Frank Böckelmann

wurde 1941 in Dresden geboren, wo er seit einigen Jahren wieder lebt. Er studierte Philosophie und Kommunikationswissenschaft in München und beteiligte sich dort an der Subversiven Aktion mit Dieter Kunzelmann, Rudi Dutschke und Bernd Rabehl. Anfang der siebziger Jahre kappte er seine Beziehungen zu linken Gruppierungen. Nach der Promotion war Frank Böckelmann dreißig Jahre lang für öffentliche Auftraggeber in der freien Medienforschung tätig. Er ist Herausgeber der Schriftenreihe Tumult und Redakteur der Vierteljahreszeitschrift gleichen Namens. Für sein Buch Die Gelben, die Schwarzen, die Weißen erhielt Böckelmann 1999 den Sonderpreis »Das politische Buch« der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seine jüngsten Buchveröffentlichungen heißen Die Welt als Ort – Erkundungen im entgrenzten Dasein (2007) und Risiko, also bin ich – Von Lust und Last des selbstbestimmten Lebens (2011). Seit Januar 2017 ist Frank Böckelmann auch Herausgeber der neugegründeten »Werkreihe Tumult«, die in der Manuscriptum Verlagsbuchhandlung erscheint.

Hier erfahren Sie mehr über »Die Werkreihe von Tumult«.

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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Sommer 2022

    Biden oder Putin Die falsche Alternative Plattformlogik mit Feindbild Der Staat heiratet die Konzerne Thor Kunkel "Supergirl" Verdachtsfall Volk Nennen wir das Land einfach 'Welt'? Mehr erfahren
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Winter 2021/22

    Weltrettungsdauerdienst Woran wir glauben müssen Moralseuche Epidemie der Denunziation Powerfrauen Das unterworfene Geschlecht Heiduk Das Rätsel in der City Mehr erfahren
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Herbst 2021

    Leben nach Vorschriften Hygienisch, devot, sprechgruppenhaft, grün Europa statt EU Souveränität statt Kosmopolis Uwe Tellkamp »Das Geschichts-Philosophische Kombinat« Mannweibliche Selbstoptimierung Die Drift zur Geschlechtslosigkeit Mehr erfahren
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  • Frank Böckelmann

    Die Säumigen. Prosa

    Die Säumigen ist Frank Böckelmanns erste Prosaveröffentlichung. Sie handelt von einer Dunkelzone des Daseins – von unseren kleinen Fluchten aus der Zeitökonomie, vom passiven Widerstand gegen lästige Verpflichtungen und vom Vertrödeln nicht wiederkehrender Lebenschancen. Am Anfang ringt sich Gabor Schmidt (ein Alter Ego Böckelmanns) zu einer gnadenlosen Abrechnung mit säumigen Mitarbeitern durch, die ihm sein Arbeitsleben vergällen. Sie gleicht einem intimen, fast exihibitionistischen Geständnis – denn darüber spricht man nicht. Dann wechselt der Autor die Seite und erzählt als Insider, wie Schüler und Studenten die auf sie gerichteten Erwartungen unterlaufen und wie Karrieristinnen auf der Erfolgsspur ausgleiten. Er berichtet einfühlsam von den Tücken der selbstbestimmten sexuellen Praxis und plaudert aus, wie sich Schriftsteller zielstrebig um den Lohn ihrer einsamen Mühe bringen. Nur das wahre Leben brütet solche Geschichten aus. Aber das ist noch nicht alles. Beim Entstehen dieses Buches ereignete sich selbst ein eklatanter Fall von Säumigkeit … Mehr erfahren
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Sommer 2021

    Tabula Rase CoronaKlimaDiversity: An der Kandare Vorteil Frau Zum Starksein verurteilt Protest Die Stabilität der Unordnung Transmensch Unsterblich und überflüssig Mehr erfahren
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Frühjahr 2021

    Die Republik als leere Hülle Herrschaft durch Ängste und Ächtung Das Globalmoralkapital Hund seine Charaktermasken Rassismus ohne Rassen? Eine düstere Prognose Entfesselte Normalisierung Auf dem Weg in die totale Kommunikation Mehr erfahren
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Winter 2020/21

    Deutsches Duckmäusertum Ausnahmezustand als Normalzustand Unisex Vom Verschwinden des anderen Geschlechts USA kaputt Zwei Kulturen, fortdauernde Feindschaft Wir sind die Schlimmsten Vom Beharren auf deutscher Alleinschuld Mehr erfahren
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Sommer 2020

    Wir präsentieren in dieser Ausgabe 19 Bilder des 1934 im westerzgebirgischen Sudetenland geborenen und seit der frühen Nachkriegszeit in Stuttgart lebenden Malers und Grafikers Moritz Baumgartl (Näheres S. 110). Was diese Bilder zeigen, ist anachronistisch im wörtlichen Sinn. Baumgartl arrangiert Versatzstücke der Kultur- und Kriegsgeschichte in weiten leeren Räumen (doch meist in kleinen Formaten). Künstlerischen Gruppentrends – dem Ruf der Avantgarde – hat er stets widerstanden; als ferne Wahlverwandte nennt er den Landschaftsmaler Ferdinand Kobell, Caspar David Friedrich, Georg Friedrich Kersting (aus dem Dresdner Biedermeier), die niederländischen Stilllebenmaler und René Magritte. mehr lesen...

