Rainer Paris

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  • Alexander Meschnig, Rainer Paris, Josef Kraus u.a. Frank Böckelmann

    TUMULT - Herbst 2018

    »Das alte Europa hat alle Schreckgespenste, die es selbst hervorgebracht hat, überwunden: die Sklaverei, den Faschismus, den Kolonialismus und den Stalinismus - nur von einem Fluch konnte es sich nicht befreien: von seiner Selbstverachtung. Dabei ist das schlechte Gewissen kein Schuldgefühl angesichts eines bestimmten Verbrechens. Vielmehr ist es für viele zu einer Identität geworden, für die von der eigenen Vergangenheit Erschütterten wie ein zweites Zuhause, ein bequemes Refugium, um sich von unserem Jahrhundert loszusagen. (...) Aber ein Kontinent, der sich selbst nicht liebt, kann auch nicht von anderen geliebt werden und befindet sich in moralischer Hinsicht auf dem Weg in den Untergang. Er kann von anderen kolonisiert werden, weil seine Geisteshaltug ihn kolonisierbar gemacht hat. Wir ergötzen uns an unserem Verschwinden und präsentieren diese Selbstauslöschung auch noch als Beweis für eine große Luzidität. (...)
    Wenn wir unsere Geisteshaltung nicht ändern, werden wir von einer wilden, unaufgeklärten Kultur, die gleichzeitig aber auch dynamischer ist als die unsrige, verdrängt werden und im Laufe des nächsten Jahrhunderts von der Bildfläche verschwinden. Niemals zuvor in der Geschichte waren wir sowohl unserem Untergang als auch unserem Wiedererwachen so nahe.«

    Pascal Bruckner

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  • Rainer Paris

    Neid

    Eine unheimliche Macht.
    Jeder kennt dieses Gefühl – den Neid, zumindest als Subjekt (Neider), aber auch, wenigstens ahnungsweise, als Objekt (Beneideter). Es ist in allen Gesellschaften tief verwurzelt, und viele Menschen sind von ihm beherrscht. Was sind die Wesenszüge dieses Gefühls, und wie „funktioniert“ es? Warum ist es so allgegenwärtig? Was treibt die Menschen an, es zu verbergen oder zu beschönigen? Warum ist der Neidvorwurf in der Politik ein beliebtes „Totschlagargument“? Zu diesen und weiteren Fragen gibt der glänzend geschriebene Essay des Soziologen Rainer Paris Antworten und Anregungen zum Weiterdenken.
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  • Rainer Paris

    Gender, Liebe & Macht

    Was geht eigentlich vor, und wozu führt es, wenn die Erklärung grundlegender menschlicher Beziehungen, ja ihres Kernes – der Verhältnisse zwischen den Geschlechtern – und komplexer Moralfragen, etwa zwischen Tätern und Opfern, mit grobem ideologischem Beil zurechtgehauen und politisch mißbraucht wird oder, aus anderer Perspektive, wenn solcherart ideologische Konstrukte zu ihrer Selbsterhaltung Politik mißbrauchen? Was ist das Wesen eines komplexen Syndroms, das der Autor unverblümt Bescheuertheit nennt, und was kann es im Machtgefüge und im gesellschaftlichen Alltag anrichten? Zu all diesen Fragen nimmt der Autor, Soziologe an der Hochschule Magdeburg-Stendal, mit Mut und Entschiedenheit Stellung.

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