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  • Alexander Meschnig

    Deutscher Herbst 2015

    Die Grenzöffnung im Herbst 2015 war ein tiefer Einschnitt in der deutschen Geschichte. Der Beginn der sogenannten „Flüchtlingskrise“ markiert eine massive Spaltung quer durch Familien und Freundschaften und eine unversöhnliche Polarisierung der politischen Lager. Praktisch alle Parteien, Medien, Kirchen, Künstler und zivilen Organisationen haben sich dabei von Anfang an geschlossen auf die Seite eines moralischen Universalismus gestellt, der jedes partikulare Interesse als nationalistisch, rassistisch oder „rechts“ verortete und seine Protagonisten als „Pack“, „Dunkeldeutschland“ oder „Hetzer“ in das gesellschaftliche Abseits stellte. Im Kern bleibt der moralische Universalismus unpolitisch. Denn seine abstrakten Forderungen reflektieren weder seine historischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen, noch die größtenteils irreversiblen Folgen seines eigenen Handelns. Ob die mit der Grenzöffnung bereits angestoßenen Entwicklungen noch eine Umkehr ermöglichen, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Hauptbedingung für eine politische und vor allem mentale Wende ist aber eine nüchterne Analyse und Darstellung der Gegenwart, die sich an der Wirklichkeit, also an dem, was ist, und nicht an dem, was sein soll, orientiert. Die hier vorliegenden Essays wollen dazu einen Beitrag leisten. Mehr erfahren
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  • Parviz Amoghli, Alexander Meschnig

    Siegen

    Ursprünglicher gebundener Ladenpreis: 18,90 Euro.

    Sieg und Niederlage geben der Geschichte ihre Gestalt. Besonders Siege stärken die kollektive Identität und prägen das Selbstbild eines Gemeinwesens. Als positive historische Bezugspunkte gewährleisten sie die gesellschaftliche Integration. Auch wenn es häufig die Verlierer sind, die aus der Geschichte lernen, während die Sieger sie schreiben, bleibt die Fähigkeit zu siegen das Mittel zum Fortbestand eines jeden Staatswesens. Dabei ist der Krieg nicht nur „Vater aller Dinge“, sondern Richter über Gewinner und Verlierer. In militärischen Konflikten hat der Sieg strategische, organisatorische, wirtschaftliche und nicht zuletzt mentale Gründe. Oft sind es der Wille zur Selbstbehauptung und Opferbereitschaft, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Verheerungen des 20. Jahrhunderts, zuletzt der Zweite Weltkrieg, haben diese mentale Disposition in der westlichen Welt geschwächt, wenn nicht gänzlich aufgelöst. Besonders in Deutschland haben Pazifismus und moralischer Universalismus zu einem tiefsitzenden Verdacht gegenüber jeder Form der Selbstbehauptung geführt. Die Unterscheidung zwischen Freund und Feind, zwischen Eigenem und Fremdem, sind inzwischen restlos diskreditiert. Parviz Amoghlis und Alexander Meschnigs Studie konfrontiert uns mit dem historisch bedingten Verlust des Willens zur Selbstbehauptung. Die Autoren zeigen, dass die postheroische Gesellschaft unvereinbar ist mit den Folgen globaler Entwicklungen. Ein exorbitanter Bevölkerungsüberschuss und das Erstarken des islamischen Fundamentalismus haben eine destruktive Dynamik entfaltet, die uns längst erreicht hat. Erst wenn die Fähigkeit zu „siegen“ zurückerlangt und Selbstgewissheit darüber gewonnen wird, was es zu verteidigen gilt, können die absehbaren globalen Herausforderungen bestanden werden. Doch Amoghlis und Meschnigs Befund legt nahe, daß wir nicht einmal mehr verlieren können. Mehr erfahren
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  • H. L. Mencken

    Zur Verteidigung der Frau

    Ursprünglicher gebundener Ladenpreis: 12,80 Euro.

