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  • Chiara Giannini / Matteo Salvini

    Ich bin Matteo Salvini

    Das Skandalbuch aus Italien zum ersten Mal auf deutsch: Matteo Salvini zu den aktuellen politischen Fragen Italiens und Gesamteuropas. Jetzt versandkostenfrei vorbestellbar! Als Vorbesteller bei Manuscriptum erhalten Sie das Buch garantiert zum Erscheinungstermin! «Die Entwicklungen in Italien bleiben spannend. Wer sie verstehen will, kommt an diesem Band nicht vorbei.» Junge Freiheit Mehr zum Thema können Sie hier lesen... mehr dazu
    15,00 €
    Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

  • Siegfried Kohlhammer

    Auf Kosten der Dritten Welt?

    In fast allen Debatten über die Zuwanderung aus Afrika und Asien nach Europa wird ein als unanfechtbar geltendes Argument vorgebracht: Wir Europäer trügen „historische Verantwortung“ gegenüber den Entwicklungsländern. Es sei unsere fortwährende Bringschuld, die Opfer von Verelendung, Korruption und Klimawandel aufzunehmen, denn wir hätten die Rechnung für unsere Raubzüge (Bodenschätze, Zwangsarbeit, Sklaverei) und deren Folgen nie beglichen. Siegfried Kohlhammers 1993 vorgelegte und seit langem vergriffene Studie Auf Kosten der Dritten Welt? untersucht – als bisher einzige empirisch fundierte Arbeit – das bleierne Klischee, wir verdankten unseren Reichtum weitgehend der Armut von anderen. Der Haupttext wird ergänzt durch eine akribische Bestandsaufnahme der ökonomisch-politischen Faktoren und Vorstellungen, die heute das Verhältnis zwischen den Entwicklungsländern und den wohlhabenden Industriestaaten bestimmen. Inwieweit ist unser schlechtes Gewissen begründet und inwieweit speist es sich aus politischen Mythen, Projektionen und der unbeirrbaren Gesinnungsethik unserer „edlen Seelen“? Welche Auswirkungen hatte die koloniale Bevormundung für die Entwicklung der afrikanischen Länder tatsächlich? Welchen Anteil des Bruttosozialprodukts verdankt die „Erste Welt“ der Übervorteilung von Konsumenten, Produzenten und Exporteuren der „Dritten Welt“? Findet der neueste Neokolonialismus auf den Finanzmärkten statt? Welche Rolle spielen der enorme Bevölkerungszuwachs und die Herrschaftsverhältnisse in Afrika, und warum werden sie auf Konferenzen so gut wie nie angesprochen? Schmeichelt es den Weißen, eine Art von globaler Gesamtschuld zu tragen? Auf diese Fragen gibt Siegfried Kohlhammer nüchterne und erstaunliche Auskünfte. mehr dazu
    21,00 €
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT - Herbst 2019

