei zu echter Entfaltung bringen sollte. Das Buch beschreibt so gesehen den Lebensweg Kohls und dokumentiert, was wir erst heute erkennen, einen Ausschnitt aus Gaulands politischer Individuation. Es entsteht ein schillerndes, im Spiegel der Zeit gebrochenes Doppelportrait. Mehr erfahren
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Frühjahr 2020

    Wir zeigen in dieser Ausgabe 18 Bilder des 1987 in Köln geborenen, seit 2018 in Oberwinter am Rhein arbeitenden Malers und Fotografen Albert Sonnabend. Obwohl er sich in erster Linie als Maler versteht, haben wir uns für eine Auswahl seiner Fotografien entschieden, weil sie Medien und Erträge gesteigerter Empfänglichkeit sind (wohingegen die Gemälde „Tatsachen schaffen“ wollen). Mit seinen Aufnahmen setzt sich der Künstler spürsinnig gegen die inszenierte und inszenierende Umwelt zur Wehr. Er greift auf das vorindustrielle Werkzeug der Lochkamera zurück, die schon Leonardo da Vinci – als Camera obscura – gebraucht hat. Indem sie den Fotografen nötigt, von der Haltung des Alleskönners abzulassen – er muss zwischen (mehr) Schärfe und (mehr) Helligkeit beziehungsweise zwischen Schärfentiefe und Bildschärfe wählen –, wird der aufgenommene Gegenstand selbst zu einem Hauptfaktor des Bilds. Sämtliche monochromen Fotos in diesem Heft entstammen Lochkameras. Lange Belichtungszeiten versammeln Minuten, ja sogar Stunden der Anwesenheit in einem Bild. So durchbricht Sonnabend die an Benutzeroberflächen geschulte Wahrnehmung. Der fotografische Blick meditiert über eine aufgelassene farnbewachsene Halle, ein verlassenes Glashaus, einen Lagerraum mit Oberlicht, über Verankerungen und Waldflecken. Zugleich wendet Sonnabend beim Entwickeln der Bilder eine ungewöhnliche Technik an, die den stillgestellten Weltausschnitt der routinierten Betrachtung ebenfalls entrückt: „Auf der Basis von gefriergetrocknetem löslichem Kaffee, Waschsoda und Vitamin C wird eine Entwicklerflüssigkeit angesetzt. Der Entwicklungsvorgang findet hier mit einer ungiftigen Substanz statt. Die Methode – erfunden in den 1990er Jahren für die Entwicklung von Schwarzweißfilmen – bietet experimentelle Möglichkeiten. So sind mit Farbfilmen besondere Tonwerte erreichbar. Körnige bis klare Strukturen werden gestalterisch einsetzbar.“ Wie die monochromen Bilder erfassen auch die farbigen, mit einer Spiegelreflexkamera gefertigten Bilder die „Einordnung des Menschen in das Gewesene“. „Alle Zeit und ihr Vergehen, Durchleben, ja: Ablaufen, läßt sichtbare Spuren“, schreibt er am 7. August 2019 in einem Brief an den Herausgeber. „Diese strahlen ungeachtet aller Erneuerungen nach: Die Verortung eines Menschen und/oder einer Gemeinschaft, gleich welcher Zusammenstellung, bedingt den Blick in alle Richtungen, sowohl über die Schulter ins Vergangene als auch voran ins Kommende.“ Die Sehnsucht nach dem Liegen- und Zurückgebliebenen – der verwahrlosten Geschichte – hat Albert Sonnabend schließlich in den Osten Europas geführt, nach Georgien und in andere kaukasische Regionen, in die baltischen Staaten und die Provinz Kaliningrad (siehe Seite 7, 13, 20, 25, 33, 37, 44, 50 und 56). Mehr erfahren
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  • Bernhard Lassahn

    Frau ohne Welt. Teil 3: Der Krieg gegen die Zukunft

    Das Feminine ehren, den Feminismus als Ideologie des Hasses aber verabscheuen: Bernhard Lassahn zeigt, wie’s geht. Er schäumt nicht, er beschreibt so amüsiert und heiter wie andererseits scharfsinnig, warum der Feminismus nicht zukunftsfähig ist – und das auch gar nicht sein will. Mehr erfahren
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  • Egon Flaig

    Was nottut. Plädoyer für einen aufgeklärten Konservatismus

    Die Demokratie, so entnimmt man dem kurzatmigen Krisengerede, sei eine akut gefährdete und somit besonders zu schützende Spezies. Fahrlässig ausgeblendet wird dabei die Erkenntnis, dass die westlichen Gesellschaften sich seit Jahrzehnten in einer tiefgehenden, geradezu selbstzerstörerischen Krise befinden – haben sie es doch nach den politischen Katastrophen im frühen 20. Jahrhundert versäumt, sich ihrer selbst, d.h. ihrer republikanisch-liberalen Tradition, bewusst zu werden. Die für die Lage Europas so folgenreichen Zäsuren von 1989 oder 2015 sind weitere sinnfällige Wegmarken ihres Dilemmas.