    H. L. Mencken, der Kritiker und Essayist, der von 1880 bis 1956 lebte, war Sproß einer berühmten sächsischen Gelehrtenfamilie und Starjournalist des amerikanischen „jazz age“, der schrillen zwanziger Jahre, in denen, wer sich Gehör verschaffen wollte, auffallen mußte. Und Mencken fiel auf: mit seiner virtuosen Sprachgewalt und seiner schonungslosen, frechen, bis zur Maßlosigkeit zugespitzten Analyse des Zustandes der amerikanischen Gesellschaft seiner Zeit, in vielem bis heute bestürzend aktuell. Zur Verteidigung der Frau ist die vielleicht köstlichste Schmähung des Mannes in der Geschichte der westlichen Literatur. Gleichwohl beabsichtigte der Autor damit keineswegs, der anderen Seite ein Fest zu bereiten. Vielmehr warnte er die Frauen eindringlich davor, den Verheißungen der Gleichstellungseinklägerinnen seiner Zeit zu folgen und die besseren Männer werden zu wollen. Mehr erfahren
    9,80 €
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  • Giovanni Maio

    Abschied von der freudigen Erwartung

    »Vielleicht ist man sogar darauf angewiesen, im Kind von Anfang an eine verborgene Überraschung zu sehen und ein Geheimnis. Das ist etwas Entscheidendes; das Kind wird nicht bestellt, geliefert und gemustert, sondern das Kind ist eine Überraschung, eine Gabe, ein Geschenk, das uns auffordert, es anzunehmen.«

    Immer häufiger ist die Schwangerschaft von Sorgen überschattet. Alles dreht sich um die Gesundheit des heranwachsenden Kindes. Befürchtete Gefahren und Risiken bedrängen die elterliche Vorfreude. Im Falle einer diagnostizierten Behinderung wird das Kind oft als Belastung oder sogar als Bedrohung für die Eltern und für die Gesellschaft empfunden. Aus den zunehmenden medizintechnischen Möglichkeiten, ungeborenes Leben auf Herz und Nieren zu prüfen, erwächst im Handumdrehen die elterliche Pflicht, »kein Risiko einzugehen«. Immer häufiger wird den werdenden Eltern die Entscheidung abverlangt, das Kind im Falle kritischer oder nicht eindeutiger Befunde »vorsorglich« abzutreiben. Die ethische Grundannahme, daß jeder Mensch einzigartig ist und sein Leben unverfügbar sein muß, gerät immer mehr in die Defensive. Manchen gilt sie gar als antiquiert. Der hohe seelische Preis einer Entscheidung gegen ein behindertes Kind oder überhaupt gegen das ungeborene Leben sowie die gesellschaftlichen Folgen dieser Abwehrhaltung zeigen sich oft erst sehr viel später … Giovanni Maio plädiert deshalb eindringlich dafür, in jedem Leben die ihm eigene Kostbarkeit zu erkennen. Es geht ihm darum, der technisch-diagnostischen Machbarkeit nicht blind zu folgen, sondern in Demut und Behutsamkeit den Gabecharakter allen Lebens wiederzuentdecken.

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  • Kenneth Minogue

    Die demokratische Sklavenmentalität

    Ursprünglicher Preis: 28,00 Euro.

    Mit einem Vorwort von Barry Maley.
    Aus dem Englischen übersetzt von Siegfried Kohlhammer.

    Sklavenmentalität und Demokratie: Wie das zusammenpaßt, erklärt der renommierte englische Politikwissenschaftler Kenneth Minogue in diesem fulminanten Buch. Seine energische Warnung lautet: Die Demokratie zerstört sich selbst. Der Wohlfahrtsstaat hat uns in die Zange genommen. Je mehr Leistungen er gewährt, desto mehr bestimmt er unser Leben. Je mehr Ansprüche er befriedigt, desto größer wird seine Macht. Er kann alles, und wir lassen uns versklaven.  

    Köder und Verbote beseitigen die individuelle Verantwortung, während die kollektive in den Himmel wächst. Hedonismus tritt neben Größenwahn. Viele Leute bekommen ihr eigenes Leben nicht in den Griff, fühlen sich aber für das Schicksal der Menschheit verantwortlich. Antidiskriminierungsgesetze, grandiose Ideen von globaler Gerechtigkeit und die Vorgaben der Politischen Korrektheit reden uns ein, wir könnten die Welt retten. Wer’s glaubt, wird süchtig.

