H. L. Mencken

Henry Louis Mencken (meist „H. L. Mencken“) wurde 1880 als Sohn deutschstämmiger Eltern in Baltimore (Maryland) geboren und ist dort 1956 gestorben. Als Sproß einer sächsischen Gelehrtenfamilie war er ein gefürchteter Journalist und Essayist, der das spießbürgerliche Amerika erbarmungslos verspottete. 1914–1923 Mitherausgeber des Kulturmagazins „The Smart Set“. Danach Begründung der Literaturzeitschrift „The American Mercury“, die er bis 1933 herausgab. Mencken veröffentlichte seine Essays in sechs Bänden („Prejudices“ 1919–1927) und schrieb ein gelehrtes Werk über das amerikanische Englisch („The American Language“) sowie mehrere autobiographische Bücher über seine Erfahrungen als Journalist und Schriftsteller.

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  • H. L. Mencken

    Zur Verteidigung der Frau

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    H. L. Mencken, der Kritiker und Essayist, der von 1880 bis 1956 lebte, war Sproß einer berühmten sächsischen Gelehrtenfamilie und Starjournalist des amerikanischen „jazz age“, der schrillen zwanziger Jahre, in denen, wer sich Gehör verschaffen wollte, auffallen mußte. Und Mencken fiel auf: mit seiner virtuosen Sprachgewalt und seiner schonungslosen, frechen, bis zur Maßlosigkeit zugespitzten Analyse des Zustandes der amerikanischen Gesellschaft seiner Zeit, in vielem bis heute bestürzend aktuell. Zur Verteidigung der Frau ist die vielleicht köstlichste Schmähung des Mannes in der Geschichte der westlichen Literatur. Gleichwohl beabsichtigte der Autor damit keineswegs, der anderen Seite ein Fest zu bereiten. Vielmehr warnte er die Frauen eindringlich davor, den Verheißungen der Gleichstellungseinklägerinnen seiner Zeit zu folgen und die besseren Männer werden zu wollen. Mehr erfahren
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  • H. L. Mencken

    Autobiographisches 1930-1948

    Ursprünglicher gebundener Ladenpreis: 19,80 Euro.

    Unkorrumpierter Röntgenblick. In dem hier erstmals in deutscher Sprache vorliegenden Tagebuch, das H. L. Mencken zwischen 1930 und 1948 geführt hat, tritt uns der Autor unverstellt und ohne Maske gegenüber. Seine privaten Aufzeichnungen zeugen von Selbstdisziplin, Unabhängigkeit, unbändiger Produktivität – und einem untrüglichen Instinkt für die Schwächen der Mitmenschen. Nichts entgeht seinem Röntgenblick, weder die Seichtheit des Durchschnittsamerikaners noch die moralische Anfälligkeit seiner Schriftstellerkollegen, weder Korruptheit und vorauseilender Gehorsam der Presse noch das demagogische Treiben der Politiker. Entsprechend groß war die Aufregung, als das „Diary“ 1989 in New York erschien. Trocken, präzise und schonungslos analysiert Mencke als Chronist seine Umwelt – und damit auch sich selbst. Der Privatmann Mencke begegnet uns als Mensch von ausgeprägtem, fast sentimentalem Familiensinn. Er ist gesellig, aber auch eigenwillig, ehrlich und kompromißlos gegenüber Freunden und Kollegen, in der Schärfe des Urteils mitunter ungerecht und kränkend. Der Stolz auf die eigenen Leistungen ist nicht frei von Eitelkeit, die mit zunehmendem Alter häufiger werdenden Selbstdiagnosen wirklicher und vermeintlicher Gebrechen tragen obsessive Züge. Das Tagebuch wird eingerahmt von autobiographischen Skizzen aus Kindheit und Jugend sowie dem Reisebericht „Deutschland 1938“. Diese Stücke zeigen einen ganz anderen Mencken: Hier den behaglich verklärenden, trotzdem genau und lebendig erzählenden Zeit- und Selbstdarsteller, dort den kommentarlos registrierenden Journalisten, der es vermeidet, aus dem Erlebten Schlüsse zu ziehen. Mehr erfahren
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  • H. L. Mencken

    Kulturkritische Schriften 1918-1926

    Ursprünglicher gebundener Ladenpreis: 19,80 Euro.