    „Konservative unterscheiden sich von den Fortschrittsgläubigen vor allem durch das geschärfte Bewußtsein, daß alle Errungenschaften auf diesem Planeten teuer erkauft wurden, mit hohem Einsatz und Mühe der Generationen vor uns. Konservative lassen diese kulturellen und menschlichen Kosten nicht aus dem kritischen Auge. Sie rechnen mit der Verlierbarkeit aller Dinge, die unser Leben lebenswert machen.“
    Egon Flaig

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  • Chiara Giannini / Matteo Salvini

    Ich bin Matteo Salvini

    Das Skandalbuch aus Italien zum ersten Mal auf deutsch: Matteo Salvini zu den aktuellen politischen Fragen Italiens und Gesamteuropas. Jetzt versandkostenfrei bestellen! «Die Entwicklungen in Italien bleiben spannend. Wer sie verstehen will, kommt an diesem Band nicht vorbei.» Junge Freiheit Mehr zum Thema können Sie hier lesen... Mehr erfahren
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  • Roger Scruton

    Bekenntnisse eines Häretikers

    Während der Zeitgeist einmal mehr nach Utopia entwischt, betrachtet Roger Scruton die sitzengelassene Gegenwart: in zwölf Essays denkt er nach übers Regieren, Bauen und Tanzen, über das Sprechen vom Unsagbaren, über Trauern und Sterben, darüber, wie so getan wird, als ob, wie Leute sich hinterm Bildschirm verstecken, wie Tiere geliebt und Etiketten geklebt werden, über das Bewahren der Natur und die Verteidigung des Westens. Bei seinen Streifzügen ist der Blick zurück erlaubt, nicht als Flucht in die andere Richtung, sondern um an das alte Maß einer handlungsfähigen Gemeinschaft verantwortlicher Individuen zu erinnern. Statt im globalen Überall-und-Nirgends agiert diese Gemeinschaft in einem überschaubaren, kohärenten Territorium, dem sie sich existentiell verbunden fühlt. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bilden einen organischen Zusammenhang, Vorfahren, Zeitgenossen und kommende Generationen stehen in Kontakt miteinander. Scruton untersucht, wie dieser lebenswichtige Zusammenhalt eines Gemeinwesens gefördert oder behindert, geschützt oder zerstört wird. Und lebenswichtig bleibt ihr Zusammenhalt auch in Hinsicht auf die Freiheitlichkeit einer Gesellschaft: "Denn er stellt ganz einfach die andere Seite der Freiheit dar, das, was da sein muss, damit Freiheit überhaupt möglich wird". Dass mittlerweile prompt mit Anklage wegen Ketzerei und eiliger Exkommunikation zu rechnen hat, wer die gern zitierte Freiheit des Andersdenkenden beansprucht, lässt den Titel des Buches weniger dramatisch als realistisch klingen. "Freude entsteht, wenn wir etwas tun, was nicht einfach Mittel zu einem Zweck ist, sondern einen Zweck in sich selbst hat, und wir uns um diesen Selbstzweck herum mit anderen zusammenfinden, die sich ihm in gleicher Weise verbunden fühlen wie wir selbst. In diesem miteinander geteilten Gefühl von Verbundenheit kommt die Achtung gegenüber unserer vernünftigen Natur zum Ausdruck und es bestärkt uns im Wissen um unsere Freiheit". (Roger Scruton) Mehr erfahren
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  • Peter J. Preusse

