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Edelbert Richter

Für ein Ende der Halbwahrheiten

Korrekturen an unserem Bild von Judentum und Nationalsozialismus

Wenn sich das jüdische Volk als von Gott auserwählt begreift, müssen dann nicht alle anderen Völker demgegenüber logischerweise als zweitrangig erscheinen? Und was bedeutete es, als mit Benjamin Disraeli der erste Rassetheoretiker (»Alles ist Rasse. Das einzige, was Rasse schaff t, ist Blut.«) zum britischen Premierminister und damit zum mächtigsten Mann der Welt aufstieg? Was wir heute Keynesianismus nennen – wurde er nicht vielmehr von Ökonomen im Umfeld der NSDAP entwickelt und schließlich zur Basis der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik? Warum wird der Holocaust im Rahmen der sogenannten Holocaust»Kultur« einträglich instrumentalisiert?


Aus vielerlei politischen Gründen haben wir gelernt, mit Halbwahrheiten zu leben, wenn es um die B etrachtung des Judentums und des Nationalsozialismus geht. Doch Halbwahrheiten sind stets auch halbe Lügen und es muss die Aufgabe der Geschichtswissenschaft sein, gerade die verschwiegenen, verdrängten Aspekte aufzudecken und das wahre Bild in seiner ganzen Komplexität sichtbar zu machen. So widmet sich das vorliegende Buch u.a. dem Vorbildcharakter, den der englische und US-amerikanische Rassismus auf Hitler und die Nazis hatte, oder den Ursachen und Folgen des Strebens der USA, die einzige Weltmacht zu sein. Angesichts der aktuellen Aufl ösungserscheinungen des Westens ist es überfällig, die verschütteten Bruchlinien innerhalb der westlichen Welt sichtbar zu machen und sich von lieb gewonnenen Verein fachungen zu verabschieden.

Klappbroschur,
448 Seiten
ISBN: 978-3-944872-84-1

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Leseprobe

Vorwort

GESCHICHTSUNTERRICHT REVISITED.

»Wir sollten nicht abstrakt von Nation reden, sondern inhaltlich bestimmt: Wozu können und wollen wir uns bekennen und wozu nicht? Damit ist auch schon gesagt, dass nationale Identität nicht als Gegebenheit, sondern besser als Aufgabe zu verstehen ist. Ohne gemeinsame Aufgaben und Ziele lässt man sich treiben, von den jeweiligen Umständen oder von anderen bestimmen. Wer nicht weiß, was er will, dem wird man vorschreiben, was er zu wollen hat, oder er wird zum Spielball irgendeines ›Schicksals‹.«

»Ein weiteres, sehr elementares Motiv für dieses Buch besteht darin, nicht dumm sterben zu wollen. Ich weile nun schon fast ein dreiviertel Jahrhundert auf dieser Erde und bevor ich von ihr abtrete, wollte ich doch noch etwas Klarheit darüber haben, was es mit der Schuld des Volkes, dem ich angehöre, auf sich hat.«