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»Bis zuletzt Aushalten«

»Bis zuletzt Aushalten«
Manu Scriptum 31. Oktober 2016

In der aktuellen Ausgabe der Jungen Freiheit wird zweifach auf unseren Autor Peter Furth hingewiesen. Anlaß ist die Rezension seines letzten Buches Massendemokratie, dem Nachfolger des Standardwerks Troja hört nicht auf zu brennen (2008). Der Rezensent Wolfgang Müller erkennt darin eine Analyse der »brutalen Dehumanisierung westlicher Gesellschaften«, in denen der Konsum an die Stelle des Gemeinschaftssinns getreten ist. Der »mobile Mensch« (Furth), erleichtert um sein kollektives historisches Bewußtsein, geht auf und unter in der »Weltgesellschaft«.

Persönliches von Peter Furth vernimmt man im Fragebogen der Zeitung. Dort äußert sich der Autor zu seiner »Klitsche im Wendland«, zur Prägung durch seine Eltern, zum endlosen Kampf zwischen Aufklärung und Gegenaufklärung und seiner Entgegnung auf den Tod: »Bis zuletzt Aushalten«.