    Noch heute echter Zündstoff.
    H. L. Mencken (1880–1956) ist, wie Helmut Winter in seinem Nachwort betont, wie Karl Kraus und Kurt Tucholsky ein sprachmächtiger Schreiber mit unbändiger Lust an der provokanten Formulierung. In den USA war er fast eine Institution, im deutschen Sprachraum in den letzten Jahrzehnten aber so gut wie vergessen. Seine Wiederentdeckung konnte nur eine Frage der Zeit sein. Menckens Stil ist eine Mischung aus präziser Beobachtung und schamlos persönlichem Urteil, aus historischer Analyse und derber Satire, aus teutonischer Grobheit und amerikanischer Unbekümmertheit. In den drei hier versammelten Texten aus den Jahren 1918 bis 1926 rückt er – getreu seiner Devise „Isolieren und übertreiben“ – den Übelständen seiner Zeit und seines Landes Temperamentvoll zu Leibe. Er zerreißt die Schleier öffentlicher Vernebelungen, legt hinter hehren Glaubensbekenntnissen Kleingeisterei und Unmoral bloß, entlarvt die Demokratie als faulen Zauber, mit dem der Massenmensch seinen begabteren Nachbarn übertölpelt, und beklagt mit dem ironischem Lob der Frau zwischen den Zeilen den Mangel an hervorragenden Männern (die für ihn allein in Besitz der wahren Kerntugenden sind). Die Lektüre ist amüsant, wegen der tückischen Doppelbödigkeit, der Verflechtung von Ernst und Sarkasmus, von flüchtiger Impression und profunder Reflexion, aber auch anspruchsvoll. Für Mencken war eine gute Formulierung mehr wert als eine große Wahrheit. Er hantierte, wie Edmund Wilson gesagt hat, „mit einem haarscharfen, an Nietzsches Stil geschliffenen Seziermesser“. Im ersten Band der Manuscriptum-Ausgabe macht er sich gleich dreier Ruchlosigkeiten schuldig: des Anti-Feminismus („Die Verteidigung der Frau“, 1918), des Anti-Amerikanismus („Das amerikanische Credo“, 1920) und der Demokratiefeindlichkeit („Demokratenspiegel“, 1926), wobei diese drei Objekte seines Spottes für ihn nur drei Aspekte ein und derselben Abirrung sind. „Mencken war davon überzeugt, daß sich die Wahrheit unaufhörlich wandelt und verändert ‚wie die Oberfläche eines Diamanten‘. Mit sich identisch ist nur das Dumme und Dumpfe, das sich zäh in Form hält“, schrieb Ulrich Horstmann in der Süddeutschen Zeitung. „Wo demnach Irrtümer als ‚die einzige fixe Größe in einer Welt des Chaos‘ erscheinen, da müssen argumentative Fest-Stellungen immer wieder unterlaufen, gedreht und gewendet werden, um ihre Brillanz und ihren Esprit zu erhalten.“ Also: Eine Stimme unter lauter Stimmchen, häufig blutdrucksteigernd, manchmal adstringierend, oft die Nerven reizend, meist aber mit der Entladungs- und Entlastungswirkung eines Sommergewitters. Mehr erfahren

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  • H. L. Mencken

    Paket H. L. Mencken

    H. L. Mencken, 1880 als Sohn deutschstämmiger Eltern in Baltimore (Maryland) geboren und dort 1956 gestorben, war Sproß einer sächsischen Gelehrtenfamilie sowie gefürchteter Journalist und Essayist, der das spießbürgerliche Amerika erbarmungslos verspottete. Seine antifeministische Verteidigung der Frau „ist ein Gruß aus einer Zeit, da man die Unterschiede noch zu schätzen wußte, in eine Zeit, wo man es, auf welch gesteigerte Art auch immer, wieder tun wird. Und ein paar genervten Erduldern des genderistischen Interregnums mag es zum Amüsement und allfälligen Trost dienen.“ (Michael Klonovsky) In seinen kulturkritischen und autobiographischen Schriften macht er sich zweier weiterer Ruchlosigkeiten schuldig: des Anti-Amerikanismus und der Demokratiefeindlichkeit, wobei alle drei Objekte seines Spottes für ihn nur drei Aspekte ein und derselben Abirrung sind: Eine Stimme unter lauter Stimmchen, häufig blutdrucksteigernd, manchmal adstringierend, oft die Nerven reizend, meist aber mit der Entladungs- und Entlastungswirkung eines Sommergewitters.

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