Angenehme Graphik zwischen Bauhaus und Dada.
Dieses Kinderbuch ist ein Solitär, der sich vor allem durch die ungewöhnliche, originelle Art der Illustrationen deutlich von der Masse des Zeitgenössischen abhebt. Sándor Bortnyik (1893–1976), bedeutender ungarischer Maler und einer der Pioniere der konstruktivistischen Graphik, hat dafür Bilder geschaffen, deren Typik in klaren, an den geometrischen Grundformen orientierten Flächen, der Reduktion auf das Wesentliche und großer Leuchtkraft der Farben besteht. Die Verbundenheit mit dem Bauhausgedanken ist unverkennbar – der Künstler arbeitete von 1922–24 am Bauhaus in Weimar und gründete 1928 die Schule für Werbegrafik „Mühely“ (Werkstatt), die als „Bauhaus von Budapest“ bekannt wurde. Albert Sixtus (1892–1960)erzählt in Versen die Geschichte eines wundersamen Ausflugs (im wörtlichen Sinne) zweier Kinder.