    Das sogenannte Gute

    Angesichts von hypermoralischen Exzessen auf dem Boden einer als kollektiv empfundenen historischen Schuld wächst bei besonnenen Zeitgenossen der Wunsch nach einem sicheren Fundament für die Beurteilung so mancher Forderung des Tages. Ethik als wissenschaftlich-rationale Lehre vom positiv Guten im Sinn eines „absoluten Wertes“ ist unter vielfachem Bedauern gescheitert und hat letztlich immer über sich hinausgewiesen zur Religion. Allgemeinverbindliche Werte gibt es in der säkularen Welt nicht. Ausgehend von der sozialen Philosophie des Selbsteigentums und nicht zufällig übereistimmend mit der jüdisch-christlichen Überlieferung der Zehn Gebote, entwickelt Preusse in diesem Buch erstmalig einen Begriff von Ethik als Wissenschaft vom Eigentum, die den Maßstab menschlicher Praxis bildet; als praktische Wissenschaft untersucht sie die Möglichkeiten des funktionalen Ersatzes der evolutionären Aggression unter Menschen, welche Konrad Lorenz als „Das sogenannte Böse“ beschrieb, durch friedliche Kooperation.

    Ein Interview mit Peter J. Preusse...

    Ein Vortrag des Autors zu seinem Buch.

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  • Michael Klonovsky

    Goldstück-Variationen

    Wie die Geschichte ausgeht, weiß zum Glück keiner. Ob etwa in 30 Jahren – das ist die gefühlt kurze Ewigkeit, die uns 2019 vom Mauerfall trennt – ein hiesiger Globalbürger das vorliegende Buch aus dem Giftschrank ziehen und mit wohligem Schaudern ausrufen wird: „Bei Allah! diese Chronik eines angekündigten Volkstodes hätte, wäre sie damals nicht öffentlich verbrannt worden, die kollektive Soumission unter die Scharia-Regeln fast noch zu verhindern gewußt!“ Oder ob dann das Buch, wie alle Acta-Diurna-Bände Michael Klonovskys, an deutschen (oder jedenfalls sächsischen) Gymnasien als Widerstands-Lektüre erster Wahl, als kanonische Erbauungsliteratur, die die Kids immer noch mitreißt, einen Standard-Abiturstoff abgibt. Und es ist deshalb gut, das Ende der Geschichte nicht zu kennen, weil die Lektüre uns Heutige noch etwas kostet, nämlich authentische, nicht konsensuell-formelhafte Gefühle. Weil wir von den Unsäglichkeiten aus unserem Lande, die Klonovsky auf seine ureigene spöttisch-zupackende Weise kommentiert, betroffen sind, weil wir bangen, hoffen, schwarz oder rot sehen, lachen müssen, skeptisch oder fuchsteufelswild werden. Diese wirkliche Diversität der Gefühle ist es, die wir allen „Goldstück“-Propagandisten à la Martin Schulz voraus haben. An diese wird sich in 30 Jahren keiner mehr erinnern, wir uns an die Acta-Lektüre sehr wohl. Mehr erfahren
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  • Rolf Peter Sieferle

    Karl Marx zur Einführung. Die Revolution in der Theorie von Karl Marx.

    Marx ist wieder in. Und das weniger auf Seiten der Linken, wo er schon seit langem Poes entwendetem Brief gleicht, den, gerade weil er offen auf dem Tisch liegt, niemand mehr sieht, sondern vielmehr bei der angestammten Gegenseite. Die Jahre 2018/19 markieren den Beginn (und womöglich auch schon wieder das Ende) einer geradezu erlesen konträren Liaison: der Entdeckung der Marxschen Thesen von rechter bzw. neu-rechter Seite. Um zu erkennen, wie diese Paarung funktionieren könnte oder gerade auch nicht, bedarf es der Aufklärung von berufener Seite, am besten durch den großen Universalgelehrten Rolf Peter Sieferle. Wir veröffentlichen als Band 4 der Sieferle-Werkreihe seine beiden detailkritischen Grundlagenwerke zu Karl Marx und setzen sie wie den Monolithen aus 2001 mitten in die Neuverwertbarkeitsdebatte um seine Theorien. Doch auch von der Tagesaktualität abgesehen, eröffnen die beiden Bände ein Marx-Verständnis von der Pike auf, so daß Leser mit geringen Vorkenntnissen nicht anders als Professoren in Ökonomie oder Philosophie durch die Lektüre zutiefst bereichert werden. Wer Marx also wirklich verstehen und wie jenen lang entwendeten Brief zu guter Letzt wieder sehen möchte, tut mit dem Griff zu diesem Buch genau das Richtige.

    Erfahren Sie mehr zum Gesamtwerk von Rolf Peter Sieferle bei Manuscriptum

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