Rolf Peter Sieferle

Finis Germania

Der Universalgelehrte Rolf Peter Sieferle hat mit dem posthum veröffentlichten Finis Germania seine Nachtgedanken zur Lage Deutschlands hinterlassen. In dreißig inhaltsschweren und tiefgründigen, teilweise fragmentarischen Kurztexten beleuchtet er ohne Rücksicht auf Thementabus und medial verabredete Sprachregelungen Deutschlands jüngere Vergangenheit und Gegenwart und wirft einen abgründigen Blick in die Zukunft.

So beschreibt er als mentalen Kern eines politisch flächendeckend ausgewucherten „Sozialdemokratismus“, daß „Differenzen aller Art für schlechthin unerträglich gelten“ und die proagierte Lösung des Individuums aus seinen Verbindlichkeiten in der Vorfahren-Nachfahren-Kette als dessen Trennung „von seinen Ahnen, von der Geisterwelt, vom Absoluten.“ Der „Mythos VB“ (= Vergangenheitsbewältigung) benannte Teil des Buches führte schließlich zu einem Medienskandal. Der Autor wurde diffamiert, der Inhalt (absichtlich oder aus Dummheit) falsch verstanden und das Buch aus den Bestsellerlisten entfernt. Letztlich hat dieser unerhörte Vorgang jedoch zu dem Riesenerfolg von Finis Germania beigetragen.

Eine von uns lizensierte Ausgabe des Buchs erschien 2017 im Verlag Antaios. Im Landtverlag veröffentlichen wir im März 2019 eine neue Auflage des Titels, vermehrt um ein Nachwort von Thomas Hoof, das den Medienskandal um Buch und Autor bissig nachzeichnet.

128 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-944872-90-2

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Pressestimmen

Pressestimmen

»In „Finis Germania“ setzt sich Sieferle mit dem in Deutschland vorherrschenden kleinbürgerlich amorphen beziehungsweise sozialdemokratischen Politikstil auseinander. Seiner Meinung nach regiert hier die Regierung nicht wirklich, sondern steht lediglich eine Zeit lang auf der Spitze einer Wanderdüne, die sich ohne ihr Zutun fortbewegt. In der Tat kann man sich spätestens seit der von Angela Merkel zu verantwortenden Öffnung der deutschen Grenze für die Massenzuwanderung orientalischer „Flüchtlinge“ fragen, ob wir überhaupt noch eine Regierung haben. Das genuin Politische wird weitgehend verdrängt durch das nicht steuerbare „System“ im Sog eines prinzipiell grenzenlosen Relativismus, der den Fortschrittsglauben ersetzt hat.«
eigentümlich frei

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