    Hoffnung und Enttäuschung: Dieser Zeitgeist wirkt in zwei Richtungen. Er macht unzufrieden und anmaßend. Er produziert Abhängige, die als Eiferer auftreten. Die ideologische Blasenbildung zerstört unsere Vitalität. Unter dem Kostendruck des parasitär schwer infizierten Staates geht die Wirtschaft in die Knie. Es droht nicht nur das Ende von Christentum und Konservatismus, sondern auch von Liberalismus und Individualismus. Es dauert nicht mehr lange. Bald wird die Enttäuschung genauso groß sein wie die falschen Hoffnungen. Da hilft nur eins: Minogue lesen.

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    18,00 €
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  • Wilhelm Müller

    Dahlia, Fuchsia, Gerbera

    Kaum jemand denkt bei Dahlie, Fuchsie, Zinnie oder Narzisse noch an Personen. Und doch stehen hinter zahllosen Pflanzennamen historische Persönlichkeiten und Gestalten der Mythologie. Über ihre Leistungen und Schicksale, ihr Leben und Treiben hat der Autor einen ganzen Kosmos an Informationen zusammengetragen und zu einer hochinteressanten, beziehungsreichen, belehrenden und amüsanten Kulturgeschichte in Form lebendiger biographischer Notizen verdichtet – eine Fundgrube, die Entdeckungen in oft überraschenden Zusammenhängen bietet.
    Welche Bedeutung viele der hier beschriebenen Persönlichkeiten hatten, zeigen aktuell etwa die Jubiläumsfeiern in den USA zum 200. Jahrestag der Lewis-Clark-Expedition oder die brillante Darstellung der großen Forschungsreise A. v. Humboldts und seines Gefährten Bonpland in D. Kehlmanns Roman „Die Vermessung der Welt“. Mehr erfahren

    Regulärer Preis: 7,95 €

    5,50 €
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  • H. L. Mencken

    Autobiographisches 1930-1948

    Ursprünglicher gebundener Ladenpreis: 19,80 Euro.

    Unkorrumpierter Röntgenblick. In dem hier erstmals in deutscher Sprache vorliegenden Tagebuch, das H. L. Mencken zwischen 1930 und 1948 geführt hat, tritt uns der Autor unverstellt und ohne Maske gegenüber. Seine privaten Aufzeichnungen zeugen von Selbstdisziplin, Unabhängigkeit, unbändiger Produktivität – und einem untrüglichen Instinkt für die Schwächen der Mitmenschen. Nichts entgeht seinem Röntgenblick, weder die Seichtheit des Durchschnittsamerikaners noch die moralische Anfälligkeit seiner Schriftstellerkollegen, weder Korruptheit und vorauseilender Gehorsam der Presse noch das demagogische Treiben der Politiker. Entsprechend groß war die Aufregung, als das „Diary“ 1989 in New York erschien. Trocken, präzise und schonungslos analysiert Mencke als Chronist seine Umwelt – und damit auch sich selbst. Der Privatmann Mencke begegnet uns als Mensch von ausgeprägtem, fast sentimentalem Familiensinn. Er ist gesellig, aber auch eigenwillig, ehrlich und kompromißlos gegenüber Freunden und Kollegen, in der Schärfe des Urteils mitunter ungerecht und kränkend. Der Stolz auf die eigenen Leistungen ist nicht frei von Eitelkeit, die mit zunehmendem Alter häufiger werdenden Selbstdiagnosen wirklicher und vermeintlicher Gebrechen tragen obsessive Züge. Das Tagebuch wird eingerahmt von autobiographischen Skizzen aus Kindheit und Jugend sowie dem Reisebericht „Deutschland 1938“. Diese Stücke zeigen einen ganz anderen Mencken: Hier den behaglich verklärenden, trotzdem genau und lebendig erzählenden Zeit- und Selbstdarsteller, dort den kommentarlos registrierenden Journalisten, der es vermeidet, aus dem Erlebten Schlüsse zu ziehen. Mehr erfahren
    14,00 €
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  • H. L. Mencken

    Kulturkritische Schriften 1918-1926

    Ursprünglicher gebundener Ladenpreis: 19,80 Euro.

