Josef Kraus

geboren 1949, Gymnasiallehrer, Diplom-Psychologe, leitete als Oberstudiendirektor von 1995 bis 2015 ein Gymnasium in Bayern. Von 1987 bis 2017 war er ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Von 1991 bis 2013 gehörte er dem Beirat für Fragen der Inneren Führung beim Bundesminister der Verteidigung an. 1995 war er bei einem Wahlsieg der CDU vorgesehen als Kultusminister in Hessen; dort war er von 2014 bis 2018 Ständiger Experte in der Bildungskommission des Landtages. Josef Kraus ist als Kolumnist, Festredner, Talkshowgast und Buchautor vielfältig publizistisch tätig. Zu seinen erfolgreichsten Büchern gehören Spaßpädagogik – Sackgassen deutscher Schulpolitik (1998), Der Pisa-Schwindel (2005), Ist die Bildung noch zu retten? (2009), Helikoptereltern (2013) und Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt (2017). 2009 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 2018 wurde ihm der Deutsche Sprachpreis der Henning-Kaufmann-Stiftung zugesprochen. Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle nannte Kraus 2015 einen „Titan der Bildungspolitik“, die Stuttgarter Zeitung 2017 einen „Kraftmeier der Bildungspolitik“. Für die Süddeutsche Zeitung war er ebenfalls 2017 „Der Patriarch“. Die FAZ schrieb 2013 über ihn: „Josef Kraus nimmt kein Blatt vor den Mund.“