Oswald Spengler

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  • Michel Houellebecq, David Engels, Gerd Morgenthaler, Max Otte.

    Michel Houellebecq, Oswald Spengler und der „Untergang des Abendlandes“

    Mit dem Oswald-Spengler-Preis werden herausragende Persönlichkeiten geehrt, die sich um das Wissen über die Menschheitsgeschichte, die menschliche Evolution, die vergleichende Kulturforschung und den Zustand unserer Zivilisation verdient gemacht haben. In seinen Büchern zeichnet Michel Houellebecq ein ungeschöntes Bild der westlichen Zivilisation, das als Spiegel unserer Zeit auch für kommende Generationen instruktiv sein wird. Zudem zieht sich durch das Werk Houellebecqs eine profunde Kenntnis der Evolutions- und Verhaltensbiologie. Dies prädestiniert Houellebecq dazu, erster Preisträger des Oswald-Spengler-Preises zu sein. Im vorliegenden Band sind seine und weitere Überlegungen zum Zustand unserer Zivilisation festgehalten, die anlässlich der Preisverleihung am 19. Oktober 2018 in Brüssel vorgetragen wurden. mehr dazu
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  • David Engels, Max Otte und Michael Thöndl (Hrsg.)

    Der lange Schatten Oswald Spenglers

    Vor genau 100 Jahren wurde der bis dahin weitgehend unbekannte Privatgelehrte Oswald Spengler (1880– 1936) mit seinem Monumentalwerk vom Untergang des Abendlandes auf einen Schlag berühmt und avancierte zu einem der einflussreichsten Denker der Weimarer Republik. Dem durch und durch von der Goetheschen Formenlehre und vom Nietzscheanischen Elitismus Geprägten waren die Nationalsozialisten in ihrer Pöbelhaftigkeit und Gemeinheit zutiefst verhasst.
    Während das Buch in der Zwischenkriegszeit in fast jedem bildungsbürgerlichen Haushalt zu finden war und auch ausländische Intellektuelle wie etwa José Ortega y Gasset, André Fauconnet, F. Scott Fitzgerald oder Henry Miller beeinflusste, spielten Werk und Verfasser nach 1945 jahrzehntelang eine immer geringere Rolle.
    Indes: Fast siebzig Jahre, nachdem Theodor W. Adorno voreilig das Vergessen Spenglers konstatierte, hält sich der Universalgelehrte immer noch hartnäckig in der Diskussion und feiert in jüngster Zeit geradezu eine Wiederauferstehung. Vom Feuilleton über die Literatur bis zur wissenschaftlichen Debatte in verschiedensten Disziplinen beeinflusst er zunehmend das geistige Leben.
    Das hat seinen Grund. Mit seiner grandiosen Gesamtschau der Weltgeschichte überwand Spengler als einer der ersten Denker die eurozentrische Betrachtungsweise. Seine Prognosen erweisen sich bis heute oftmals als hellseherisch visionär. Im vorliegenden Band finden sich die Gedanken von zehn deutschen und internationalen Autoren über Spenglers Bedeutung für das einundzwanzigste Jahrhundert vereint. Ob es um seinen Stellenwert für das Verständnis der Frühgeschichte, der Geschichtsphilosophie, der Rechtsgeschichte, des modernen Finanzkapitalismus, der Rolle der USA als eines »faustischen« Imperiums oder der gegenwärtigen Identitätskrise des Westens geht – in allen Beiträgen zeigt sich: Spengler bleibt weiterhin brandaktuell. mehr dazu
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    vergriffen

  • Oswald Spengler

    Politische Schriften 1919-1926

    Adornos Einschätzung, Spengler habe kaum je ebenbürtige Kritiker gefunden, sagt viel über die Größe dieses originellen, unabhängigen, aber eben (und gerade deswegen) auch verkannten und weithin ungeliebten Denkers aus. Wie ein Geschichtsphilosoph Vergangenes analysiert, Gegenwärtiges diagnostiziert und, beides verbindend, Künftiges prognostiziert, darüber läßt sich trefflich streiten. Wenn aber die Prognosen eintreffen, hat sich die Vorgehensweise des Urhebers bewährt – hier hat Oswald Spengler Trümpfe in der Hand, die ihm niemand streitig machen kann. Grundzüge der Globalisierung, daraus resultierende wirtschaftliche und politische Verwerfungen, geopolitische Verschiebungen und vieles mehr hat er in kühnen Strichen umrissen.
    Man muß nicht wie Spengler zum Feind der Demokratie werden, darf aber sehr wohl fragen, ob ihre jetzige Erscheinungsform die einzig denkbare und beste ist. Man muß auch nicht den Untergangsprognosen bis zu Ende folgen, sollte aber genau die Gefahren analysieren, die den Untergang herbeiführen könnten – und deren gibt es nicht wenige. Eine Wiederbelebung Spenglers ist dringend geboten. Die vorliegende Auswahl wichtiger Schriften ist unser Beitrag dazu. mehr dazu

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