Václav; Weigl Klaus

VÁCLAV KLAUS ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der neueren tschechischen Politik. Klaus war Finanzminister (1989–1992), Ministerpräsident (1992– 1998), Vorsitzender des Abgeordnetenhauses (1998– 2002) und zuletzt Präsident der Tschechischen Republik (2003–2013). Mit seinem Namen sind die bedeutendsten Ereignisse des jungen Staates verbunden, wie z. B. die ökonomische und gesellschaftliche Transformation und die Teilung der Tschechoslowakei. Klaus, ursprünglich Wirtschaftswissenschaftler, ist Autor zahlreicher Bücher, Artikel und Aufsätze und ist mit seinen festen und klaren Stellungnahmen eine unverzichtbare Stimme in den europapolitischen Debatten, inzwischen auch mittels eines Forschungsinstituts in Prag, das seinen Namen trägt.

JIŘÍ WEIGL, ausgebildeter Ökonom und Arabist, gehört zu den engsten Wegbegleitern von Václav Klaus. Ab Anfang der neunziger Jahre war er als sein wichtigster Berater im Finanzministerium, danach im Büro des Ministerpräsidenten und auch im Parlament tätig. Zehn Jahre lang (2003–2013) war Weigl Chef der Präsidialkanzlei. Der ausgewiesene Wissenschaftler publizierte mehrere Fachbücher sowie zahlreiche Artikel und Aufsätze zu politischen, ökonomischen und historischen Themen. Heute ist Weigl Exekutivdirektor des Václav Klaus Instituts in Prag.

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  • Václav Klaus und Jiří Weigl

    Völkerwanderung

    Allein nach Deutschland kam im Jahr 2015 über eine Million Migranten. Weitere Millionen Menschen machen sich auf den Weg nach Europa. Die Verantwortungslosigkeit der europäischen Politik mit Angela Merkel an der Spitze feuert die neue Völkerwanderung zusätzlich an. Statt die natürlichen Interessen souveräner Nationalstaaten zu pflegen, predigt die deutsche Kanzlerin einen fahrlässigen Willkommenseifer. Städte und Kommunen versuchen derweil verzweifelt, das Chaos zu verwalten. Die Bürger laufen ihren politischen Vertretern davon, und die Hegemonie deutschen Gefühlsdusels zerstört den Frieden Europas. Den protestierenden ost- und mitteleuropäischen Staaten droht Brüssel schon mit Sanktionen …
    Dagegen ergreift einer der herausragenden Staatsmänner Europas das Wort. Der langjährige Präsident Tschechiens Václav Klaus fordert, sich von den barmherzigen Tagträumen zu verabschieden. Den europäischen Führungseliten wirft er vor, mit dem Druck der Flüchtlingsmassen die Reste europäischer Nationalstaatlichkeit zu zerstören. Václav Klaus fürchtet um die Zukunft Europas.

    »Störfeuer im Konsenspalaver« (Paul Ingendaay)
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