Lothar Fritze

geboren 1954 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), studierte Betriebswirtschaft und wurde in Philosophie promoviert. Habilitation 1997 im Fach Politikwissenschaft. Lothar Fritze lehrt als außerplanmäßiger Professor an der TU Chemnitz. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und zahlreicher Beiträge in philosophischen sowie politik- und sozialwissenschaftlichen Fachzeitschriften.

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    Der böse gute Wille

    Mit den Grenzöffnungen für Migranten beheben die Anhänger des moralischen Universalismus nicht etwa eine humanitäre Katastrophe. Vielmehr verstärken sie diese mit ihren moralinvollen Willkommensgesten. Insbesondere dem deutschen Umgang mit der Migrationskrise attestiert Lothar Fritze eine »Dialektik des guten Willens« mit verhängnisvollen Nebenfolgen. Eine solche Dialektik führt — im Namen globaler Verantwortung — zu praktischer Verantwortungslosigkeit. Die Kriegsgebiete werden nicht befriedet, und die Länder, die sich als Fluchtziel anbieten, importieren mit den Migranten auch die Konflikte aus deren Heimat. Damit gefährden die Aufnahmeländer ihre staatliche Souveränität. Wo die Gefahr wächst, erweitert der schwankende Staat seine Zwangsgewalt — vor allem gegen die angestammte Bevölkerung — während sein Gewaltmonopol erodiert. In diesem Buch deutet Lothar Fritze den deutschen Umgang mit der Migrationskrise als einen neuen, gefährlichen Sonderweg. mehr dazu
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