Neu in der Edition Sonderwege

Michael Klonovsky

Die Liebe in Zeiten der Lückenpresse

Reaktionäres vom Tage. Acta diurna 2015

»Wir schaffen das« war ursprünglich der Ausruf Michael Klonovskys beim Anblick seines ersten Käsewagens in einem französischen Restaurant. Seitdem hat sein caesarischer Ausruf es weit gebracht. So weit, dass der Urheber sich mittlerweile an sein Leben im Sozialismus erinnert fühlt: »2015 ist das DDR-ähnlichste Jahr meiner seit 1990 gesamtdeutsch-bundesrepublikanischen Existenz«, schreibt Klonovsky in seinem neuen Band der Acta diurna.

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Neu im Landt Verlag

Stefan Scheil

Mitten im Frieden überfällt uns der Feind

Vergessene Wahrheiten des Ersten Weltkriegs – Die Schuld der Sieger in den Debatten der zwanziger Jahre

Als bei den Pariser Friedensverhandlungen im Januar 1919 die Friedensbedingungen festgelegt wurden, setzte man die jahrhundertealte Praxis des »friedewirkenden Vergessens« außer Kraft. Mit dem Versailler Vertrag stand das Deutsche Kaiserreich als Alleinschuldiger fest.

Bis in die jüngste Zeit beherrschte die Propaganda der Siegermächte die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg. Dies ist erstaunlich, denn schon in den zwanziger Jahren brachten internationale Stimmen die Verantwortung der Triple Entente ans Licht.

Ab sofort wieder lieferbar!

Neu bei Manuscriptum

Michael Klonovsky

Land der Wunder

Johannes Schönbach, Geistesmensch und Bonsai-Casanova, trinkt sich durch eine von Alkoholikern, Spaßvögeln und Bonzen bevölkerte Kloake namens DDR. Er versucht zu vergessen, daß die Ostberliner Spitzenschönheit Katja Kommerell anscheinend nur mit SED-Mitgliedern – jedenfalls nicht mit ihm – ins Bett steigt. Als man den Philologie-Studenten wegen unliebsamer Äußerungen zu einer Hilfsarbeiterexistenz in einem Schnapslager verdammt, schwindet ihm der Daseinssinn vollends.

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Neu in der Edition Sonderwege

Andreas Lombard

Homosexualität gibt es nicht

Abschied von einem leeren Versprechen

Früher war die Homosexualität das Thema einer Minderheit. Heute bewegt sie ganze Massen. Die »breite Akzeptanz« kennt keine Ränder und keine Differenz. Homosexualität wurde zum Synonym für eine gesellschaftlich benachteiligte, im Kern aber authentische Leidenschaft. Diese Liebe unter Gleichen, präsentiert als ursprünglich, sexy und unkorrumpierbar, wird zum Jungbrunnen der erschöpften westlichen Gesellschaft. Gleichstellung ist die die Brücke in eine Zukunft, in der alle Ressentiments beseitigt sind. Dieser idealen Liebe wird es natürlich an nichts fehlen, nicht an Leidenschaft, nicht an ehelichen Banden und nicht an Kindern. Sie ist immun gegen die Fährnisse des Lebens. Diese Liebe gibt es nicht.

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Neu im Landt Verlag

Peter Furth

Massendemokratie

Über den historischen Kompromiß zwischen Liberalismus und Sozialismus
als Herrschaftsform

Der Begriff »Massendemokratie« kennzeichnet die politische Gegenwart der westlichen Welt wie kein zweiter. Der Berliner Sozialphilosoph Peter Furth läßt keinen Zweifel daran, daß die Massendemokratie etwas grundsätzlich Neues ist, auch wenn »Masse« und »Demokratie« sehr vertraut klingen. In der Tat geht es um die alten Gegensätze der Politik und der politischen Theorie, um Masse und Individuum, Freiheit und Gleichheit, Bourgeois und Citoyen, Liberalismus und Sozialismus. Die überraschende Leistung der Massendemokratie besteht jedoch darin, diese Gegensatzpaare erstmals miteinander korreliert zu haben – mit teils überraschenden und paradoxen Folgen.

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Neu in der Edition Sonderwege

Rainer Beckmann, Claudia Kaminski, Mechthild Löhr (Hg.)

Es gibt kein gutes Töten

Acht Plädoyers gegen Sterbehilfe

Der Pflegebedarf wird sich bis zum Jahre 2050 mehr als verdoppeln und entsprechend verteuern. Dieses Problem soll der assistierte Suizid auf scheinbar sanfte Weise lösen. Seine Einführung stellt aber nichts weniger in Frage als die Solidarität des Menschen, seine Menschlichkeit. Wer aus einem Recht auf Selbstbestimmung ein »Recht« auf ärztlich assistierten Suizid ableitet, übersieht, dass die Grundlage der Selbstbestimmung das Leben ist. Sterbehilfe und Selbstbestimmung schließen sich aus. Aus dem neuen Angebot der Suizidbeihilfe würde bald ein soziales Druckmittel werden, den anderen nicht länger zur Last zu fallen.

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Am Mittwoch, dem 13. April, ist unser Autor

Rudolf Kreis, geboren am 21. Juli 1926,

in Grassau am Chiemsee verstorben. Er ruhe in Frieden.
Rudolf Kreis hinterlässt eine Ehefrau, zwei Söhne und einen Stiefsohn.

Der Verlag Manuscriptum wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Für den Landt Verlag und die Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG:
Andreas Lombard

Waltrop/Berlin, den 19. April 2016

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