Heimo Schwilk

HEIMO SCHWILK ist bekannt geworden als Biograf von Ernst Jünger, mit dem ihn eine freundschaftliche Beziehung verband. Seine bei Klett-Cotta erschienene Bildbiografie gilt bis heute als der beste Einstieg in Leben und Werk Jüngers. Mit der 2007 zuerst im Piper Verlag (Neuedition Klett-Cotta, 2014) publizierten Biografie "Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben" setzte er Maßstäbe für alle künftigen Biografen. Die italienische Übersetzung wurde 2014 als "beste Biografie" mit dem Literaturpreis Premio Giovanni Comisso ausgezeichnet. Auch seine große Biografien über Hermann Hesse und Rainer Maria Rilke wurden im In- und Ausland hochgelobt; sie sind auch ins Chinesische übersetzt. Zuletzt veröffentlichte er im Blessing Verlag den Band "Luther. Der Zorn Gottes." Heimo Schwilk wurde 1952 in Stuttgart geboren, besuchte die bekannten Klosterschulen Maulbronn und Blaubeuren und studierte in Tübingen Germanistik, Philosophie und Geschichte. 2006 wurde er am Institut für Philologie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Technischen Universität Berlin zum Doktor der Philosophie promoviert. Von 1986 bis 1991 war Schwilk Literaturchef des Rheinischen Merkur/Christ und Welt in Bonn, von 1991 bis 2015 Leitender Redakteur der Welt am Sonntag. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher über Politik und Literatur, darunter, zusammen mit Ulrich Schacht, den vieldiskutierten Sammelband "Die selbstbewusste Nation" und den Essayband "Für eine Berliner Republik". 1991 wurde Heimo Schwilk mit dem Theodor-Wolff- Preis für herausragenden Journalismus ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

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  • Heimo Schwilk

    Mein abenteuerliches Herz (I)

    Die Tagebücher von Heimo Schwilk sind eine kleine Gegengeschichte der Bundesrepublik, schonungslos, angriffslustig, ehrlich. Auch gegenüber sich selbst. Geschult an Ernst Jünger, legt der Autor die zerstörerische Wirkung des Zeitgeistes frei. Für den Jünger-Biografen und Herausgeber des vieldiskutierten Bandes „Die selbstbewusste Nation“ war die deutsche Einheit keine Illusion, sondern eine Selbstverständlichkeit – vor und nach dem Fall der Mauer. Viele große Namen tauchen in diesem Kompendium auf, neben Ernst Jünger auch Botho Strauß und Martin Walser, Walter Kempowski, Erich Loest, Günter de Bruyn und Reiner Kunze, aber auch Günter Grass oder Marcel Reich-Ranicki. Die Begegnungen mit Politikern aller Couleur zeigen Schwilks Skepsis gegenüber einem Politikbetrieb, der weniger den Interessen der Bürger als einem schrankenlosen Moralismus dient. Das Tagebuch enthält Aufzeichnungen des Kriegsreporters in Saudi-Arabien, im Irak und auf dem Balkan, von Reisen nach Moskau und in die Arktis unmittelbar nach dem Zerfall der Sowjetunion – einmalige Zeugnisse eines abenteuerlichen Herzens. Mehr erfahren
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