Ernst Nolte

Ernst Nolte wurde 1923 geboren. Er studierte unter anderem Philosophie bei Martin Heidegger. 1945 wurde er Studienassesor, 1953 promovierte er bei Eugen Fink über Karl Marx. 1963 erschien sein erstes Buch Der Faschismus in seiner Epoche - national und international ein großer Erfolg. 1964 wurde Nolte auf einen Lehrstuhl in Marburg berufen. Von 1973 bis 1991 lehrte er an der Freien Universität Berlin. 2009 erschien im Landt Verlag von Ernst Nolte das Buch Die dritte radikale Widerstansbewegung: Der Islamismus.

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  • Ernst Nolte

    Italienische Schriften

    Aufsätze und Interviews aus den Jahren 1997 bis 2008

    Der Historiker Ernst Nolte legt hiermit einen Teil seines Werkes vor, der den Lesern in Deutschland bislang nicht zugänglich war. Seit dem Historikerstreit wurden Nolte die Publikationsmöglichkeiten in den wichtigsten deutschen Medien nach und nach entzogen. In Frankreich und Italien dagegen, wo zahlreiche Ausgaben seiner Bücher erschienen, blieb das Interesse an seinem Werk ungebrochen. Insbesondere in Italien ist Nolte seit Mitte der neunziger Jahre sehr präsent. Die Arbeiten, die dort auf Italienisch erschienen sind und ursprünglich auf Deutsch verfasst wurden, versammelt nun der vorliegende Band.

    Die Zukunft der geistigen Gestalt Europas im Zeitalter des »Liberismus« werden von Ernst Nolte ebenso behandelt wie die wandelbaren Formen der »Historischen Existentialien«. Hinzu kommen Aufsätze, die Aspekte seines letzten großen Buches über den Islamismus (2009) vertiefen. Den Abschluss bildet die »Intellektuelle Autobiographie«, in der Nolte erstmals in geschlossener Form seinen Lebensweg schildert.

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  • Ernst Nolte

    Die dritte radikale Widerstandsbewegung: Der Islamismus

    Seit seinen geschichtswissenschaftlichen Anfängen in den frühen sechziger Jahren hat sich Ernst Nolte stets für das Verwirrende der Geschichte und für die jeweils »andere Seite« der großen ideologisch-politischen Bewegungen interessiert. So auch in diesem Werk, in dem er – auf eine zunächst sehr überraschende Weise – den Islamismus, der im Westen fast durchweg als »Widerstandsbewegung gegen die Moderne« gekennzeichnet wird, neben den Nationalsozialismus Hitlers und neben den Bolschewismus Lenins stellt.

    Die gewiss sehr unterschiedliche Aggressivität dieser drei Bewegungen ist allgemein bekannt. Der Idee nach dient sie der Verteidigung dessen, was ihren Anhängern jeweils als das Wertvollste gilt: die Alleinproduktivität der »lebendigen Arbeit« im Marxismus-Leninismus, die Souveränität des Kriegerstaates im Nationalsozialismus und die Ergebung in den Willen des Schöpfers der kosmischen Harmonie im Islam. Auch dem Islamismus gegenüber, dem Hauptgegenstand des Buches, ist Ernst Noltes Interpretation in erster Linie vom Willen zum Verstehen geleitet. mehr dazu
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