    TUMULT präsentiert in dieser Ausgabe 18 Bilder des 1938 in Bad Reichenhall geborenen Malers, Architekten und Bühnenbildners Ludwig Valentin Angerer, genannt „der Ältere“. Angerers Bilder sind ungeheuerlich – Ergebnisse eines Zusammenwirkens von virtuos beherrschter, wahrhaft altmeisterlicher Lasurtechnik, unangefochtener Treue zum christlich-abendländischen Erbe und der Schubkraft gereifter Kindlichkeit. Wer dies noch fassen kann, nennt es „magischen Realismus“ oder „Tradition des italienischen Manierismus“, in der Nachfolge von Bronzino und Cambiaso, der Nachbarschaft von Ernst Fuchs und Friedrich Hechelmann – zutreffend und doch hilflos. Aber seien wir froh, wenigstens diese Etiketten zu haben.
    Angerer der Ältere hat sich reinen Herzens, gänzlich unspekulativ, auf die Fabulier-, Formen-, Sprach- und Pathoswelten von Friedrich Hölderlin, Ernst Jünger, Salvador Dali, J.R.R. Tolkien, Michael Ende, Arno Breker und Rolf Schilling eingelassen (und die Genannten, sofern sie noch lebten, sowie Kirchenfürsten und weltliche Repräsentanten sich auf ihn) – im Sog der Sehnsucht nach der Wiederkehr des Wundersamen, einer Sehnsucht, die der Einsicht in die absolute Unfassbarkeit des Universums verschwistert ist. Dies alles ist phantastisch, und folgerichtig hat Angerer zweimal den französischen Kunstpreis „Trophée Apocalypse Dore“ des Europäischen Phantastensalons gewonnen. Wir sehen sagenferne Landschaften, ins Dämmerlicht frühneuzeitlicher Verzauberung getaucht, neomythische Tierwesen, nackte und geharnischte Heldengestalten. Wir sehen eine Gegenständlichkeit triumphieren, die schon in der frühsteinzeitlichen Höhlenmalerei Alteuropas vorherrscht. Wir sind von diesem spektakulären Realismus hingerissen. Doch dem Kunstverstand der Experten, abgehärtet in tausend Gewittern der Entmystifizierung, somit auch unserem eigenen Verstand, sind diese Bilder tief suspekt. (Und der Bildredakteur von TUMULT war kurz davor, uns die Loyalität aufzukündigen, als er sie ins Heft gelangen sah.) Wem angesichts der hier beschworenen Harmonie des Alls nicht die Attribute „schwülstig“ und „süßlich“ auf die Lippen drängen, der sieht nicht fern, liest keine Zeitschriften und hat keinen Computer. Wir haben sie ja nicht mutwillig vertrieben, und es bedürfte weitaus rigoroserer Kraftakte als eines künstlerischen Entschlusses, um sie zurückzugewinnen. Es war nicht einfach nur Frevel, sondern auch europäisches Geschick, dass wir auf den Pfad freudlosen Erkennens gerieten, und dabei sie verscheuchten, obwohl wir sie scheinbar anbeteten. Sie, die Schönheit. Angerer der Ältere will sie der Kunst und uns allen aufs Neue erschließen. mehr dazu
    10,00 €
    Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

  • COMPACT 9/2019 - Der Osten steht auf. Wer rettet den Westen?

    Wahlbeben: Der Osten steht auf – aber wer rettet den Westen? In den neuen Bundesländern ist die AfD zur stärksten Partei geworden, die SPD demoralisiert, die CDU gerupft. Reicht das aus, um Deutschland noch zu retten? Welche Machtoption hat die AfD überhaupt, wenn alle anderen jede Zusammenarbeit mit ihr ablehnen? Warum ticken die Uhren zwischen Harz und Erzgebirge anders als zwischen Nordsee und Schwarzwald? Außerdem in der neuen COMPACT: Ein Interview mit Matteo Salvini, ein Essay des großen deutschen Schriftstellers Rolf Hochhuth und das Dossier „Rechte und Ökologie“, u.a. mit Beiträgen von Björn Höcke und Alain de Benoist. mehr dazu
    5,50 €
    Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

  • Compact Edition - Höcke. Interviews, Reden, Tabubrüche.

    Er ist der am heißesten diskutierte Politiker in Deutschland – und gilt vor allem im Osten für viele als Hoffnungsträger für eine politische Wende. Altparteien und Leitmedien dagegen verteufeln ihn als neuen Hitler und sehen den anstehenden Wahlen mit Sorge entgegen: In den neuen Bundesländern ist die AfD zur stärksten Partei aufgestiegen – mit Höcke als bekanntestem Zugpferd. Bilden Sie sich jetzt Ihre eigene Meinung über diesen Mann. COMPACT-Edition dokumentiert die wichtigsten Reden und Interviews, die Denkanstöße und Tabubrüche des Thüringers aus den letzten Jahren. Sprach er wirklich abwertend von einem „Mahnmal der Schande“? Wie denkt er über Afrikaner? Will er eine „ethnische Säuberung“ der Bevölkerung? Bereitet er in der AfD einen Putsch zur „Machtergreifung“ vor? mehr dazu
    8,80 €
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  • Roger Scruton

