Literatur & Sprache

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  • Michael Klonovsky

    Goldstück-Variationen

    Wie die Geschichte ausgeht, weiß zum Glück keiner. Ob etwa in 30 Jahren – das ist die gefühlt kurze Ewigkeit, die uns 2019 vom Mauerfall trennt – ein hiesiger Globalbürger das vorliegende Buch aus dem Giftschrank ziehen und mit wohligem Schaudern ausrufen wird: „Bei Allah! diese Chronik eines angekündigten Volkstodes hätte, wäre sie damals nicht öffentlich verbrannt worden, die kollektive Soumission unter die Scharia-Regeln fast noch zu verhindern gewußt!“ Oder ob dann das Buch, wie alle Acta-Diurna-Bände Michael Klonovskys, an deutschen (oder jedenfalls sächsischen) Gymnasien als Widerstands-Lektüre erster Wahl, als kanonische Erbauungsliteratur, die die Kids immer noch mitreißt, einen Standard-Abiturstoff abgibt. Und es ist deshalb gut, das Ende der Geschichte nicht zu kennen, weil die Lektüre uns Heutige noch etwas kostet, nämlich authentische, nicht konsensuell-formelhafte Gefühle. Weil wir von den Unsäglichkeiten aus unserem Lande, die Klonovsky auf seine ureigene spöttisch-zupackende Weise kommentiert, betroffen sind, weil wir bangen, hoffen, schwarz oder rot sehen, lachen müssen, skeptisch oder fuchsteufelswild werden. Diese wirkliche Diversität der Gefühle ist es, die wir allen „Goldstück“-Propagandisten à la Martin Schulz voraus haben. An diese wird sich in 30 Jahren keiner mehr erinnern, wir uns an die Acta-Lektüre sehr wohl. mehr dazu
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  • Frank Sämmer - Die Ankunft der Muskazinenritter

    Ein Ausblick auf den nächsten Künstler in der Manuscriptum-Galerie.
    Dieses Buch erschien in einer streng limitierten Auflage anlässlich der Austellung
    Die Muskazinenritter 2. bis 30. September 2018 in der Galerie Peter Tedden, Düsseldorf
    Wir haben 60 Exemplare dieses exklusiv bei Manuscriptum erhältlichen Buchs auf Lager. mehr dazu
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  • Thor Kunkel

    Subs

    Wohl situiert und frei von allen Sorgen leben die Rechtsanwältin Evelyn und ihr Mann Claus, ein Schönheitschirurg, in einer Villa im Grunewald. Ihr privilegierter Alltag nimmt jedoch eine neue Wendung, als die polnische Haushaltshilfe spurlos verschwindet. Auf Claus‘ ironisch-anzügliche Stellenanzeige melden sich nicht nur überqualifizierte Akademiker, sondern auch Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge, die sich dem Ehepaar tatsächlich als Sklaven anbieten. Sie sind die »Subs«, moderne Leibeigene, Haushaltsklaven vom Balkan, die ihren Herren vollständig untergeben sind. Die Unterwerfung erfolgt aus freien Stücken, denn die modernen Sklaven ziehen das Leben im luxuriösen Umfeld der staatlichen Fürsorge vor. Mit der ständigen Dienstbereitschaft der Untergebenen steigen auch die Ansprüche ihrer Herren. In der hedonistischen »Gated Community« der Hauptstadt ist erlaubt, was man sich leisten kann. Doch als für den Bau eines Schwimmbads im Garten der Villa ein Heer von illegalen Arbeitskräften angeheuert wird, verwandelt sich das Grundstück in ein Flüchtlingscamp. Es kommt es zu Konflikten in der »Solidargemeinschaft nach römischem Vorbild«.

    Erfahren Sie mehr über das Buch von Thor Kunkel und den Film HERRLICHE ZEITEN

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  • Nicolaus Fest

    Weltesche und Feuerholz

    »Telefonat mit einem ernsthaften, leicht deprimierten Christen: Die Zeiten seien schrecklich. Ich widerspreche. Im Gegenteil, für Pessimisten seien sie wunderbar, schon weil der Zeitenlauf die eigene Position, wonach alles noch schlimmer würde, ständig ins Recht setze. Zudem bestätige sich die alte Erkenntnis, dass man nur mit Pessimisten intelligent lachen könne. Optimisten bräuchten weder Witz noch Humor, um die Realität zu ertragen; sie glaubten voll unduldsamen Eifers an den goldenen Morgen, an den Neuen Menschen, das Paradies, den ewigen Frieden und den Endsieg. Da sei amüsierte Distanz zu sich selbst nur hinderlich. Weder Lenin noch Mao oder Hitler zeigten irgendeinen Witz, auch die meisten anderen Linken würden erst im Alter klug, zynisch und erträglich; davor seien sie fast immer nervende Besserwisser. Ob Jesus Humor hatte, ob er über sich und die Welt lachen konnte, sei die schwierigste Frage. Schweigen, dann die melancholische Antwort: Wie bei uns allen – vermutlich erst am Kreuz.« mehr dazu
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  • Michael Klonovsky

    Die Liebe in Zeiten der Lückenpresse

    »Wir schaffen das« war ursprünglich der Ausruf Michael Klonovskys beim Anblick seines ersten Käsewagens in einem französischen Restaurant. Seitdem hat sein caesarischer Ausruf es weit gebracht. So weit, dass der Urheber sich mittlerweile an sein Leben im Sozialismus erinnert fühlt: »2015 ist das DDR-ähnlichste Jahr meiner seit 1990 gesamtdeutsch-bundesrepublikanischen Existenz«, schreibt Klonovsky in seinem neuen Band der Acta diurna. Das Jahr der Bereicherung markiert die Teilung des Landes in einen guten, hellen, aufgeklärten, ewigmorgigen und in einen angeblich dunklen, dumpfen, gefährlichen, ewiggestrigen Teil, einstimmig verkündet und verstärkt durch die Medienschaffenden der zweiten Deutschen Demokratischen Republik. Mit seinem heiteren Scharfsinn protokolliert Klonovsky die Umformung Deutschlands in eine sozialistische Demokratur mit halbwegs levantinischem Antlitz.

