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  • Rudolf Brandner

    Die Ideologie der Menschenrechte und das Ethos des Menschseins

    Die westliche Moderne kennzeichnet bis heute ein langer, widersprüchlicher Prozess um die Statuierung der Menschenrechte. Es waren die schrecklichen Erfahrungen mit den Totalitarismen des letzten Jahrhunderts, die schließlich den Diskurs darüber in eine weitest gefasste, abstrakte »Erklärung« goss. Abgeleitet allein aus seinem elementaren, nackten Menschsein sollte die Würde des Einzelnen durch Rechte mit unbedingtem, universellem Geltungsanspruch garantiert werden. Diese verabsolutierende Sakralisierung der Menschenrechte forcierte zum einen die zunehmende Verdrängung des Politischen durch eine sich universell verstehende Moral in den westlichen Gesellschaften, was – wie sich heute gut sehen lässt – zu einem im tiefer gehenden Konflikt zwischen dem Einzelnen und dem Staat, der Gemeinschaft als ethischem, kulturellem Gebilde, führte. Zum anderen verschärfte sie, nach außen getragen, als eine neue Form imperialistischen Anspruchs den ideologischen Konflikt zwischen den Kulturen. Wobei der Westen, der auf der gleichzeitigen Entwicklung von Wissenschaft und Kapitalismus gründet, sich stets auf sein ausgeprägtes liberales Demokratieverständnis beruft und vor allem globale Ökonomisierung meint. Letztlich zielen beide Ausrichtungen mit der Ideologisierung der Menschenrechte auf ein supranationales Konstrukt als eine Art »Welteinheitsstaat« ab. Der Philosoph Rudolf Brandner hat in einem ersten großen Abschnitt seines souverän vorgetragenen Essays die Widersprüche des Menschenrechtsdiskurses in all ihren geschichtlichen und kulturellen Verästelungen großräumig dargelegt. In einem zweiten Teil geht er stets anschaulich auf die ethischen, rechtlichen und politischen Implikationen ein. Der ethische Gehalt der Menschenrechte wird dabei nie in Frage gestellt – sehr wohl aber wird ihre ideologische Rechtfertigung, die tiefe Einsichten in die geschichtliche Verfasstheit moderner Gesellschaften und ihres Freiheitsverständnisses gewährt, scharf in den Blick genommen. Mehr erfahren
    18,00 €
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Sommer 2022

    Biden oder Putin Die falsche Alternative Plattformlogik mit Feindbild Der Staat heiratet die Konzerne Thor Kunkel "Supergirl" Verdachtsfall Volk Nennen wir das Land einfach 'Welt'? Mehr erfahren
    10,00 €
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Winter 2021/22

    Weltrettungsdauerdienst Woran wir glauben müssen Moralseuche Epidemie der Denunziation Powerfrauen Das unterworfene Geschlecht Heiduk Das Rätsel in der City Mehr erfahren
    10,00 €
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  • Michael Beleites

    Der Gärtnerhof. Selbstversorgung – ein Weg ins Freie

    Den Weg ins Freie finden wir, wenn wir uns an dem Gedanken der Subsistenz orientieren. Wenn Familien und Dörfer ihre Abhängigkeit von Fremdversorgung verringern, finden auch Regionen und Nationen zu ihrer Versorgungssouveränität. Das wohl ausgereifteste und tragfähigste Modell individueller Subsistenzwirtschaft ist das Gärtnerhof-Konzept. Es wurde in den beiden Nachkriegszeiten des 20. Jahrhunderts von dem Gartenarchitekten Max Karl Schwarz entwickelt. Seine Grundidee besteht in einer sozial und ökologisch stimmigen Kombination aus Gärtnerei und Kleinbauernhof auf einer Fläche von zwei bis fünf Hektar. „Der Gärtnerhof ist ein Kleinbetrieb, der in intensivster und vielseitigster Wirtschaftsweise Gemüse- und Obstbau betreibt, Groß- und Kleinvieh hält, die volle Selbstversorgung der auf ihm Arbeitenden sichert und nachhaltig große Marktleistungen erzielt.“ (Max Karl Schwarz) In diesem Buch werden die Schlüsseltexte zum Gärtnerhof-Konzept erneut publiziert, um sie all jenen an die Hand zu geben, die auch heute ein bodengebundenes Leben anstreben: Ein kreatives und krisenfestes Leben, das ebenso gemeinwohlorientiert wie selbstbestimmt ist; das die Spaltungen von Arbeitsort und Wohnort, von Familie und Beruf überwindet. Der Gärtnerhof ist ein begehbares Praxisfeld für eine Kulturwende, die ein Weniger an Energie- und Ressourcenverbrauch mit einem Mehr an Lebensqualität zu verknüpfen weiß. Mehr erfahren
    25,00 €
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Herbst 2021

    Leben nach Vorschriften Hygienisch, devot, sprechgruppenhaft, grün Europa statt EU Souveränität statt Kosmopolis Uwe Tellkamp »Das Geschichts-Philosophische Kombinat« Mannweibliche Selbstoptimierung Die Drift zur Geschlechtslosigkeit Mehr erfahren
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  • Frank Böckelmann

    Die Säumigen. Prosa

    Die Säumigen ist Frank Böckelmanns erste Prosaveröffentlichung. Sie handelt von einer Dunkelzone des Daseins – von unseren kleinen Fluchten aus der Zeitökonomie, vom passiven Widerstand gegen lästige Verpflichtungen und vom Vertrödeln nicht wiederkehrender Lebenschancen. Am Anfang ringt sich Gabor Schmidt (ein Alter Ego Böckelmanns) zu einer gnadenlosen Abrechnung mit säumigen Mitarbeitern durch, die ihm sein Arbeitsleben vergällen. Sie gleicht einem intimen, fast exihibitionistischen Geständnis – denn darüber spricht man nicht. Dann wechselt der Autor die Seite und erzählt als Insider, wie Schüler und Studenten die auf sie gerichteten Erwartungen unterlaufen und wie Karrieristinnen auf der Erfolgsspur ausgleiten. Er berichtet einfühlsam von den Tücken der selbstbestimmten sexuellen Praxis und plaudert aus, wie sich Schriftsteller zielstrebig um den Lohn ihrer einsamen Mühe bringen. Nur das wahre Leben brütet solche Geschichten aus. Aber das ist noch nicht alles. Beim Entstehen dieses Buches ereignete sich selbst ein eklatanter Fall von Säumigkeit … Mehr erfahren
    19,00 €
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Sommer 2021

    Tabula Rase CoronaKlimaDiversity: An der Kandare Vorteil Frau Zum Starksein verurteilt Protest Die Stabilität der Unordnung Transmensch Unsterblich und überflüssig Mehr erfahren
    10,00 €
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Frühjahr 2021

    Die Republik als leere Hülle Herrschaft durch Ängste und Ächtung Das Globalmoralkapital Hund seine Charaktermasken Rassismus ohne Rassen? Eine düstere Prognose Entfesselte Normalisierung Auf dem Weg in die totale Kommunikation Mehr erfahren
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  • Frank Böckelmann

    TUMULT Winter 2020/21

    Deutsches Duckmäusertum Ausnahmezustand als Normalzustand Unisex Vom Verschwinden des anderen Geschlechts USA kaputt Zwei Kulturen, fortdauernde Feindschaft Wir sind die Schlimmsten Vom Beharren auf deutscher Alleinschuld Mehr erfahren
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  • 27,00 €
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