    Bekenntnisse eines Häretikers

    Während der Zeitgeist einmal mehr nach Utopia entwischt, betrachtet Roger Scruton die sitzengelassene Gegenwart: in zwölf Essays denkt er nach übers Regieren, Bauen und Tanzen, über das Sprechen vom Unsagbaren, über Trauern und Sterben, darüber, wie so getan wird, als ob, wie Leute sich hinterm Bildschirm verstecken, wie Tiere geliebt und Etiketten geklebt werden, über das Bewahren der Natur und die Verteidigung des Westens. Bei seinen Streifzügen ist der Blick zurück erlaubt, nicht als Flucht in die andere Richtung, sondern um an das alte Maß einer handlungsfähigen Gemeinschaft verantwortlicher Individuen zu erinnern. Statt im globalen Überall-und-Nirgends agiert diese Gemeinschaft in einem überschaubaren, kohärenten Territorium, dem sie sich existentiell verbunden fühlt. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bilden einen organischen Zusammenhang, Vorfahren, Zeitgenossen und kommende Generationen stehen in Kontakt miteinander. Scruton untersucht, wie dieser lebenswichtige Zusammenhalt eines Gemeinwesens gefördert oder behindert, geschützt oder zerstört wird. Und lebenswichtig bleibt ihr Zusammenhalt auch in Hinsicht auf die Freiheitlichkeit einer Gesellschaft: "Denn er stellt ganz einfach die andere Seite der Freiheit dar, das, was da sein muss, damit Freiheit überhaupt möglich wird". Dass mittlerweile prompt mit Anklage wegen Ketzerei und eiliger Exkommunikation zu rechnen hat, wer die gern zitierte Freiheit des Andersdenkenden beansprucht, lässt den Titel des Buches weniger dramatisch als realistisch klingen. "Freude entsteht, wenn wir etwas tun, was nicht einfach Mittel zu einem Zweck ist, sondern einen Zweck in sich selbst hat, und wir uns um diesen Selbstzweck herum mit anderen zusammenfinden, die sich ihm in gleicher Weise verbunden fühlen wie wir selbst. In diesem miteinander geteilten Gefühl von Verbundenheit kommt die Achtung gegenüber unserer vernünftigen Natur zum Ausdruck und es bestärkt uns im Wissen um unsere Freiheit". (Roger Scruton) mehr dazu
    26,00 €
    Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

  • Peter J. Preusse

    Das sogenannte Gute

    Angesichts von hypermoralischen Exzessen auf dem Boden einer als kollektiv empfundenen historischen Schuld wächst bei besonnenen Zeitgenossen der Wunsch nach einem sicheren Fundament für die Beurteilung so mancher Forderung des Tages. Ethik als wissenschaftlich-rationale Lehre vom positiv Guten im Sinn eines „absoluten Wertes“ ist unter vielfachem Bedauern gescheitert und hat letztlich immer über sich hinausgewiesen zur Religion. Allgemeinverbindliche Werte gibt es in der säkularen Welt nicht. Ausgehend von der sozialen Philosophie des Selbsteigentums und nicht zufällig übereistimmend mit der jüdisch-christlichen Überlieferung der Zehn Gebote, entwickelt Preusse in diesem Buch erstmalig einen Begriff von Ethik als Wissenschaft vom Eigentum, die den Maßstab menschlicher Praxis bildet; als praktische Wissenschaft untersucht sie die Möglichkeiten des funktionalen Ersatzes der evolutionären Aggression unter Menschen, welche Konrad Lorenz als „Das sogenannte Böse“ beschrieb, durch friedliche Kooperation. Das richtige Verhältnis von Moral und Ethik ist dann gefunden, wenn Schopenhauers „Verletze niemanden“ als unverfügbare Norm verstanden wird, deren Missachtung niemals durch noch so große emotionale Nähe zu eigener oder fremder Not gerechtfertigt ist, das „darüberhinaus hilf, soweit du kannst“ dagegen sich bewusst auf den Gebrauch ausschließlich der eignen Mittel beschränkt. Deren Umfang definiert dabei zwangsläufig die Reichweite der Nächstenliebe, schon gar im Zeitalter globaler Gleichzeitigkeit. mehr dazu
    12,80 €
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  • Michael Klonovsky