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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Frühjahr 2020

    Wir zeigen in dieser Ausgabe 18 Bilder des 1987 in Köln geborenen, seit 2018 in Oberwinter am Rhein arbeitenden Malers und Fotografen Albert Sonnabend. Obwohl er sich in erster Linie als Maler versteht, haben wir uns für eine Auswahl seiner Fotografien entschieden, weil sie Medien und Erträge gesteigerter Empfänglichkeit sind (wohingegen die Gemälde „Tatsachen schaffen“ wollen). Mit seinen Aufnahmen setzt sich der Künstler spürsinnig gegen die inszenierte und inszenierende Umwelt zur Wehr. Er greift auf das vorindustrielle Werkzeug der Lochkamera zurück, die schon Leonardo da Vinci – als Camera obscura – gebraucht hat. Indem sie den Fotografen nötigt, von der Haltung des Alleskönners abzulassen – er muss zwischen (mehr) Schärfe und (mehr) Helligkeit beziehungsweise zwischen Schärfentiefe und Bildschärfe wählen –, wird der aufgenommene Gegenstand selbst zu einem Hauptfaktor des Bilds. Sämtliche monochromen Fotos in diesem Heft entstammen Lochkameras. Lange Belichtungszeiten versammeln Minuten, ja sogar Stunden der Anwesenheit in einem Bild. So durchbricht Sonnabend die an Benutzeroberflächen geschulte Wahrnehmung. Der fotografische Blick meditiert über eine aufgelassene farnbewachsene Halle, ein verlassenes Glashaus, einen Lagerraum mit Oberlicht, über Verankerungen und Waldflecken. Zugleich wendet Sonnabend beim Entwickeln der Bilder eine ungewöhnliche Technik an, die den stillgestellten Weltausschnitt der routinierten Betrachtung ebenfalls entrückt: „Auf der Basis von gefriergetrocknetem löslichem Kaffee, Waschsoda und Vitamin C wird eine Entwicklerflüssigkeit angesetzt. Der Entwicklungsvorgang findet hier mit einer ungiftigen Substanz statt. Die Methode – erfunden in den 1990er Jahren für die Entwicklung von Schwarzweißfilmen – bietet experimentelle Möglichkeiten. So sind mit Farbfilmen besondere Tonwerte erreichbar. Körnige bis klare Strukturen werden gestalterisch einsetzbar.“ Wie die monochromen Bilder erfassen auch die farbigen, mit einer Spiegelreflexkamera gefertigten Bilder die „Einordnung des Menschen in das Gewesene“. „Alle Zeit und ihr Vergehen, Durchleben, ja: Ablaufen, läßt sichtbare Spuren“, schreibt er am 7. August 2019 in einem Brief an den Herausgeber. „Diese strahlen ungeachtet aller Erneuerungen nach: Die Verortung eines Menschen und/oder einer Gemeinschaft, gleich welcher Zusammenstellung, bedingt den Blick in alle Richtungen, sowohl über die Schulter ins Vergangene als auch voran ins Kommende.“ Die Sehnsucht nach dem Liegen- und Zurückgebliebenen – der verwahrlosten Geschichte – hat Albert Sonnabend schließlich in den Osten Europas geführt, nach Georgien und in andere kaukasische Regionen, in die baltischen Staaten und die Provinz Kaliningrad (siehe Seite 7, 13, 20, 25, 33, 37, 44, 50 und 56). Mehr erfahren
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Winter 2019/20

    TUMULT zeigt auf, wie bewährte Instrumente des politischen Trickbetrugs eingesetzt werden. Höchste Wachsamkeit ist geboten, wenn ... ... Politiker und Großunternehmen sich auf Menschenrechte und Menschenwürde berufen, ... der Klimawandel nahezu ausschließlich auf die Verbrennung fossiler Energieträger zurückgeführt wird, ... wir dazu angehalten werden, unsere fortwährende kollektive Schuld (Nationalsozialismus, Dritte Welt) zu bekennen, ... beklagt wird, alltägliche, gewohnte Verhaltensweisen stünden der Vielfalt im Weg. Mehr erfahren
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