Natur. Wissenschaft. Philosophie

Eine neue und einzigartige Reihe bei Manuscriptum.

"In dem Maße, in dem sie bei der Klärung der „Welträtsel“ versagten, waren die Naturwissenschaftler des 20. Jahrhunderts in Sachen Weltbildformung beflissen und betätigten sich als Herolde der Nichtigkeit des Menschen und der Bedeutungslosigkeit der Welt. Um 1930 etwa, meinte Jakob von Uexküll, wurde die Sinnlosigkeit der Welt zum obersten naturwissenschaftlichen Grundsatz erhoben, und die »exakten Wissenschaften« wurden in der Folge zu einer Stoffsammlung für »suggestive Predigten über die Kleinheit und Wertlosigkeit des Menschen« (Theodor Haering). Die Milch der wissenschaftsfrommen Denkungsart ist nicht nur sauer geworden, sondern giftig, und sie quillt in Form immer schrillerer vulgärmaterialistischer Tiraden aus den Zeitungsspalten und Lautsprechern."
Aus Thomas Hoofs Einführung in die Reihe, abgedruckt im Prolog von Michael Beleites‘ Lebenswende

Unsere Reihe Natur. Wissenschaft. Philosophie plädiert für ein philosophisches Schweigen der Naturwissenschaften und einen Neubeginn der Naturphilosophie. Michael Beleites macht den Anfang.

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  • Marc Krecher

    Vom Klimawandel zu Corona

    Corona, Klimawandel und „Great Reset“: diese drei Phänomene dominieren die politischen Debatten unserer Zeit. Aufgenommen hat diese Erzählstränge der Diplom-Geologe Marc Krecher. Nicht nur haben alle drei – als Spielarten einer post-modernen, post-faktischen und misanthropen Systemtheorie – die gleichen Wurzeln, sie alle weisen auch auf dasselbe Ziel: eine „bessere“ Welt. Sicherheit, Nachhaltigkeit, Solidarität heißen die neuen obersten Werte. Hygiene und CO2-Neutralität statt Freiheit und Demokratie? Virologen, Klimaforscher und Politiker schüren mit immer neuen, immer drastischeren Bedrohungsszenarien Angst vor der Zukunft und empfehlen nie dagewesene Eingriffe in unser aller Leben, um nichts weniger als die Welt zu retten – darunter macht man es heute nicht mehr. Den erklärten „Sachzwängen“ soll alles weichen – Freiheit, Grundrechte, ökonomische Vernunft, Logik. Ergebnisoffene Debatten über die genannten Problemfelder hat DIE Wissenschaft voreilig für beendet erklärt. Auf den modernen Dogmatismus folgt blinder politischer Aktionismus – immer muss schnell gehandelt werden, immer sind die vorgeschlagenen Maßnahmen alternativlos. Nie wird in den Debatten über globale Erwärmung oder die Pandemie-Bekämpfung innegehalten und gefragt: Was, wenn wir uns irren? Krecher sieht die Zeit zum Nachdenken und zur Umkehr gekommen. Beim Leser hinterlässt der Autor nicht zuletzt eins: ein bitteres Schmunzeln über die Hybris des Menschen, über den fast kindischen Trotz, mit dem Einige an der Spitze die Geschicke der Menschheit lenken und die Kräfte der Natur bändigen wollen. Mehr erfahren
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