    Goldstück-Variationen

    Wie die Geschichte ausgeht, weiß zum Glück keiner. Ob etwa in 30 Jahren – das ist die gefühlt kurze Ewigkeit, die uns 2019 vom Mauerfall trennt – ein hiesiger Globalbürger das vorliegende Buch aus dem Giftschrank ziehen und mit wohligem Schaudern ausrufen wird: „Bei Allah! diese Chronik eines angekündigten Volkstodes hätte, wäre sie damals nicht öffentlich verbrannt worden, die kollektive Soumission unter die Scharia-Regeln fast noch zu verhindern gewußt!“ Oder ob dann das Buch, wie alle Acta-Diurna-Bände Michael Klonovskys, an deutschen (oder jedenfalls sächsischen) Gymnasien als Widerstands-Lektüre erster Wahl, als kanonische Erbauungsliteratur, die die Kids immer noch mitreißt, einen Standard-Abiturstoff abgibt. Und es ist deshalb gut, das Ende der Geschichte nicht zu kennen, weil die Lektüre uns Heutige noch etwas kostet, nämlich authentische, nicht konsensuell-formelhafte Gefühle. Weil wir von den Unsäglichkeiten aus unserem Lande, die Klonovsky auf seine ureigene spöttisch-zupackende Weise kommentiert, betroffen sind, weil wir bangen, hoffen, schwarz oder rot sehen, lachen müssen, skeptisch oder fuchsteufelswild werden. Diese wirkliche Diversität der Gefühle ist es, die wir allen „Goldstück“-Propagandisten à la Martin Schulz voraus haben. An diese wird sich in 30 Jahren keiner mehr erinnern, wir uns an die Acta-Lektüre sehr wohl. mehr dazu
    26,80 €
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  • TUMULT - Sommer 2019

    TUMULT präsentiert in dieser Ausgabe 19 Bilder des 1958 geborenen, in Leipzig lebenden Malers Axel Krause. Wir sehen rätselhaft ruhige Kombinationen von Wohnlandschaften, Betriebsstätten, Wasserflächen, Gerätschaften und disziplinierter Personage in Monturen – Versatzstücken des ausgehenden 19. Jahrhunderts und der dreißiger und fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Axel Krause inszeniert exzentrische Alltäglichkeit und – was uns besonders gut gefällt – lässt das Alltägliche exzentrisch werden, „umfangen von der Stille des retardierenden Moments“ (Harald Kunde), weniger surreal als hyperreal, nicht aggressiv aufgenötigt, sondern bedächtig in Erscheinung tretend. Wie Krause als Meister des Innehaltens den Zeitstrom stillstellt, bezeugt Verwandtschaft zu Neo Rauch, der ebenfalls aus der „Leipziger Schule“ stammt, ohne ihr anzugehören. Unschwer erkennen wir Zitate aus Gemälden von Caspar David Friedrich, Edward Hopper, Giorgio De Chirico und Balthus – zwanglose Einsprengsel. In den Bildern Axel Krauses kreuzen sich Perspektiven und Sichtachsen, ausgerichtet von Fenstern, Türen, Spiegeln und Bildschirmen. Es mischen sich Umwelt und Film, Traum und Bild. Bestimmten Motiven ist Axel Krause jahrzehntelang treu geblieben: nackten und gut frisierten schlanken Frauen, die sich bei Anzugträgern einhaken, Kindern und Halbkindern, Szenarien des Unterwegsseins mit allen möglichen Fortbewegungsmitteln, Techniker- und Forschergestalten, die ihre Einfälle ins Werk setzen. Axel Krause enthüllt nicht, warnt nicht, agitiert nicht (vgl. seine Selbstauskunft auf Seite 82). Er will „Unbekanntes sichtbar werden lassen“, indem er Motive einbildet, die ihm „unters Auge kommen“, nicht wissend, wohin ihn die Arbeit führt. So erschließt sich eine andere Bedeutung des Sichtbaren, den regulierten Blick erlösend, „das Geheimnis zwischen uns und den Objekten dieser Welt“, das Befremdliche, Absurde, Paradoxe des Daseins, „in den Einzelheiten nachvollziehbar und in deren Zusammenhängen letztendlich nicht wirklich zu verstehen“. Die Malerei ist diesem Maler „kein Selbstzweck, sondern ein Medium“, Einkehr in die Beschränktheit des Gevierts (der Leinwand), in die „Möglichkeits-Balance“, von der er auf Entdeckung ausgeht. Unaufdringlich, der Beliebigkeit entrissen, tritt hier das Wunderbare ein, weil Axel Krause es nicht gebieterisch konstruiert, sondern meditierend empfängt. Axel Krauses Ausstellung „TRANS-MISSION“ ist bis zum 15. Juni 2019 in der Galerie Kunst Kontor Sehmsdorf in Potsdam, Bertiniweg 1A, zu sehen. mehr dazu
    10,00 €
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  • Rolf Peter Sieferle

