Die neuesten Beiträge aus dem Manuscriptum-Blog:

Von neuem Will‘ und Grille

Erinnert ihr euch noch der Mitternachtsreiche vergangener Zeiten und der feinstofflichen Bilder, die wir darum webten? Und wie dort das Volk in besseren Tagen uns als eine sinnvolle Vergesellschaftung aller seiner Begabungen erscheinen wollte und so zum Ausdruck seines Wesens fand? Unsere Gedanken durften noch umherschweifen, etwas vergegenwärtigen und für möglich halten.
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Abkehr vom Individualismus

Der gegenwärtige Sozialstaat ist nicht sozial, sondern hat viele Gemeinschaften schwer beschädigt, die früher den sozialen Zusammenhalt garantierten. Aus diesem Grund plädiert Prof. Dr. Stefan Kofner für einen „subsidiären Rückbau des Sozialstaates“ und sieht eine „raumbezogene Identitätspolitik“ zur Eindämmung der Globalisierung als ein notwendiges „Jahrhundertprojekt“ an.
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Vom Recht auf Tragik. Zum EM-Finale 2021.

Erinnert man sich noch an das WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich 1982? An die Verlängerung (3:3 nachdem es nach 90 Minuten 1:1 gestanden hatte)? An das Elfmeterschießen? Genau. Das war „Die Nacht von Sevilla“. Wer damals zugegen war, und sei es am Fernseher, erinnert sich daran, als wäre es erst vorgestern gewesen.
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Entdeckungsreise im Garten.

Zu Gartengängen wird hier eingeladen, und das heißt auch: zum genauen Hinsehen, zum weiteren Nachdenken, zur Überprüfung alter Regeln und Gewohnheiten, zum Experimentieren und zum Fragen. Der Gärtner, der hier schriebt, ist kein Besserwisser und Bessermacher, aber von dem, was er weiß und macht, möchte er erzählen. Jürgen Dahls opulentes Werk lehrt den Respekt vor den kleinen Veränderungen, die sich Stunde für Stunde im Garten ereignen.
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Das Antidot zum Lockdown: Wandern!

Während die europäische Real- UND Finanzwirtschaft im zweiten Jahr vor die Wand gefahren wird und wir alle uns zuhause mitmenschenlos einigeln sollen, lautet ein Gebot der Renitenz, ja des Widerstands: Rausgehen, an die frische Luft, in die Natur. Durchatmen und schauen, wie der Frühling mit täglich neuen Blüten und Gaben erwacht. Die eigenen Gedanken, wie Nietzsche, SICH ERGEHEN. Und dabei „den Grupe“, das beste jahreszeitliche Wanderbuch, mit im Gepäck haben.
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Der Wotan deutscher Sprachkritik.

Hier zieht der sprachmächtigste deutsche Philosoph, Arthur Schopenhauer, gegen den „eselsöhrigen Jetztzeit-Jargon" vom Leder, und das ist ein Poltern und Grollen, daß einem die Ohren rot werden, abwechselnd vor Scham und vor Schadenfreude (und man mag sich gar nicht vorstellen, was abginge, wäre Schopenhauer im Heute verurteilt, sich mit Ausgeburten wie dem Binnen-I usw. abzugeben).
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