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  • Peter J. Preusse

    Das sogenannte Gute

    Angesichts von hypermoralischen Exzessen auf dem Boden einer als kollektiv empfundenen historischen Schuld wächst bei besonnenen Zeitgenossen der Wunsch nach einem sicheren Fundament für die Beurteilung so mancher Forderung des Tages. Ethik als wissenschaftlich-rationale Lehre vom positiv Guten im Sinn eines „absoluten Wertes“ ist unter vielfachem Bedauern gescheitert und hat letztlich immer über sich hinausgewiesen zur Religion. Allgemeinverbindliche Werte gibt es in der säkularen Welt nicht. Ausgehend von der sozialen Philosophie des Selbsteigentums und nicht zufällig übereistimmend mit der jüdisch-christlichen Überlieferung der Zehn Gebote, entwickelt Preusse in diesem Buch erstmalig einen Begriff von Ethik als Wissenschaft vom Eigentum, die den Maßstab menschlicher Praxis bildet; als praktische Wissenschaft untersucht sie die Möglichkeiten des funktionalen Ersatzes der evolutionären Aggression unter Menschen, welche Konrad Lorenz als „Das sogenannte Böse“ beschrieb, durch friedliche Kooperation.

    Ein Interview mit Peter J. Preusse...

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  • Frank Böckelmann

    TUMULT - Herbst 2018

    »Das alte Europa hat alle Schreckgespenste, die es selbst hervorgebracht hat, überwunden: die Sklaverei, den Faschismus, den Kolonialismus und den Stalinismus - nur von einem Fluch konnte es sich nicht befreien: von seiner Selbstverachtung. Dabei ist das schlechte Gewissen kein Schuldgefühl angesichts eines bestimmten Verbrechens. Vielmehr ist es für viele zu einer Identität geworden, für die von der eigenen Vergangenheit Erschütterten wie ein zweites Zuhause, ein bequemes Refugium, um sich von unserem Jahrhundert loszusagen. (...) Aber ein Kontinent, der sich selbst nicht liebt, kann auch nicht von anderen geliebt werden und befindet sich in moralischer Hinsicht auf dem Weg in den Untergang. Er kann von anderen kolonisiert werden, weil seine Geisteshaltug ihn kolonisierbar gemacht hat. Wir ergötzen uns an unserem Verschwinden und präsentieren diese Selbstauslöschung auch noch als Beweis für eine große Luzidität. (...)
    Wenn wir unsere Geisteshaltung nicht ändern, werden wir von einer wilden, unaufgeklärten Kultur, die gleichzeitig aber auch dynamischer ist als die unsrige, verdrängt werden und im Laufe des nächsten Jahrhunderts von der Bildfläche verschwinden. Niemals zuvor in der Geschichte waren wir sowohl unserem Untergang als auch unserem Wiedererwachen so nahe.«

    Pascal Bruckner

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  • Akif Pirinçci, Andreas Lombard (Hg.)

    Attacke auf den Mainstream

    Akif Pirinçcis Bestseller »Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer« versetzt die deutschen Medien im Frühjahr 2014 in helle Aufregung. Fast drei Monate lang geistert Pirinçci als »Hassprediger« durch die Feuilletons der Republik. Sein Name wird in einem Atemzug mit Sarrazin, Breivik und Hitler genannt. Dabei richtet sich Pirinçcis Kritik nicht gegen Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer, sondern gegen deren kultische Verehrung durch Politiker und Journalisten.

