Die neuesten Beiträge aus dem Manuscriptum-Blog:

Von der Risiko- zur Angstgesellschaft.

Frank Böckelmann ist nicht nur Herausgeber der Vierteljahresschrift TUMULT. Aus seiner Feder stammen auch einige Bücher (Die Gelben, die Schwarzen, die Weißen / Jargon der Weltoffenheit), in denen es ihm gelungen ist, die zivilreligiösen Dogmen der Gegenwart gekonnt zu ignorieren. In diese Kategorie fällt auch das Buch Risiko, also bin ich. Von Lust und Last des selbstbestimmten Lebens (2011).
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Den Westen verteidigen: Erinnerung an Roger Scruton

Im vergangenen Jahr erlag der britische Philosoph und Vielschreiber Sir Roger Scruton einem Krebsleiden. Am heutigen Dienstag den 12.01.2021 jährt sich erstmalig sein Todestag. Eine Erinnerung an einen konservativen Grundlagendenker.
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Die Diktatur läßt grüßen!

Einer der vielen köstlichen Sätze von Michael Klonovsky in seinem neuen Buch Im Ernstfall gibt es keine Konstrukte lautet: „Stasiakten werden nicht mehr heimlich geführt, sondern für jedermann einsehbar bei Wikipedia.“ Das läßt sich sehr einfach verdeutlichen: Die über mich angelegte und mit unzähligen Fehlern gespickte Akte umfaßt über 2.800 Wörter und 46 Fußnoten.
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Raus aus den Windeln des Sozialstaates

Je mehr Leistungen der Wohlstandsstaat gewährt, desto mehr bestimmt er unser Leben. Je mehr Ansprüche er befriedigt, desto größer wird seine Macht. Köder und Verbote, Zuckerbrot und Peitsche tilgen die individuelle Verantwortung für das eigene Leben und beschweren die lebensuntüchtig gewordenen Individuen mit der Verantwortung für planetarische Sachverhalte. Der Endpunkt: schuldbewußte Sklavenseelen. Das Buch wurde weit vor Corona geschrieben, ist aber ein wichtiger Beitrag dazu.
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Richtiges und falsches Bauen

Wie oft geht man an einem Haus vorbei, empfindet ein ästhetisches Mißbehagen und denkt: das paßt nicht. Weder zu den Nachbarbauten noch in sich, weil da Elemente unorganisch, ohne Bezug zueinander zusammengewürfelt worden sind. Dennoch wüßte man vielleicht nicht zu sagen, welche Elemente das sind und warum sie nicht passen. De la Riestra legt mit seinem Buch ein architektonische Grundlagenkunde vor, die just von diesem Ersteindruck der Häuser ausgeht und haptisch-eingängig beschreibt, was bei der Gestaltung verhunzt wurde und wie es richtig angepackt gehört.
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Victor Klemperer 2.0


Klemperers berühmtes Buch LTI, das 1947 die Wirkungsweisen der Nazi-Sprache durchforschte und ihre Manipulationen im Wortdetail nachwies, ist heutzutage ein historisch abgelegtes Werk, gut für brave Hausarbeiten. Nie aber wird sein Ansatz für den polit-medialen Sprachgebrauch unserer Tage aufgegriffen. Dabei wäre es doch gerade lohnend, zu erkennen, welche parallelen Mechanismen heute noch gültig sind und mit verändertem Sprachmaterial auf unser Unbewußtes einwirken. Michael Esders‘ Sprachregime wagt sich an diese Herkulesaufgabe und öffnet einem wahrhaft Augen und Ohren.
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