    Noch heute echter Zündstoff.
    H. L. Mencken (1880–1956) ist, wie Helmut Winter in seinem Nachwort betont, wie Karl Kraus und Kurt Tucholsky ein sprachmächtiger Schreiber mit unbändiger Lust an der provokanten Formulierung. In den USA war er fast eine Institution, im deutschen Sprachraum in den letzten Jahrzehnten aber so gut wie vergessen. Seine Wiederentdeckung konnte nur eine Frage der Zeit sein. Menckens Stil ist eine Mischung aus präziser Beobachtung und schamlos persönlichem Urteil, aus historischer Analyse und derber Satire, aus teutonischer Grobheit und amerikanischer Unbekümmertheit. In den drei hier versammelten Texten aus den Jahren 1918 bis 1926 rückt er – getreu seiner Devise „Isolieren und übertreiben“ – den Übelständen seiner Zeit und seines Landes Temperamentvoll zu Leibe. Er zerreißt die Schleier öffentlicher Vernebelungen, legt hinter hehren Glaubensbekenntnissen Kleingeisterei und Unmoral bloß, entlarvt die Demokratie als faulen Zauber, mit dem der Massenmensch seinen begabteren Nachbarn übertölpelt, und beklagt mit dem ironischem Lob der Frau zwischen den Zeilen den Mangel an hervorragenden Männern (die für ihn allein in Besitz der wahren Kerntugenden sind). Die Lektüre ist amüsant, wegen der tückischen Doppelbödigkeit, der Verflechtung von Ernst und Sarkasmus, von flüchtiger Impression und profunder Reflexion, aber auch anspruchsvoll. Für Mencken war eine gute Formulierung mehr wert als eine große Wahrheit. Er hantierte, wie Edmund Wilson gesagt hat, „mit einem haarscharfen, an Nietzsches Stil geschliffenen Seziermesser“. Im ersten Band der Manuscriptum-Ausgabe macht er sich gleich dreier Ruchlosigkeiten schuldig: des Anti-Feminismus („Die Verteidigung der Frau“, 1918), des Anti-Amerikanismus („Das amerikanische Credo“, 1920) und der Demokratiefeindlichkeit („Demokratenspiegel“, 1926), wobei diese drei Objekte seines Spottes für ihn nur drei Aspekte ein und derselben Abirrung sind. „Mencken war davon überzeugt, daß sich die Wahrheit unaufhörlich wandelt und verändert ‚wie die Oberfläche eines Diamanten‘. Mit sich identisch ist nur das Dumme und Dumpfe, das sich zäh in Form hält“, schrieb Ulrich Horstmann in der Süddeutschen Zeitung. „Wo demnach Irrtümer als ‚die einzige fixe Größe in einer Welt des Chaos‘ erscheinen, da müssen argumentative Fest-Stellungen immer wieder unterlaufen, gedreht und gewendet werden, um ihre Brillanz und ihren Esprit zu erhalten.“ Also: Eine Stimme unter lauter Stimmchen, häufig blutdrucksteigernd, manchmal adstringierend, oft die Nerven reizend, meist aber mit der Entladungs- und Entlastungswirkung eines Sommergewitters. Mehr erfahren

    Regulärer Preis: 19,80 €

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  • H. L. Mencken

    Paket H. L. Mencken

    H. L. Mencken, 1880 als Sohn deutschstämmiger Eltern in Baltimore (Maryland) geboren und dort 1956 gestorben, war Sproß einer sächsischen Gelehrtenfamilie sowie gefürchteter Journalist und Essayist, der das spießbürgerliche Amerika erbarmungslos verspottete. Seine antifeministische Verteidigung der Frau „ist ein Gruß aus einer Zeit, da man die Unterschiede noch zu schätzen wußte, in eine Zeit, wo man es, auf welch gesteigerte Art auch immer, wieder tun wird. Und ein paar genervten Erduldern des genderistischen Interregnums mag es zum Amüsement und allfälligen Trost dienen.“ (Michael Klonovsky) In seinen kulturkritischen und autobiographischen Schriften macht er sich zweier weiterer Ruchlosigkeiten schuldig: des Anti-Amerikanismus und der Demokratiefeindlichkeit, wobei alle drei Objekte seines Spottes für ihn nur drei Aspekte ein und derselben Abirrung sind: Eine Stimme unter lauter Stimmchen, häufig blutdrucksteigernd, manchmal adstringierend, oft die Nerven reizend, meist aber mit der Entladungs- und Entlastungswirkung eines Sommergewitters.

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    Regulärer Preis: 52,40 €

    19,00 €
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