    Im Verlauf der erhitzten Debatte wird deutlich, was das Buch wirklich ist: ein kalkulierter Angriff auf das politisch korrekte Establishment und sein Meinungsmonopol. Und noch etwas führt das Buch vor: den tiefen Graben zwischen Medien und Leserschaft, denn Pirinçcis Anhänger reagieren mehrheitlich allergisch auf die geballte Pirinçci-Schelte, die sie zugleich als Leserschelte empfinden. Dieser Band dokumentiert die aufregenden Wochen – mit Nachdrucken, Originalbeiträgen und einer kommentierten Medienchronik, mit Texten von Akif Pirinçci, Thor Kunkel, Ijoma Mangold, André F. Lichtschlag und vielen anderen.
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  • Sune Persson, Åke Svenson

    Rettung im letzten Augenblick - Die Weissen Busse

    Die legendären »Weißen Busse« fuhren in den Wirren der letzten Kriegswochen quer durch Deutschland. Im Frühjahr 1945 evakuierten Graf Folke Bernadotte und das Schwedische Rote Kreuz nach direkten Verhandlungen mit Heinrich Himmler mindestens 17.500 Häftlinge aus deutschen Konzentrationslagern und brachten sie nach Skandinavien.

    Sune Persson zeigt eindrucksvoll, wie mühsam und wie wenig aussichtsreich Bernadottes Vorbereitungen waren: Nicht nur die nationalsozialistische Führung musste wenigstens zum Teil zustimmen; auch die skandinavischen Nachbarstaaten, die internationalen jüdischen Vertreter und das Internationale Rote Kreuz hatten ihre eigenen Vorstellungen und Interessen …

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  • Rainer Paris

    Neid

    Eine unheimliche Macht.
    Jeder kennt dieses Gefühl – den Neid, zumindest als Subjekt (Neider), aber auch, wenigstens ahnungsweise, als Objekt (Beneideter). Es ist in allen Gesellschaften tief verwurzelt, und viele Menschen sind von ihm beherrscht. Was sind die Wesenszüge dieses Gefühls, und wie „funktioniert“ es? Warum ist es so allgegenwärtig? Was treibt die Menschen an, es zu verbergen oder zu beschönigen? Warum ist der Neidvorwurf in der Politik ein beliebtes „Totschlagargument“? Zu diesen und weiteren Fragen gibt der glänzend geschriebene Essay des Soziologen Rainer Paris Antworten und Anregungen zum Weiterdenken.
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  • Rainer Paris

    Gender, Liebe & Macht

    Was geht eigentlich vor, und wozu führt es, wenn die Erklärung grundlegender menschlicher Beziehungen, ja ihres Kernes – der Verhältnisse zwischen den Geschlechtern – und komplexer Moralfragen, etwa zwischen Tätern und Opfern, mit grobem ideologischem Beil zurechtgehauen und politisch mißbraucht wird oder, aus anderer Perspektive, wenn solcherart ideologische Konstrukte zu ihrer Selbsterhaltung Politik mißbrauchen? Was ist das Wesen eines komplexen Syndroms, das der Autor unverblümt Bescheuertheit nennt, und was kann es im Machtgefüge und im gesellschaftlichen Alltag anrichten? Zu all diesen Fragen nimmt der Autor, Soziologe an der Hochschule Magdeburg-Stendal, mit Mut und Entschiedenheit Stellung.

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  • Michael Ditter, Ingeborg Pils

    Das Manuscriptum Handbuch der Lebensmittel

    Von der Erzeugung bis zum Genuss. Ein Handbuch über gute Lebensmittel. Lebensmittel sollen Mittel zum Leben sein. Die Voraussetzungen und Methoden ihrer Erzeugung müssen deshalb wieder integer werden: verträglich in Hinsicht auf Wirtschaft und Umwelt, verträglich für den konsumierenden Menschen, aber auch fürdie Erzeuger und die Tiere. Die Qualität der Produkte und ihrer Erzeugungsmethoden verdient daher weit größere Aufmerksamkeit, als wir ihnen im Alltag zuteil werden lassen. Ingeborg Pils und Michael Ditter bieten eine verläßliche Lebensmittelkunde zum Nachschlagen, die dem Verbraucher den verlorenen Überblick zurückgibt. Dieses Buch ist zugleich die erste umfassende und kritische Bestandsaufnahme des jetzigen Zustands unserer Nahrungsversorgung... Mehr erfahren

    Regulärer Preis: 68,00 €

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