Ein wahrhaft spiritueller Ort. Das orthodoxe Kloster Buchhagen.

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Das heilige Dreifaltigkeitskloster wurde 1990 von Altvater Johannes gegründet und in den folgenden Jahren gemeinsam mit den ersten Mönchen vollständig aus eigenen Mitteln und mit eigenen Händen erbaut. Es ist Stammsitz der ersten deutschen orthodoxen Mönchsgemeinschaft und seit 1993 Abtei im bulgarischen orthodoxen Patriarchat. Das mönchische Leben folgt der Überlieferung des Heiligen Berges Athos.

Die Gebäude des Klosters sind vergleichsweise zierlich. Aber doch vermitteln Anordnung und proportionale Gliederung den Eindruck einer harmonischen Ganzheit. Das Heiligtum fügt sich ganz natürlich in die Berglandschaft des Voglergebirges im Weserbergland ein. Die Baukörper schmiegen sich in einer polygonalen Anordnung den natürlichen Gegebenheiten des Geländes an und sind von Mauern und Hecken umfriedet. Es ist dies ein Charakteristikum orthodoxer Klöster, wie man es auf dem Heiligen Berg Athos sowie bei älteren orthodoxen Klosteranlagen des Balkan sowie in anderen Weltgegenden sieht.

Aus ideellen wie aus wirtschaftlichen Gründen sollten alle Bauformen und -techniken so einfach sein, daß man sie in Eigenleistung ausführen kann. Über kräftigen Mauern und Rundbögen ruhen einfache Holzbalkendecken.

Inzwischen wird das Heiligtum von einer zweiten Generation von Mönchen getragen. Die Linie der Mönchsweihe des großen S‘chima, die im Hl. Dreifaltigkeitskloster weitergegeben wird, läßt sich durch viele Generationen zurückverfolgen.

Gartenarbeit und Obstanbau sichern die Selbstversorgung mit gesunden Nahrungsmitteln. Gebäude und Klostergelände wollen gepflegt und unterhalten sein, Sandsteinmauern und Zäune erneuert oder erweitert, Hecken geschnitten werden. Für die Heizung im Winter muß im Wald Holz gemacht werden Wo entsprechende Fähigkeiten vorhanden sind, können künstlerische und handwerkliche Arbeiten wie Ikonenmalerei, Holzschnitzerei, Tischlerei ... dem Aufbau und der Ausstattung des Heiligtums dienen und darüber hinaus eine Einnahmequelle für die Mönchsgemeinschaft darstellen.

Die Mönche sind gottgeweihte Männer, die in heiliger Gefolgschaft mit ihrem Altvater leben. Kern des Mönchtums ist die alles überschreitende Liebe zu Gott und die vollkommene Hingabe an Ihn, die im mönchischen Ganzopfer ihren Ausdruck findet. In geheimnisvoller Wechselbeziehung zwischen Gott und Mensch, in Gebet, Arbeit und Studium, wächst das Leben der Heiligung. Ein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und Pflege des deutschsprachigen orthodoxen Kirchengesangs.

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