    »Klonovsky enttäuscht am laufenden Band seine Feinde und belohnt seine Leser.« (Alexander Wendt)
    Lesen Sie hier die ganze Rezension von Alexander Wendt bei der Achse des Guten.

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  • Michael Klonovsky

    Schilda wird täglich bunter

    Mit einer Armlänge Abstand nähert sich Michael Klonovsky der Chronik des Jahres 2016. Im dritten Teil seiner Acta diurna beschreibt er die immer zügigere Verwandlung Deutschlands in einen Vielvölkerstaat – getreu der Devise: Lasst hundert Schildas blühen! In aller Gründlichkeit haben die Schildbürger dem tumben germanischen Grau den Kampf angesagt. An jeder Ecke erstrahlt das Land in willkommenskultureller Buntheit. Groß und Klein erfreuen sich mehr oder weniger an der Entfaltung orientalischer Pracht und auch Macht. Und mit zufriedenem Brummen schützt die Kanzlerin das Recht. Klonovsky, erster Schmähkritiker seines Vaterlandes, dringt sogar bis in die innere Schönheit von fake news vor. Niemand beschreibt die postfaktische Zeitenwende schwungvoller als er. mehr dazu
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  • H. L. Mencken

    Zur Verteidigung der Frau

    Mit einem Vorwort von Michael Klonovsky H. L. Mencken, der Kritiker und Essayist, der von 1880 bis 1956 lebte, war Sproß einer berühmten sächsischen Gelehrtenfamilie und Starjournalist des amerikanischen „jazz age“, der schrillen zwanziger Jahre, in denen, wer sich Gehör verschaffen wollte, auffallen mußte. Und Mencken fiel auf: mit seiner virtuosen Sprachgewalt und seiner schonungslosen, frechen, bis zur Maßlosigkeit zugespitzten Analyse des Zustandes der amerikanischen Gesellschaft seiner Zeit, in vielem bis heute bestürzend aktuell. Zur Verteidigung der Frau ist die vielleicht köstlichste Schmähung des Mannes in der Geschichte der westlichen Literatur. Gleichwohl beabsichtigte der Autor damit keineswegs, der anderen Seite ein Fest zu bereiten. Vielmehr warnte er die Frauen eindringlich davor, den Verheißungen der Gleichstellungseinklägerinnen seiner Zeit zu folgen und die besseren Männer werden zu wollen. mehr dazu
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  • Christoph Winder

    Da muß man durch

    Ein (ganz persönliches) Wörterbuch zur Gegenwart.

    Entstanden aus der laufenden Sprachkolumne, die der Chef der Wochenendbeilage des Wiener „Standard“ in der Online-Ausgabe der Zeitung mit Unterstützung seiner Leser in der Absicht betreibt, aus der endlosen Flut der Wörter und Phrasen (einschließlich und nicht zuletzt kreativer Schöpfungen von Volkes Stimme), die in den politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und Alltagsdiskursen auf uns einplätschert, Woche für Woche ein paar frische Exemplare herauszuklauben, sie von allen Seiten zu besehen, zu studieren, zu analysieren, zu kommentieren und zu dokumentieren – eher beschreibend als normativ, mehr spielerisch als sprachpflegerisch, kritisch, aber nie bierernst und stets von ein- und derselben Zielvorstellung geleitet: Mal sehen, wo wir da hinkommen.

    Wiener Charme und Schmäh machen das Ganze zu einem unwiderstehlichen Vergnügen. Eine lebendige und vielfältige Lektion in Sachen Sprachkultur und -soziologie (60.000 Zugriffe wöchentlich sprechen für das enorme Interesse).

    Linktipp: Die Kolumne von Christoph Winder im „Standard“

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  • Theodor Storm

    Werke in zwei Bänden

    Als Lyriker ist er, das mindeste zu sagen, unter den drei, vier Besten, die nach Goethe kommen“, schrieb Fontane über Storm. Dessen Lyrik zeichnet sich durch eine ganz und gar ungekünstelte, natürliche, wundervoll fließende Sprache aus, die den jeweiligen Gegenständen auf schönste Weise entspricht und zum Auswendiglernen geradezu einlädt.
    Band I: Gedichte, Märchen, Spukgeschichten und Novellen.
    Band II: Novellen, Zerstreute Kapitel. mehr dazu
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    vergriffen

  • Volker Zastrow

    Friesische Bagatellen

    Friesische Bagatellen

    Volker Zastrow ist eine der markantesten Erscheinungen im deutschen Journalismus. Die hier versammelten „Friesischen Bagatellen“ erschienen seit 1996 verstreut im Magazin der F.A.Z. und später in deren politischem Teil. Es sind hochverdichtete Alltagsminiaturen, kleine Stücke um die beiden Protagonisten „Eugen“ und „Herr Schmulf“, Geschichten um Liebe, Ehe, Betrug und Selbstbetrug in einem umgangssprachlichen oder, wie der Autor sagt, gedankensprachlichen Ton: Bagatellen eben, Kleinigkeiten, aber solche von Belang, die im übrigen sehr schön den Humus zeigen, auf dem Zastrows politische Kategorienbäume wachsen.

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