    Die Konservative Revolution.

    „Man weiß doch, wohin das geführt hat!“ Keine andere intellektuelle Geistesströmung des 20. Jahrhunderts führt heute noch zu einer derart impulsiven Abwehr wie die Konservative Revolution. Jedenfalls auf Seiten der Linken. Bei bloßer Nennung von Namen wie Edgar Julius Jung oder Arthur Moeller van den Bruck, aber auch von Oswald Spengler und Ernst Jünger, kommt es zu einer schablonisierten Gleichsetzung von offensiv konservativem Denken mit der Befürwortung des Nationalsozialismus und des Betriebs von Konzentrationslagern. Dieser sekundenschnelle Dreischritt ist wie ein pawlowscher Sabber-Reflex, der eigenes Denken weder erfordert noch duldet. Wer immer sich mit Protagonisten der Konservativen Revolution befasst, läuft so gesehen unweigerlich Gefahr, an das absolut Böse zu rühren und sich damit einzulassen. Die KR, wie sie im rechten Spektrum gern genannt wird, stellt ein No-Go, ein letztverbliebenes Tabu dar, das bestenfalls soziologische Fallstudien lohnt, deren Fazit von vornherein feststehen muß. Rolf Peter Sieferle, ein intellektuell-tiefblickender „Ketzer“, wie ihn Karlheinz Weißmann im Nachwort des vorliegenden Bandes nennt, wollte an diesem unwürdigen Automatismus etwas ändern. Sein Herangehen an die Geistesströmung ist die des vorurteilsentschlackten Wissenschaftlers, der er zeitlebens war. Er sieht das Detail wie das Ganze, bevor er wertet, und kontextualisiert es universalgeschichtlich. Wenn er sich der KR über fünf ihrer maßgeblichsten Autoren (Paul Lensch, Werner Sombart, Oswald Spengler, Ernst Jünger und Hans Freyer) nähert, schildert er das „symbolische Feld“ der modernitätsskeptischen Bewegung induktiv, aus dem literarischen Handeln wie den Lebenswegen der Avantgardisten selbst. Es eröffnet sich dabei eine weitgespannte phänomenologische Historie der KR, die uns Heutigen, die wir in stürmischen Zeiten den Kurs halten müssen, ein kritischer Kompaß wie ein Anker sein kann.

    Erfahren Sie mehr zum Gesamtwerk von Rolf Peter Sieferle bei Manuscriptum

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